wie wird man Migräne los?

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8 Antworten

Einseitige Wahrnehmungsstörungen – auch Sehstörungen - können Symptome einer Migräneaura sein. Falls es sich bei dir um eine Migräneaura handelt, ist diese Nervenstörung leider nicht behandelbar – nur durch Vorbeugung vermeidbar.

http://www.migraeneliga-deutschland.de/die-auraphase.htm

Migräne (auch mit Aura) kann man leider nie ganz loswerden, denn die Veranlagung zur Migräne ist erblich bedingt. Man kann der Migräne(aura) nur vorbeugen, damit sie nicht mehr so häufig auftritt. Dazu muss man die persönlichen Migräneauslöser herausfinden und sie dann vermeiden.

Typische Migräneauslöser sind z. B.:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Histaminintoleranz auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf beugt auch der Migräne vor. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, vor allem regelmäßige Mahlzeiten, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose (um andere Ursachen auszuschließen) und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel für den Notfall – Triptane (z. B. Sumatriptan).

Gerade habe ich deinen Kommentar auf eine andere Antwort gelesen. Wenn dein Neurologe dir Tipps zur Vorbeugung gibt ist das gut. Wenn er dich aber bei deiner Migräne nicht darüber hinaus noch unterstützen kann, dann mache einen Termin bei einem anderen Neurologen, der besser auf Migräne spezialisiert ist.

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Auf diese Frage habe ich schon oft geantwortet. Anscheinend liest niemand die alten Fragen und Antworten. Hier bekommst du nochmal die Antwort: Es ist immer wieder dasselbe Lied. Überall wird von den Betroffenen gefragt: „Was soll ich tun?“ Es muss doch wirklich auffallen, dass die Medizin – voran die Neurologen – keinen Schimmer über die Ursachen haben. Da wird gefragt, ist das Wetter schuld ? oder können es Nudeln sein ? Und was da so alles schuld sein soll. Das ist meistens Blödsinn und Esoterik. Da werden die Patienten von den Ärzten mit Tabletten vollgestopft, die dann kurzfristig Erleichterung bringen können. Leider haben die Damen und Herren Mediziner keinen blassen Schimmer was sie da treiben, denn sie wissen nicht wie das System des Trigeminus mit dem Kausystem interagiert. Die Zahnärzte wissen das im Übrigen auch nicht. Sie haben nicht einmal eine Vorstellung davon, was beim Kauen passiert. Die Kiefergelenke (TMJ) sind bei dies Krankheit äußerst schmerzempfindlich. Schon ein leichter Druck von außen wird als intensiver Schmerz wahrgenommen. Eine Frage an die Zahnärzte: wie kommte es dann, das das Gelenk beim Kauen im Normalfall schmerzfrei ist ? könnten der Auslöser sein.“ Nein, Medikamente und nochmals Medikamente. Es werden auch Schmerzmittel wie Ibuprofen, Salicylate, Novalgin verordnet, die gar nicht helfen. Auf die Dauer werden da Nieren oder Leberschäden unvermeidbar sein. Um zu heilen, muss man die Ursache kennen. Die Ursache für diese Beschwerden ist eine klar definierte Krankheit, das Neuro-Okklusale-Syndrom.

Wie der Name sagt, hat die Krankheit etwas mit der Okklusion zu tun, also wie die Zähne aufeinander treffen. Es handelt sich um eine besondere Bissstörung. Es gibt schon eine Menge Zahnärzte, vor allem sogenannte Gnathologen und Bissphysiologen, die ahnen oder auch wissen, dass die Schmerzen irgendwie mit dem Biss zusammenhängen. Wie ist eine andere Sache. Das Grundproblem ist der Umstand, dass bis heute keine Universität weltweit versteht, wie wir beißen. Die Meinung der Experten ist, dass das TMJ (Kiefergelenk) beim Kauen belastet wird, dass der Unterkiefer wie ein Gleitscharnier funktioniert. Das Gegenteil ist richtig. Das ist für die Wissenschaftler schwer zu verdauen, da sie trotz der heutigen diagnostischen Möglichkeiten nicht schon selbst darauf gekommen sind. Das Kiefergelenk wird beim Kauen überhaupt nicht belastet !! Das ist das eine. Das andere, was sie nicht wissen, ist die Existenz von besonderen, nur zu diesem Zweck vorhandenen, Rezeptoren an den unteren Schneidezähnen. Das vom Nervus trigeminus gesteuerte System kommt erst dann zur Ruhe und zur Muskelentspannung, wenn diese Zähne Kontakt haben. Sie bewirken, daß die Muskelspannung der Kaumuskulatur beendet wird. Bei Migränepatienten ist dieser natürliche Kontakt gestört oder fehlt ganz. Um ihn dann doch herzustellen, wird der Unterkiefer nach vorn geschoben, bis Kontakt erreicht ist. Das System meldet: ok, Kontakt vorhanden, entspanne dich. Der Unterkiefer geht in seine Ruhelage zurück. Das System meldet, kein Kontakt mehr, Unterkiefer nach vorn. So geht das die ganze Nacht. Die notwendige Tiefschlafphase wird nicht erreicht. Der Patient wacht müde und erschöpft auf. Kein Wunder, er hat ja die ganze Nacht gearbeitet. In dieser Zeit hat er aber die Kiefergelenke richtig belastet. Ein Druck von außen bestätigt, sie sind hochempfindlich.Dort liegt dann die Ursache für die Migräne oder Kopfschmerzattacken. Bei Kindern ist zum Beispiel der Zappelphilipp ein Zeichen für NOS. Sie sind am Tage übermüdet. Hinzu kommt, dass durch die muskuläre Dauerbelastung der gesamte Nackenbereich bis in tiefe Schichten verspannt. Dadurch werden Blutgefäße komprimiert, es kommt zu Taubheitsgefühl in den Armen (meist einseitig) und zu Kribbeln in den Händen. Was ist zu tun ? Drucke diese Nachricht aus und zeige sie deinem Zahnarzt. Wenn er genaueres wissen will, ich sende ihm die Monographie der Krankheit kostenlos (in englisch) zu. Adresse: arnold.dietz@gmail.com Dann soll er dir eine Knirscherschiene machen. Das ist meines Wissens nach, eine Kassenleistung. Viel billiger als die ständigen Medikamente. Diese Knirscherschiene muss hinter dem 1. Prämolaren enden. Das ist ganz ganz wichtig. Normalerweise geht die Schiene über ganze Zahnreihe. Das ist falsch!!!!. Sie wird so eingeschliffen, dass die Frontzähne Kontakt haben. Du solltest sie nur in der Nacht tragen, aber höchstens 12 Stunden pro Tag. Meistens ab dem 2. Tag sind die Schmerzen wie weggeblasen. Dann sind zwar die Schmerzen weg, aber du musst ständig die Schiene (Splint) tragen. Zur endgültigen Behandlung, kommt es auf den Auslöser an. Das kannst du ,it mir oder dein Zahnarzt kann es mit mir besprechen (kostet nichts). Diese Antwort gilt für alle Migränepatienten.

Ich leide über 20 Jahre an Migräne. Und es gibt noch andere Ursachen dafür, als Kiefergelenk. Dieses ist bei mir absolut schmerzfrei und es handelt sich bei mir z.B nicht um eine Bissstörung. Ich weiss nicht, bei was für Ärzten du warst, aber ich hab schon einige kennengelernt, die durchaus auf die Idee des Kiefergelenkts gekommen sind. Nur leider trifft bei das bei mir nicht zu. Da ich allerdings während der Schwangerschaft das erste Mal seit 25 Jahren migränefrei bin, kann davon ausgegangen werden, dass es hormonell bedingt ist. Deine Theorie in allen Ehren. Sie trifft sicher auf Einige zu. Aber nicht auf alle.

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Ich leide auch darunter.

Ich hab mir mal etwas pflanzliches geben lassen. Da ich ständiges Tablettnschlucken hasse. Dieses Zeug bekommst du eigentlich überall her. Es ist so eine Art Globoli. Nehm jeden Tag eine & du wirst merken sie kommen wesentlich seltener und du hast weniger Probleme damit.

Mir hat es aufjedenfall geholfen! & wenn du diese Attacken hast sofort noch 2-3 mehr davon nehmen und in einen dunklen Raum legen wo es ganz still ist.

lg

Mir hat die chinesische Medizin ganz gut geholfen. Z.B Akupunktur. Und ich habe gemerkt, dass die Anfälle sehr viel weniger ausgeprägt sind, wenn ich wirklich konsequent jeden Tag mind. 2 Liter Wasser trinke. Allerdings ist die Migräne bei mir wohl hormonell bedingt. Ich bin schwanger und hab seit Beginn der Schwangerschaft keine Migräne mehr. Ich würde an deiner Stelle nochmal einen anderen Arzt aufsuchen. Es gibt welche, die sich auf Migräne spezialisiert haben. Bei uns gibt es spezielle Kopfschmerzzentren. Vielleicht gibts sowas auch bei dir in der Nähe.

Los werden kann man die "offiziell" unheilbare Krankheit Migräne nur auf einem Weg: Einem baldigen Besuch der Website www.miginfo.de (vermutlich die umfangreichste Migränesite der ganzen Welt), das Ausführen der dortigen Selbsttest und eine Teilnahme am dortigen Forum. Dort empfiehlt man die Wiederherstellung der "Ketolysefähigkeit" des Gehirns durch ganz bestimmte Maßnahmen, die man selbst durchführen kann. Warum man das tun sollte, steht in den Büchern des Betreibers.

Migräne hat übrigens nur indirekt etwas mit den Nerven zu tun (die leiden auf Dauer auch), sondern mit häufigen energetischen Mangelversorgungen des Gehirns.

Unter den vormals Schwerstbetroffenen im Forum befinden sich auch Ärzte, die vormals selbst unter schwerster Migräne litten, denen es nun aber viel besser geht oder die sogar geheilt sind.

Ich würde ein CT oder besser eine Magnetresonanz-Untersuchung machen lassen. Dann kannst Du z.B. ein Angiom im Hirn ausschließen.

Das kommt drauf an, welche Art von Migräne es ist. Sollte sie neurologisch bedingt sein, dann gibt es keine Heilung. Sollte sie hormonell bedingt sein, dann wird es mit dem Alter weniger.

Was hat dir der Neurologe, den du ja sicher schon aufgesucht hast, dazu gesagt?

ich war damals beim Neurologe. Er hat mir nur ein Blatt gegeben und ein Durchcheck gemacht wie ich Migräne vorbeugen kann.

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