Wie wird man eigentlich Synchronsprecher? & was verdient man damit?

6 Antworten

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Synchronsprecher ist kein Ausbildungberuf.

oft sind es Schauspieler mit markanten Stimmen, aber auch einige ehemalige Radoisprecher.

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Wichtig dabei ist akzentfreies sprechen (für die meisten Syncronjobs) wird feinstes Hochdeutsch benötigt, nicht lispeln oder stotters - halt eine absolut saubere Aussprache

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allerdings ist es auch von Vorteil, wenn man verschiedene dialekte 'immitieren' kann.

Hessisch, Bayrisch, sächsisch, schwäbisch, Berlinerisch, .... usw...

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Bei der Bezahlung geht es immer nach Projekt oder Rolle - Tagesgagen liegen zwischen 400 und 800 EUR

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viele Grüße, Jörn

Oh - Danke für das Sternchen ! viele Grüße, Jörn

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wenn du mal schaust, WER alles in dem bereich tätig ist, wirst du feststellen, dass die meisten synchronsprecher im hauptberuf schauspieler sind und nur"nebenher" synchronisieren. also ohne professionelle sprechausbildung dürfte man dort keine chance haben. deutliches sprechen und eine angenehme stimme reichen NICHT aus. es gibt gelegentliche ausnahmen, die dann aber auf der prominenz der sprecher beruhen:(michael schumacher sprach in einem animationsfilm ein auto)

Natürlich kannst du eine Ausbildung zum Syncronsprecher machen. und zwar an der Deustchen POP. da werde ich nämlich auch eine Anfangen und die dauert insgesamt 1 1/2 Jahre. Erstes Halbjahr: Sprecher Zweites Halbjahr: Studiosprecher Drittes Halbjahr: Syncronsprecher Ich hoffe ich konnte dir hewww.deutschepop.deschepop.de

Soweit ich weiß, sind die meisten Synchronsprecher gleichzeitig Schauspieler, größtenteils Theaterschauspieler. In einem Schauspielstudium ist das Arbeiten mit der Stimme nämlich sehr wichtig.

Die genaueren Voraussetzungen findest du bei Wikipedia unter dem Eintrag "Synchronsprecher".

Zum Verdienst von Synchronsprechern: (MrGoodcat auf Cosmiq) "Synchronsprecher arbeiten auf freiberuflicher Basis. Meistens werden sie nach Anzahl der Takes bezahlt (ein Film wird in ca. 600 bis 800 Takes unterteilt), aber auch Pauschalen sind möglich. (Ein Take ist eine am Stück gesprochene Szene, also zum Beispiel "Herr Ober, ein Bier bitte!")

Sie erhalten eine Grundgage fürs Kommen von 50 bis 80 Euro. Pro Take kommen dann zwischen zwei und vier Euro dazu.

Die Gehälter schwanken stark je nach Sprecher und Region."

Es dürfte klar sein dass ein Manfred Lehmann (Synchronsprecher von Bruce Willis) um einiges mehr verdient als der Synchronsprecher eines "XY-Schauspieler" da seine Stimme Kult hat und wohl jeder kennt."

ich denke ebenfalls, dass es für Blockbuster viel mehr Kohle gibt als kleine Sprechrollen oder Nachsynchros fürs deutsche TV ;)

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