Wie wird man des Hundes Bezugsperson?

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10 Antworten

Wenn du dich hauptsächlich um den Hund kümmerst und ihn artgerecht erziehst, dann ergibt sich das automatisch.

Mein Mann und ich beschäftigen uns gleichermaßen intensiv mit unseren Hunden, dennoch bin ich die Bezugsperson aller drei! Ganz einfach, weil ich ihre Körpersprache besser verstehe und entsprechend mit ihnen umgehe.

Letztendlich entscheidet das aber der Hund ;)

Dann könnte ich theoretisch ihm zu verstehen geben, das ich ihn verstehe, wenn ich besonders auf seine Beschwichtigungssignale achte oder sie selber anwende?

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@Eurasierfreakin

Zum Beispiel. Oder sowas wie mein Mann macht eben nicht machen: Der spielt viel mit denen, auch gerne wilder und packt die dabei mal im Nacken oder an der Schnauze. Lassen sie sich gefallen aber ich bin davon überzeugt, dass sie da nicht so drüber wegsehen wie es den Anschein macht.

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@TygerLylly

Hunde sind eben extrem gute Beobachter und ich denke, manche Menschen vermenschlichen sie viel zu viel. Einen Hund als einen Hund zu behandeln und zu betrachten fällt uns Menschen sehr schwer. Wilde Spiele sind bestimmt nicht schlimm, denke ich, viele Hunde mögen es, denn mit anderen Hunden machen sie es ja genau so. Aber an der Schnauze? Oder am Nacken? Das Packen am Nacken ist ja für den Hund das Todesurteil, denn wenn er in freier Natur so genommen wird, ist das die Vorstufe des Todschüttelns! Ich frag mich nur, wie man eine Deutsche Dogge damit überwältigen will, denn dazu muss man den Hund erst mal angehoben kriegen! ;)

Viel Spaß mit deinen Schnauzen!

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@Eurasierfreakin

lol Nee, mit den Jackys spielt der so, die Dogge mag so wilde Spiele eher selten.

Er hat sich da nie Gedanken drüber gemacht und seit ich ihm das gesagt habe sagt er den Hunden immer (natürlich nur, wenn ich anwesend bin), dass sie ihm nicht zu nahe kommen sollen, weil er unberechenbar ist. Stink beleidigt halt ;)

Ich denke aber nicht, dass das was mit Vermenschlichung zu tun hat. Das ist eher ein Nicht-nachdenken über die Kommunikation von Hunden...

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Es liegt wahrscheinlich in deinem Interesse, dass dein Hund dich als das absolut Größte unter der Sonne empfindet. Und das zu erreichen,können gemeinsame Spaziergänge mit ein bisschen Phantasie und Spaß durchaus zu einem Erlebnis umgstaltet werden wo du richtig Punkten kannst. Es wird die Position des Machers als auch den ERziehungserfolg und das Vertrauen des Hundes in dich untermauern.Einige Tippsoberstes Gebot: Spaß für Hund und Mensch

Was du auch tust. Sowohl du als auch dein Hund sollen Spaß an der gemeinsamen Aktivität haben! Am besten kann dein Hund selbst sagen, wie er sich fühlt. Achte darauf, was er dir durch seine Körpersprache mitteilt. Versuche die Trainingssituation so zu gestalten, dass dein Hund sich wohl fühlt und ihr beide immer Erfolge feiern könnt.Einige Tipps aus Spass mit Hund.de

Mit Belohnung klappt's besonders gut!

Arbeitet ausschließlich auf der Basis von Belohnung. Wenn wir mit dem Hund eine Übung machen, einen Trick einüben oder möchten, dass er etwas bestimmtes tut, motivieren wir ihn mit Leckerchen oder Spielzeug. Viele der vorgestellten Übungen sind außerdem Leckerchen-Such oder –Auspackspiele. Damit unser Wuffi nicht zur Wurst auf Beinen wird, sollten wir die Leckerchen von der Tagesration abziehen. Warum nicht gleich einen Teil der Tagesration (zum Beispiel die Hälfte) als Belohnung aus der Hand füttern, für die der Hund sich ruhig etwas anstrengen darf? Glauben Sie uns: Ihrem Hund wird das gefallenl Und Sie werden gleichzeitig interessanter für Ihren Hund. Er wird versuchen, Ihnen etwas zu bieten, um an die Belohnung zu kommen.

Wie schaff‘ ich, dass mein Hund was macht?

Vieles beim Home Entertainment ist quasi "selbsterklärend": zum Beispiel viele Leckerchen-Spiele, bei denen es darum geht, Leckerbissen auszupacken oder aufzusammeln. Bei anderen Beschäftigungsideen braucht Ihr Hund aber schon etwas Hilfe von Ihnen. Aber keine Angst. Das Prinzip ist immer gleich:

Vieles geht am einfachsten, in dem man den Hund mit dem Leckerchen den Weg weist, ihn also lockt und dann lobt und füttert, wenn er etwas richtig macht. (Wenn Sie mit den Prinzipien des Clicker-Trainings vertraut sind, können Sie auf Locken meist ganz verzichten – aber dann wissen Sie ja sicher ohnehin Bescheid oder haben schon in der Clicker-Welt nachgelesen, wie’s geht). Stellen Sie sich dabei vor, Ihre Hand mit dem Leckerchen ist ein Magnet und die Nase Ihres Hundes wird angezogen. Lassen Sie die Leine dabei mal ruhig am Haken hängen. Viel zu groß ist die Versuchung, durch einen Zug an der Leine den Hund in die "richtige" Richtung zu manövrieren. Vermeiden Sie auch, den Hund zu schieben und zu ziehen. Abgesehen davon, dass viele Hunde dabei blockieren und Sie so zum Spaßverderber werden, ist es viel spannender, wenn Sie lernen, Ihrem Hund auch ohne "Körperhilfe" mitzuteilen, was er tun soll, und ihr Hund lernt, auf Ihre Signale zu achten. Versuchen Sie es mal "hands off"!

Das Geheimnis des Erfolges: Die Anforderungen klein halten

Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein wenig Abenteuer mit Ihrem Hund spielen. Sie haben gerade eine große, raschelnde Plastiktüte auf Ihrem Wohnzimmerteppich ausgebreitet. Oder einen Deckentunnel gebaut. Zum allerersten Mal wollen Sie das probieren. Damit es Ihnen beiden Spaß macht: Verlangen Sie von Ihrem Hund nicht, dass er Ihren kleinen Parcours direkt beim ersten Mal perfekt absolviert. Ihm ist das ganze möglicherweise noch etwas unheimlich. Deshalb belohnen Sie ihn anfangs auch dafür, dass er überhaupt mal eine Pfote auf oder in das unbekannte Objekt setzt. Für das erste Mal reicht das. Ist er in seinem ersten Schritt ganz sicher und hat ihn ein paar Mal wiederholt, können Sie die Anforderungen allmählich erhöhen, indem Sie ihm seine Belohnung zum Beispiel erst nach ZWEI Schritten geben, die Sie wiederum mehrmals wiederholen und dann allmählich auf DREI Schritte erhöhen usw. Bis Ihr Hund irgendwann das unbekannte Objekt sicher bewältigt.

Generell ist es ganz wichtig, nicht zu viel zu erwarten. Fangen Sie erst einmal mit ganz einfachen Dingen an. Gerade Hunde, die diese Art der Beschäftigung mit ihnen noch nicht kennen, sind anfangs zurückhaltend. Lassen Sie ihnen Zeit, aufzutauen. Halten Sie die Anforderungen an Ihren Hund so klein, dass es immer etwas zu belohnen und immer einen kleinen Erfolg gibt.

Und nicht vergessen! Wenn Ihr Hund etwas nicht macht oder falsch macht, dann tut er das nicht, um Sie zu ärgern.Alles Liebe Ilsemarie

Derjenige welcher dem Hund körperliche und geistige Sicherheit, sowie sichere Ressourcen bietet ist die Bezugsperson des Hundes.

Das Wichtige sind gemeinsame Erlebnisse und Unternehmungen mit dem Hund. Ebenso möchte der Hund etwas lernen können. Das schweisst zusammen.

Perfekt! In Kürze das Allerwichtigste zusammengefasst und erklärt. Bin begeistert! Grüße von Jesska

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erstma...respekt vor deiner ganzen erfahrungs geschichte muss ja dein lebenstraum sein mit hunden/wölfen zu tuhn zu haben. hast du schon mal nachgedacht welchem beruf du machen willstschätze mal hat was mit hunden zu tuhn :P naja zu deiner frage; da deine eltern sich scheinbar aus dem altag des hundes und dir raushalten wollen und dein kleiner bruder wohl auch nicht weiss was mit dem hund anzufangen ist denke ich das du diesbezüglich die besten vorraussetzungen hast um die "bezugspersohn" der hündin zu werden und wen du weisst wie die psychologie eines hundes und das verhalten funktioniert denke ich das du da ehr leichtes spiel hast. naja ich wünsch dir und deinem neuen begleiter ma alles gute, ihr schaft das schon ;) man höhrt sich lg jahn

Jep! Also funktionobelt dein I-net wieder?

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Hallo, ich kann mich nur dem Kommentar anschließen, den Hund auf keinen so lange alleine zu lassen. Denn gerade Hunde aus dem Tierheim sind da sehr empfindlich und wollen die Nähe des Menschen. Wir selber hatten immer Schäferhunde - als Welpen bekommen - und selbst ausgebildet. Diesmal haben wir uns einen Schäferhund aus dem Tierheim geholt, das Alter wußte man nicht, sie schätzten es auf ca. 1 1/2 Jahre. Er hatte gerade in seiner Prägephase sehr böse Erfahrungen machen müssen, da er ausgesetzt war. Nun haben wir ihn 2 Jahre, er ist so lieb, anhänglich und dankbar, man kann es nicht beschreiben. Aber die Bezugsperson bin ich und nicht mein Mann. Ich gehe täglich mit ihm spazieren, füttere ihn ausschließlich und er ist nie länger als 2 Stunden alleine. Ich spiele viel mit ihm, er hat draußen 2 Fußbälle, wenn er die sieht, ist er nicht mehr zu bremsen und Frauchen muß mit ihm spielen. Wenn wir dann rein kommen, rennt er zum Futternapf und danach sofort in seinen Korb. Bis zum nächsten Toben. In erster Linie ist immer mal der Betreffende die Bezugsperson, die ihn täglich füttert. Was ich gar nicht so gut finde ist, wenn der Hund stundenlang mit Deinem Vater im Auto fährt !! Denke nochmal darüber nach.

Yenda und Yuri - (Hund, Verhalten, Hundeerziehung)

Naja, er muss natürlich mit in die Häuser seiner "Klienten" rein, da haben viele Hunde. Und Stunden fährt mein Vater nie, er ist immer rund um unsere Heimatstadt unterwegs.

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Ich finde Deine Voraussetzungen ganz wunderbar. Bezugsperson ist diejenige, die sich für den Hund am verständlichsten benimmt, die gerecht ist, die sich im Sinne des Hundes verhält, die sich klar, gütig, souverän und verantwortungsvoll benimmt. Die dem Hund klar zeigen kann, dass sie eine kluge Führperson ist, auf die man sich verlassen kann, der man sich hingeben kann. www.mithundensein.de

Einen Hund erziehen oder einfach konsequent mit ihm kommunizieren ist immer erforderlich (nicht wenn nötig), du hast einen anderen Stil, als ein vorheriger "Erzieher".

Also einen Hund regelmäßig alleine (mehr als 4-5h) zu lassen, dass geht nicht. Dann warte bitte solange, bis du deine Lebensumstände, so gestalten kannst, dass du genug Zeit für den Hund hast.

Die Hauptbezugsperson für den Hund wirst du durch dein Auftreten. Also liebevoll, eindeutig, konsequent, zuverlässig usw.. Aber es kann schon sein, dass dein Vater mehr Autorität ausstrahlt und er von ihm als Rudelboss anerkannt wird. Dass ist aber nicht weiter schlimm.

Als Kind war ich auch immer der 2. Mann, dann kam meine Mutter oder die Geschwister, aber unsere Hunde gingen trotzdem für mich durch "Feuer", weil ich ganz einfach die meiste Zeit mit ihnen verbrachte und sie jagdlich konsequent trainiert und sie auch sehr geliebt habe, das spüren Hunde.

sicher muss man mit dem hund konsequent sein, das weiß ich auch. Aber ich meinte damit die Grundkommandos, die ich ihm beibringen muss, FALLS er sie noch nicht beherrscht.

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Fütter ihn,Hunde sind sehr bestechlich

Mann, ich würde gerne alle als hilfreichste Antworten auszeichnen! Das ist so furchtbar schwer, weil man immer Angst hat, andere zu beleidigen, weil sie enttäuscht sind, dass nicht ihre Antwort ausgezeichnet wurde. Aber nur so: Die Antworten von YarlungTsangpo, TygerLylly, ilsemarie, Reiterfee, Portabus und XxJayTx sind meine Favouriten!!!

du musst dich beim hund einschleimen mit kleinen leckerli's bestechen ;D

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