Wie wird MAGGI-Würze hergestellt und aus was besteht es?

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Als Ausgangsstoff dienen Pflanzenproteine, früher aus Sojabohnen und Weizen, seit 2006 ausschließlich aus Weizen.

Sie wurden ursprünglich durch Kochen in Salzsäure denaturiert und anschließend mit Natronlauge neutralisiert, wobei auch große Mengen Kochsalz entstehen.

Heute wird diese Methode nicht mehr angewendet, stattdessen kommen enzymatische Verfahren zum Einsatz.

Die entstandene Würze wird filtriert und durch Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat, Aromastoffe und Salz ergänzt.

Je nach Land können die Zutaten geringfügig variieren. Der umgangssprachlich wegen seines an Maggi-Würze erinnernden Geruchs auch „Maggikraut“ genannte Liebstöckel ist nicht enthalten.

---> http://de.wikipedia.org/wiki/Maggi-W%C3%BCrze

Wasser, Kochsalz, biologisches aufgeschlossenes Sojaeiweiss, Geschmäcksverstärker (Natriumglutamat, E631), Hefeextrakt, Säurungsmittel (Zitronensäure, Essigsäure), Weizen, Aroma

Glutamat: Verwendung [1] Geschmacksverstärker
Herstellung Kann tierischen Ursprungs sein. Kann gentechnisch hergestellt sein.
Bedenken [3] Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen, zumindest aber eingeschränkt werden.
Gefahren [1] Überdosis kann Nervenreizung und Kopfweh auslösen
Warnung [4] Vor allem von Menschen mit Neigung zu Kopfweh und Migräne zu meiden. Besonders von Allergikern und Asthmatikern zu meiden.
Beschreibung [4] Geschmacksverstärker, können bei empfindlichen Menschen dies auslösen: Schläfendruck, Kopfschmerzen, Steifheit im Nacken. Bei Ratten Fortpflanzungsstörungen und Lernschwierigkeiten bei den Nachkommen. Erhöhen zusätzlich die Fresslust. Sie unterdrücken Fehlgeschmack und tauschen den Verbraucher über die tatsächliche Qualität der Lebensmittel.
Beschreibung [2] Geschmacksverstärker.
Toxikologie [1] Glutaminsäure und die Glutamate können bei entsprechend disponierten Personen krankheitsauslösend wirken. Durch erhöhten Verzehr können etwa Kopfschmerzen, Nackentaubheit, Gliederschmerzen und Übelkeit auftreten. Diese Krankheitsmerkmale sind auch als "Chinarestaurant Syndrom" bekannt. Neuere Untersuchungen zeichnen nicht mehr die Glutamate, sondern eine andere Aminosäure, das Histamin, für diese Symptome verantwortlich. Möglicherweise spielen hierbei auch allergische oder pseudoallergische Reaktionen eine Rolle. Toxikologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass möglicherweise auch Stoffwechselstörungen beteiligt sind. Abschließende Untersuchungen liegen zu diesem Thema liegen nicht vor. Wie bei allen Aminosäuren kann es im Körper zur Bildung von biogenen Aminen kommen.

Wenn man bedenkt, das Glutamat drin ist, interessiert mich keine Herstellungsweise mehr, es gibt auch Würze ohne Schadstoffe im Naturkostladen, ist zwar etwas teurer aber gesünder und trinken muß man das Zeug ja nicht.

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