Wie wird Jesus verwendet, um Geld zu machen?

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11 Antworten

Es werden Bücher geschrieben, Filme gedreht, Musicals komponiert.

Außerdem wird gerne mit der moralischen Keule geschwungen wenn es ums Spenden sammeln geht. Immer schön mit dem Hinweis darauf, Jesus damit stolz auf seine Nachfolger zu machen, wenn sie sich abzocken lassen.

warehouse14

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Kommentar von warehouse14
20.04.2017, 20:55

Danke für den Stern! :)

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Deine Frage sollte besser so lauten: "Ergreifen Menschen geistliche Berufe, um damit ihren Lebensunerhalt zu decken?" Das klingt ein wenig seriöser und lässt sich dann auch angemessener beantworten.

Ich denke, das man speziell in früheren Zeiten den Beruf des Geistlichen häufig wählte, um ein gesichertes Auskommen zu haben. Da die Menschen im Regelfall die besonderen Zweifel, die heute bei vielen Menschen mit naturwissenschaftlicher Bildung gegenüber den Texten der Bibel bestehen, weit seltener hatten, war so eine Entscheidung auch nicht von großen Selbstzweifeln begleitet.

Heute stellt sich die Situation ganz anders dar. Heute ist die Skepsis gegenüber den kirchlichen Dogmen weit stärker ausgeprägt, und wer sich da für ein geistliches Amt entscheidet, steht sehr oft in einem starken Konflikt, ob er nicht primär der finanzillen Absicherung wegen diesen Beruf ergriffen hat. Interessant ist, dass diese Menschen, die zwar den Glaubensinhalten ihrer Religion gegenüber große Skepsis zeigen, dann doch mit ihrer Moral zu schaffen haben, weil sie ein starkes Verpflichtetsein spüren, dass sie bei der Ausübung des geistlichen Berufes doch zu den Inhalten der Verkündigung stehen müssten, was man ja nicht einfach "anschalten" kann. Ein echtes Dilemma zahlreicher Geistlicher in unserer Zeit.

Ein ganz anderes und zurecht eher peinliches Thema ist die Tatsache, dass man tatsächlich - speziell in den USA - für die Kirche mit allen unseligen Methoden der Werbeindustrie um Geld nachsuchen kann. Hier findet man die aggressivsten Aufforderungen Geld für die Kirche zu spenden, wenn man nicht der ewigen Verdammnis einheim fallen will. Aber - wie gesagt - das ist eine zutiefst ungute Schattenseite kirchlicher Aktivität. Dass die Kirche als Institution natürlich finanziell ausgestattet sein muss, ist klar, doch die Skandale um die opulente Ausstattung der Bistumssitze in der jüngsten Vergangenheit sind eben auch zu den genannten Schattenseiten zu rechnen.

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Allgemein bekannt, dass die katholische Kirche eine Firma ist. Kirchensteuer, Immobilien, Grundbesitz und vieles mehr.

Der Klingelbeutel ist definitiv nicht nötig.

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Kommentar von AgoodDay
06.03.2017, 19:28

dass man einer Kirche Steuern zahlt, wenn man Mitglied ist, ist genauso logisch wie dass du dem Staat Steuern zahlst

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Kommentar von PaulPeter44
06.03.2017, 20:03

eine kleine Dorfgemeinde ist keine Firma

sie lebt vom Klingelbeutel, ja sie bekommt auch ein wenig von der Kirchensteuer, aber nur anteilig nach den Katholiken, also nicht viel, weil es ein kleiner Ort ist.

Trotzdem muss die Kirche, das Gebäude erhalten werden, es muss Strom und Heizung bezahlt werden und auch Kerzen ect.

oft ist auch ein Friedhof vorhanden, der auch erhalten und sein muss

ausserdem gibt es Kosten für Organist, Hausmeister, Mesner, Pfarrbüro und Priester ect.

dazu kommen noch Zuschüsse für Bedüftige und Senioren

ect ect ect

das DIE Kirche alles einsteckt und reich ist ect ist falsch

ja, die Bistümer und Vatikan hat viel Grundbesitz und Geldanlagen,

aber die Ausgaben sind auch immens, und ich rede nur von den nötigen Ausgaben wie Erhaltung der Kloster und Kirchen ect.

ganz zu schweigen von den Zuschüssen für Ausbildungen, Studium, Kranken, Bedürftige ect.

etwas, was allgemein bekannt ist, ist noch lange nicht richtig

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Kirchensteuer, aber das gilt für alles Kirchenähnliche, einschließlich Moscheen etc.

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In den USA gibts Fernsehprediger, die dann sagen " the salvation comes on DVD for only 10 Dollars". Da wird dann natürlich Geld mit Jesus gemacht. 

Abgesehen davon gibts ihn auch auf T-Hemden und mit denn wird dann auch Geld verdient. 

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Wie denkt Jesus über materielle Dinge?

Er hatte eine ausgeglichene Ansicht darüber. Materielle Dinge waren für ihn nicht das Wichtigste. 

Er selbst hatte offenbar nur sehr wenig. Er hatte, wie er sagte, „keine Stätte, wo er sein Haupt niederlegen [konnte]“ (Matthäus 8:20). 

Gleichzeitig trug er zur Freude anderer bei, als er Wasser zu Wein verwandelte — ein Getränk, das „das Herz des sterblichen Menschen erfreut“ (Psalm 104:15; Johannes 2:1-11). 

Das Wertvollste für ihn war das Verkünden der Botschaft vom Königreich Gottes. Darum lehrte er beten (Mat 6:10).

Hat er dafür Geld verlangt? NEIN!:

"Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt." (Mat. 10:8)

Leider ist dieser Geist heute in vielen Religionen verloren gegangen. Man verlangt Geld für das Verkünden. Man vermarktet sogar alles, was mit Christus zu tun haben könnte.

Wie denkt Jesus darüber?:

"[Eure] Lebensweise sei frei von Geldliebe, indem ihr mit den vorhandenen Dingen zufrieden seid. Denn er [Christus] hat gesagt: „Ich will dich keineswegs im Stich lassen noch dich irgendwie verlassen“," (Hebräer 13:5)

"Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein." (Lukas 12:34)

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im mittelalter durch denh ablaß

in heutigen klosternh durch bücherverkauf

an "heilige stätten" durch tourismusfiguren

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Die römische Kirche in Östrreich besitzt Klöster, Kirchen, Wälder, Weingüter, Kurhäuser, Seminarhäuser, ....und Vieles mehr; vielleicht solltest dich dort erkundigen.

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Da fällt mir ein: "Offb.17,1-6".

Aber dieser "Reichtum" wird bald vernichtet werden (Offb.18,17)...

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Es gibt an jeder Ecke doch Kreuze zu kaufen.

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