Wie wird im Islam die Beschneidung männlicher Nachkommen begründet bzw. auf was beruft man sich bei diesem Brauch?

9 Antworten

Sowohl auf vorislamische ,frühchristliche Theologie fußend,das alte Testament wird von den meisten Muslimen respektiert,wie durch die Koranlehre,wie auch Überlieferungen von Allah zum Propheten Mohammed.Der Hintergrund ist ursprünglich Hitze,in Verbindung mit Wasserknappheit und tlw.tödlich verlaufenden (heute völlig harmlosen) Reizungen und Infektionen der Vorhaut und der Eichel.Später kamen die Erziehung zu Keuschheit und sexueller Enthaltsamkeit vor der Ehe dazu.Beste Grüße

Der Hintergrund ist ursprünglich Hitze

Unsinn

1
@muhamedba

Dann eben Opfer bringen,und Du musst schon den Zusammenhang  erkennen,und bissel über Deinen Tellerrand schauen.Auch den Befehl König Herodes kennst Du?

0
@jerkfun

Genauso Blödsinn #jerfun

Du kannst dir dies doch nicht einfach im Hirn zusammenreimen,

Bevor du dich hier lächerlich machst, rate ich dir, die islamischen und auch christlichen Hintergründe erstmal einzuverleiben oder wenigstens die Grundlagen zu lesen

0

Das Schweinefleischverbot und die Beschneidung haben die Muslime vom Judentum ohne kritische Nachfrage kopiert.

Für beides gibt es keinen wissenschaftlich begründeten Sinn. Im Gegenteil, die Evolution entledigt sich aller unnötigen Dinge und da vorhanden, gibt es einen Sinn für die Vorhaut.

Aber die Darwin'sche Lehre wird ja jetzt im türkischen Islam von Erdokan verboten. 

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Zur Fitra * gehören fünf Dinge: Die Beschneidung**, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare.“ (*Siehe Hadith Nr. 1385, 5888 ff., 5892f., 6297 und die Anmerkungen dazu. **Die Beschneidung ist - ausgehend von Abraham, Allahs Friede auf ihm, ein uraltes Gebot in den Offenbarungsreligionen. Im Judentum ist bekannt, dass "alles, was männlich ist, beschnitten werden soll" (siehe 1. Mose, Kap. 17). Die Bibel (1. Mose, 21) spricht auch von der Beschneidung Isaaks. Dieses Gebot wurde bei Jesus, Allahs Friede auf ihm, durchgesetzt (Lukas 2, 21), und gilt auch damit als ein Gebot des Christentums. Erst im Jahre 49 nach Jesus, Allahs Friede auf ihm, entschied das Konzil: „Wer zum Christentum übertritt, braucht sich nicht beschneiden zu lassen.“ Damit wurde von einer Menschenwillkür - wie viele andere Veränderungs- beispiele durch die christlichen Kirchen - ein göttliches Gebot aufgehoben. Als aber das christliche Europa gemerkt hat, dass bei ihnen der Penis- und Gebärmutterkrebs häufig vorkommt, während dieser bei Juden und Muslimen (,die das Gebot der Beschneidung einhalten,) selten ist, ja so gut wie unbekannt, wurden sie wach, nicht im religiösen Sinne, sondern im wissenschaftlichen Sinne: Sie lassen die Vorhaut aus medizinischen und hygienischen Gründen (manchmal auf Kosten der Krankenkasse) entfernen)

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 5891]

Es steht nichts davon im Koran... im Koran steht auch nicht, wie du beten sollst, usw. usf.
Eine Begründung findest du so gut wie nie.

Die ursprünglich von dem amerikanischen Arzt Wynder 1954 aufgestellte Hypothese, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Gebärmutterhalskrebs und Beschneidung, hat sich als falsch erwiesen. Selbst Wynder hat sich später von seiner Aussage distanziert.

Eine Studie von der University of Aberdeen stellte fest:
„Die Ergebnisse belegen nicht die Theorie, dass Frauen, deren Ehemänner beschnitten sind, mit geringer Wahrscheinlichkeit an Cervixkrebs erkranken, als diejenigen Frauen, deren Ehemänner unbeschnitten sind. Damit stimmt diese Studie mit den Befunden von Jones et al. (1958), Dunn und Buell (1959), und Boyd und Doll (1964) überein.“

Dein Beitrag, es gäbe ein Zusammenhang zwischen Beschneidung und Cervixkrebs, ist daher völlig falsch.

5
@Karl37

Damit wurde ...durch die christlichen Kirchen - ein göttliches Gebot aufgehoben


Das Religionsgeschwurbel von muhamedba ist an Abwegigkeit kaum zu überbieten. Nur, weil VIELLEICHT ein Abraham vor 3000 Jahren den Spleen hatte, seinen Sohn an der Vorhaut zu mißhandeln, ist das LÄNGST kein "göttliches Gebot".

Die Vorhaut hat nur 1000 Vorteile und keinen Nachteil. Natürlich haben auch andere Säugetiere Vorhäute und haben null Probleme damit.

GÄBE es einen Gott, der keine Vorhäute ausstehen kann, dann hätte der keine erschaffen.

2

Was möchtest Du wissen?