Wie wird Erbe aufgeteilt?

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7 Antworten

Was dieses Schriftstück sein soll, ist wohl ein Erbvertrag. Es wird vereinbart, was wer bekommt, bzw. was der Erbe zahlen muss.

Das ist so, aber nicht rechtsverbindlich.

Ein Erbvertrag bedarf der notariellen Beurkundung.

Also entweder die Eltern schreiben es als Testament "Hans soll das Haus bekommen udn seinen Geschwistern Thomas, Jette und Nicole jweils 30.000,- Euro zahlen" oder man geht zum Notar udn macht es als Erbvertrag.

Ein Testament was die Kinder mit unterzeichnen ist nicht gültig und somit könnte es angefochten werden, wenn die Kinder Streit bekommen.

Es wäre nicht richtig, einfach ein "Schreiben" aufzusetzen und dieses von den Kindern mit unterschreiben zu lassen. Das wäre dann nämlich ein Erbvertrag, der nur wirksam wäre, wenn er vor einem Notar geschlossen wird (Kosten !).Wenn das gewollt wäre, sollten Sie aber einem Notar auch den Auftrag zur Formulierung geben, weil Sie das alleine nicht schaffen werden. 

Es scheint aber auch folgendes sinnvoll:  Die Eltern könnten ein gemeinschaftliches Testament machen, in dem sie zweckmäßig bestimmen, dass sie   1) sich beim Tode des ersten von ihnen gegenseitig zum Alleinerben einsetzen;   und 2) beim Tod des Überlebenden das Kind A als alleinigen Schlusserben unter der Bedingung einsetzen, dass er seinen drei Geschwistern jeweils einen Betrag von X auszahlt. Das wären dann rechtlich gesehen Geldvermächtnisse für die drei anderen. Um Pflichtteilsproblemen der drei enterbten Geschwister zu begegnen, sollte der Auszahlungsbetrag für jedes der Geschwister mindestens dem Betrag entsprechen, der diesen als Pflichtteile zustünde  (m.E. wären das bei vier gleichrangigen Kindern mit daher je 1/4 gesetzlichem Erbanteil, Beträge mindestens in Höhe von 1/8 ( die Hälfte des gesetzl. Erbteils) des Wertes des Nachlasses (wobei ich denke, dass das Haus der wesentlichste Nachlassteil ist, so dass dessen Wert als Grundlage dienen könnte).  Aber da Sie rechtlich unkundig wirken, sollten die Eltern auch dafür sich für das Testament der Hilfe eines Anwalts oder eines ihnen bekannten anderen Juristen bedienen und es sich vorformulieren lassen und es dann eigenhändig niederschreiben und datiert unterschreiben. Testamente sind sehr fehleranfällig und könnten bei falschen Formulierungen leicht unwirksam sein, so dass der letzte Wille der Eltern "in nichts" zerfllösse und die gesetzliche Erbfolge einträte mit den vier Kindern als Miterben zu je 1/4.  Ich hoffe, verständlich gewesen zu sein !.



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