Wie wird eine Wahl ausgewertet

5 Antworten

Partei
A: 30%
B: 20%
C: 10%

Nicht-Wähler: 30%
Weiß-Wähler: 10% (habe 10% abgezogen, da es 110% wäre)

Insgesamt kommen also 60% der Parteistimmen ins Parlament.
Übrig bleiben 40%

Jedoch werden in einem Parlament 100% der Sitze verteilt und nicht nur 60%.
Abgesehen mal von allen Gesetzen und Regeln in allen Ländern (z.b dass der 'Gewinner' +50 Sitze bekommt, siehe Griechenland), würden die 40% durch 3 geteilt.
Somit erhält jede Partei +13,3% der Sitze im Parlament.

Angenommen es gibt 199 Sitze:

Die Partei A erhält dann 30%+13,3% = 43,3% der Sitze im Parlament.
Das sind 86.
Partei B: 20% + 13,3% = 33,3%
Das sind 66.
Partei C: 10% + 13,3% = 23,3%
Das sind 46.

Ingesamt sind das nun 198 und nicht 199
Das kam deshalb heraus, da insgesamt nur 99,9% der Sitze verteilt wurden.
Diese 0,1% kann bei mehreren sitzen schon etwas ausmachen, aber das passiert SO eigentlich nicht in der Realität, deine Parteien haben unglücklich exakt gerade Zahlen bekommen und es gab in der Vergangenheit noch nie Probleme von dieser Art.

LG

Zum Einen ergibt das in der Summe 110%, zum Anderen ist das vom betreffenden Wahlrecht abhängig. Beim Verhältniswahlrecht werden die zur Verfügung stehenden Mandate entsprechend dem Verhältnis der abgegebenen gültigen Stimmen per Zählverfahren auf die Parteien umgelegt. Beim Mehrheitswahlrecht hingegen gewinnt in jedem Stimmkreis immer nur der, der die relative Mehrheit hat, die anderen Stimmen verfallen.

Das derzeitig gewählte Auszählungsverfahren ist übrigens Hare/Niemeyer. Bis 1982 zählte man noch nach d´Hondt, aber das benachteiligte die kleineren Parteien. Wer´s genau wissen will:
http://www.wahlrecht.de/verfahren/hare-niemeyer.html

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ich glaube die die nicht abstimmen stimmen automatisch für die schlechteste partei

Was ist am Nichtwählen so schlimm?

Warum wollen einige Leute Nichtwähler als Idioten oder schon fast als Verbrecher hinstellen (um das mal übertrieben zu sagen)?

Ich meine, mit meinem Handeln würde ich nicht gegen Gesetze verstoßen und schade Niemanden.

Mich spricht eben keine Partei an. CDU, AfD, FDP und SPD wären für mich aufjedenfall schonmal Tabu und die anderen Parteien naja, davon halte ich nicht viel. Ich möchte mich mit meiner Stimme einfach nicht mitverantwortlich machen für das, was Politiker verzapfen (Krieg, Waffenexporte, Überwachung, Zensur usw.) und möchte mich daher meiner Stimme enthalten. Am Ende waren Wahlversprechen sowieso nur heiße Luft.

Das ist einfach meine Meinung. Punkt!

Warum aber trotzdem, wird Nichtwählern oft vorgeworfen, Sie sind einfach ignorant, zu faul oder gar ungebildet?

Ich habe etwas Ahnung von Politik (vermutlich teilweise mehr als so manche Wähler) und beschäftige mich viel mit ähnlichen Dingen (was auch der Grund für meine Stimmenverweigerung ist).

Das ist doch also mein freies Recht, oder etwa nicht?

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Hallo,

sagen wir wir haben folgende Verteilung in einer Bundestagswahl:

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  • 10% Partei 4
  • 10% Partei 5
  • 10% Partei 6
  • 5% Sonstige Parteien

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Danke - Enomine

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Meine Meinung:

Ich nehme mir hiermit raus meine eigene Meinung preis zu geben. Meiner Meinung nach finde ich, dass die Parteien, die im Bundestag sind, immer auf längere Zeit dort auch bleiben, egal wie die Wahlen ausfallen. Das finde ich in unserer Regierungsform sehr schade, da andere Parteien nicht die Chance bekommen, in den Bundestag zu kommen. Eine direkte Demokratie wäre, nach meiner Meinung, besser, wobei ich weiß, dass es bei knapp 84mio. Menschen nicht leicht ist, da eine direkte Demokratie nur für Kleinstaaten geeignet ist, wie die Schweiz.

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