Wie wird eine Narkose eingeleitet....genau?

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3 Antworten

Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine Narkose vermeiden. Bei einer Narkose ist es wichtig, dass der Anästhesist viel Erfahrung hat u. weiß, wie viel mg er von den Narkosemedikamenten injizieren muss zur Aufrechterhaltung der N. denn Narkosemed. sind todbringende Med. wenn man nicht aufpasst denn sie greifen in deinen Hirnstoffwechsel ein. Bei meiner Narkose ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. vorbeugen. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche im Aufklärungsbogen mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig ist bzw. war. Ich habe dem A.=Anästhesist im KH beim Vorgespräch für die N.=Narkose gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) nach der OP gleich wieder aufwachen möchte. 4.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich vollkommen wach bin und meine Atmung wieder normal ist. Am anderen Tag um 9:20 Uhr musste ich mich plötzlich ganz schnell fertig machen obwohl ich erst um 10 Uhr OP-fertig sein sollte. Zwei Schwestern haben mich dann in den OP gebracht. Die eine Schw. hat mir Vorwürfe gemacht weil ich gerade vom Duschen kam u. noch nicht OP-fertig war. Die andere Schw. hat sich über mich lustig gemacht u. ausgelacht als ich mich wegen meiner Schmerzen auf den OP Tisch gerollt habe u. nicht wie üblich gerutscht bin. Als sie bemerkte, dass ich dies gesehen hatte war sie plötzlich ganz freundlich und wünschte mir alles Gute. Dann kam ein fremder A. begrüßte mich legte mir einen Zugang u. die Pulsoxymetrie an. Dann ging er wortlos wieder weg. Dann kam ein fremder Mann machte irgendetwas an meinem Arm u. ging auch wieder weg dabei rief er dem A. zu, dass er das Hypnotikum injiziert hat. Da begriff ich, dass er schon die N. eingeleitet hat. Dann schlief ich ein. Keiner war bei mir zum Beatmen. Ich wollte noch reagieren u. nach O2 verlangen aber dazu bin ich nicht mehr gekommen. Das war vielleicht auch gut so, denn hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wär ich vom OP-Tisch gefallen weil ich dann eingeschlafen wäre. Ich war auch noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Denn nach dem Einschlafen hört man auf zu atmen u. muss beatmet werden. Einige A. sehen das nicht so eng u. sagen ein leichter O2 Mangel ist nicht so schlimm da er ja sowieso gleich 100% O2 gibt. Dieser O2 Mangel bedeutet aber für den Körper eine unnötige Stresssituation die zu einem Schock führen kann. Leider bin ich von dieser N. erst spät am Abend auf der Station wieder wach geworden. Vom AWR weiß ich gar nichts. Das war bei meinen anderen OPs nicht so. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm. Gedächtnisstör. Wortfindungsstör. Bluthochdr. u. Schwindel. Während der OP war mein RR für 35 min. nur 75/40 mm Hg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Meine Ängste u. Wünsche wurden nicht berücksichtigt. Der A. hat lediglich das Personal auf St.4 AB informiert, dass ich sehr ängstlich bin worauf sich das Pers. dann über mich lustig gemacht hat. Im OP konnte man dem Pers. Stress ansehen. Ich habe vor der OP keinen O2 bekommen u. die N. war zeitweise viel zu tief. Meine Anästhesistin hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Übrigens habe ich die Frau nie zu Gesicht bekommen. Sie kam erst nach dem ich eingeschlafen war. Schau dir vorher mal an, wie eine normale Allgemeinanästhesie ablaufen muss damit du merkst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

In den meisten Kliniken bekommst du noch auf Station eine Sch***-egal-Pille, die dich etwas ruhiger machen soll. Dann wirst du nett umgezogen in Flügelhemd und OP-Haube und wirst in den OP geschoben. Dort schließt man dich an diverse Überwachungsgeräte an: EKG, Blutdruckmanschette, Pulsoxymeter (das ist ein kleiner Clip am Finger, wie eine Wäscheklammer). Außerdem wirst du einen Zugang bekommen, also einen Tropf, der mit einer Nadel in die Vene gestochen wird. Meist macht man dies an Hand oder UNterarm. Es ist nicht angenehm, aber auszuhalten. Wenn du sehr große Panik hast kannst du um eine örtliche Betäubung bitten, das ist zwar auch mit Pieksen verbunden, die Nadel ist aber dünner. Danach bekommst du eine Maske vor Mund und Nase gehalten. Aus dieser strömt Sauerstoff, kein Narkosegas, es riecht meist aber trotzdem komisch nach Plastik und Desinfektionsmittel. Macht aber nichts. Nach ein paar Minuten kommen dann die Medikamente durch den Tropf, du musst nicht neu gepiekst werden. Durch die Medikamente wird dir vermutlich kurz schwindelig, vielleicht hast du kurz einen Hustenreiz, es kann auch etwas brennen im Arm, wenn die Medikamente durch die Vene fließen, denn sie reizen die Venenwände leicht. Nach wenigen Sekunden bist du dann eingeschlafen. Das ist ein recht angenehmes Gefühl, das Gesicht wird ganz warm und man hat das Gefühl zu fallen, aber nicht als Angstgefühl, sondern angenehm. Wenn du eingeschlafen bist musst du in der Tat beatmet werden, es wird ein Tubus in oder eine Larynxmaske vor die Luftröhre gelegt, aber du schläfst und bekommst davon nichts mit - lediglich hinterher kann es einen komischen Geschmack im Mund und etwas Halsschmerzen geben. Aber das war ja nicht die Frage...

PeterPan2000 16.12.2012, 01:14

Das mit der Scheiß-egal-Pille ist mal mega Lustig :D kenne es zu gut ^^

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Also, deine Frage ist schon merkwürdig. Ich versuche sie dir zu beantworten, da ich schon so oft operiert wurde. Früher hat es noch Äther gegeben. Die wurde mit einer schwarzen Maske über eine Gasflasche verabreicht. Das macht man heute nicht mehr, Gott sei Dank, da es damals viele Todesopfer gab, weil die Dosierung nicht genau berechnet werden konnte. Heute gibt es Protophol und andere Mittel , die über eine Branüle i n den Körper geleitet wird. Branüle ist die Nadel, die für die Infusionen gelegt wird. Die Dosis kann heute viel genauer bestimmt werden, als damals. Diese Narkotika haben nicht mehr diese starken Nebenwirkungen, wie Erbrechen und hohes Fieber. Es gibt auch die Spinalanästhesie. Das ist die Rückenmarksnarkose. Die gefährlicher, da im Rückenmark die Nervenstränge liegen. Bei dieser Art bist du hellwach, nur dein Körper ist ab dem Operationsbereich völlig taub.Dieses "Gasding", wie du es nennst ist im Op der Sauerstoff. Das was Du meinst wird noch teilweise beim Zahnarzt benutzt , wenn der Patient z.B. Angst vor Spritzen hat, dann gibt man manchmal noch "Lachgas". Man nennt es so, weil es beim einatmen 7 Stufen gibt. Darunter auch das Lachen. Darum nennt man es Lachgas.

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