Wie wird eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert?

4 Antworten

Zur Untersuchung gehören die Dokumentation von Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur. Wichtig ist das Abhören (die Auskultation) von Herz und Lunge mit dem Stethoskop.

Am Herz wird der Arzt besonders auf Unregelmäßigkeiten des Herzrhythmus und ungewöhnliche Geräuschphänomene achten (Reibegeräusch bei Herzbeutelentzündung, Herzklappengeräusche). Bei der Lunge können Rasselgeräusche Zeichen einer Herzschwäche sein.

Hat die Endzüngung zur Schädigung von Herzmuskelzellen geführt, können im Blut eventuell erhöhte Werte bestimmter Herzenzyme nachgewiesen werden.

Die Bestimmung von Antikörpern gegen Viren oder Herzmuskulatur ist in der Regel wenig aussagekräftig. Besteht Verdacht auf nicht-virale Erreger einer Herzmuskelentzündung, ist es sinnvoll, entsprechende Labortests durchzuführen.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Signale eines ausgeprägten Magnesiummangels können eine Herzmuskelschwäche, starke Herzrhythmusstörungen und schwere Verläufe bei einem Herzinfarkt sein. Das erkennt der Herzspezialist. Solche bedrohlichen Mangelzustände müssen oft mit Magnesiuminfusionen unter ärztlicher Kontrolle ausgeglichen werden.

Woher ich das weiß: Recherche

Der Fragesteller hat nach Herzmuskelentzündung gefragt.

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EKG,Herzsono und Labordiagnostik: Herzenzyme. Aber auch andere Laborparameter können erhöht sein. Es können Rhythmusstörungen und eine Erhöhung des Puls auftreten.

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