Wie wird eine Einkommensteuerrückerstattung vom Finanzamt auf den Kinderzuschlag angerechnet?

2 Antworten

die steuererstattung wird voll angerechnet und zwar geteilt durch 6 monate. dieser teilbetrag wird dann 6 monate lang angerechnet. so war es zu mindest bei mir. beim neuen antrag oder weiterführungs,- überprüfungsantrag wurde die letzte steuererstattung mit angegeben und in der berechnung für die kommenden 6 monate mit angerechnet.

Die Steuererklärung und Rückerstattungen / Nachzahlungen beziehen sich immer auf das gesamte vergangene Jahr. Da hat es keine Relevanz, was wie in einem einzelnen Monat an Geldern geflossen ist, sondern auf das Jahr bezogen.

Du hast Einkommen gehabt und ggf. Leistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Dem gegenüber stehen absetzbare Ausgaben und Vergünstigungen, die sich über das Jahr aufsummiert haben.

Bei der Rückerstattung zählt, in welcher Relation alles, was im letzten Jahr angefallen ist, gegenüber steht. Gibt es eine Rückerstattung, dann wird der gesamte Betrag vollständig und einmal überwiesen.

Danke für die Antwort, aber meine Frage war, ob und wie dann bereits erhaltener Kinderzuschlag verkürzt wird, also wieviel ich dann zurückzahlen muss.

a) Wird der Betrag der Steuererstattung (aus Steuererklärung für 2011) z.B. im März 2012 dann rückwirkend auf meinen BEREITS ERHALTENEN Kinderzuschlag für 2011 angerechnet, so dass ich evtl. ALLES zurückzahlen muss, falls ich dadurch über die Bedarfsgrenze komme (vorher knapp darunter)?

oder

b) wird dann einfach nur für März 2012, in dem ich die Erstattung erhalten habe der Kinderzuschlag gekürzt (bzw. fällt weg) und in den nächsten Monaten erhalte ich ihn wieder. (bzw. wird dann auf die NÄCHSTEN/FOLGENDEN Monate aufgeteilt in gleichgroßen Beträgen)

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@godisgood777

Beim Kinderzuschlag weiss ich es nicht sicher, aber bei vielen anderen Sozialleistungen tut das garnicht zur Sache, ob man irgendwann eine Steuer-Rückerstattung erhält. Da wird zum Zeitpunkt des Leistungsbezuges ermittelt, ob die Leistung gerechtfertigt ist und das Thema ist dann gegessen.

Bei manchen Leistungen wird eine Steuer-Rückerstattung wie ein Zusatzeinkommen im Monat der Auszahlung gewertet.

Es gibt aber auf den meisten Rathäusern Fachangestellte, an die sich Bürger in Bezug auf Sozialleistungen und Vergünstigungen wenden können. Die sollten es dann genau wissen.

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Steuererstattung vom Finanzamt anders verwendet

hi, ich habe die Steuererklärung für meinen Bruder gemacht, es ergab sich ein Guthaben von über 1000 €. Dieses Guthaben wird jetzt aber nicht auf sein Konto überwiesen sondern auf das der Stadt Celle - Jugendamt.

"Der Betrag von über 1000 € Euro wirdan die Stadt Celle - Jugendamt- lt. Aufrechnung vom 26.10.2007 und telefonischer Rücksprache vom 05.07.2010 überwiesen."

Weder ich noch er haben am 05.07.2010 mit dem FA gesprochen.

Ist das alles rechtens, oder sollte ich gegen den Bescheid einspruch einlegen? Er braucht das Geld.

Vielen Dank

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Kurzarbeitergeld & Aufstockung zur sicherung des lebensunterhaltes / Berechnung

hallo, ich bin 28 jahre alt, wohnhaft in flensburg und arbeite bei "Care by Phone" - einem Call-Center in Flensburg.

Gegen Ende Februar wurden alle Angestellten wegen betrieblicher Umstruckturierung (Providerwechsel für den wir telefonieren) inklusive mir in "Kurzarbeit" geschickt - vom 27.02. bis zum 16.03.2012. Natürlich habe ich in dieser Zeit beim JobCenter Flensburg um eine Aufstockung gebeten, um meinen Lebensunterhalt zu sichern.

Gehaltslauf ist immer vom 16ten bis zum 15ten des Folgemonats (in diesem Fall: 16. Februar bis 15. März). Demnach würde mir eine volle Berechnung vom Gehalt zustehen.

Ich verdiene netto 970,-- Euro, und bekam im Monat der Kurzarbeit 650,-- Euro. Folglich fehlen mir knapp 290,-- Euro.

(Berechnung: 16.02. bis 15.03. - Gehalt gibts immer am Ende des Monats)

Nun habe ich jedoch am 19.03.12 eine Rückzahlung vom Finanzamt bekommen von rund 360,-- Euro. Dieser Betrag wurde angerechnet und ich bekam heute meinen Bescheid, dass mir 18,12 Euro zustünden, die bereits auf mein Konto überwiesen wurden.

Der Betrag vom Finanzamt befindet sich jedoch außerhalb des Gehaltslaufes und fällt doch somit nicht in die Berechnung mit ein, oder etwa doch? Wie ist hier die Rechtslage? Muss ich Widerspruch einlegen und darstellen, dass ein falscher Zeitraim berechnet wurde? Denn berechnet wurde der Zeitraum laut JobCenter vom 01.03. - 31.03.2012. Jedoch war der Gehaltslauf vom 15.02. - 16.03.2012 (mit Auszahlung am Ende des Monats).

Folglich fallen doch die 360 euro vom Finanzamt in den NEUEN Gehaltslauf und haben mit dem alten Gehaltslauf, in der die Kurzarbeit stattfand, gar ncihts mehr zu tun?

Um Antwort bitte ich höflichst... am besten auch schnell, da ich nun nicht weiss ob ich widerspruch einlegen muss

DANKE im voraus

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