Wie wird eine Bestrahlung der Brustdrüse durchgeführt?

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2 Antworten

Die Bestrahlung zur Behandlung (oder noch besser: Vorbeugung) einer Gynäkomastie ist vergleichsweise einfach:

Meist sind nur 5 Sitzungen erforderlich (es gibt auch andere Bestrahlungsschemata, aber die "5x" ist recht verbreitet und auch sehr wirksam), D.h. nach einer Woche ist man durch (Bestrahlung 1 x täglich).

Dabei werden -wenn du nicht sehr korpulent bist- meist Elektronen mit hoher Energie (z.b. 6 - 9 MeV) eingesetzt und ein ca. 6- 10 cm durchmessendes Bestrahlungsfeld direkt auf die Brustdrüse (mit der Brustwarze als Zentrum) gerichtet. Die Einzeldosis beträgt meist 3 Gy, so dass am Ende eine Gesamtdosis von 15 Gy appliziert wurde.

Die einzelnen Bestrahlungen dauern jeweils nur wenige Minuten und sind definitiv nicht zu spüren.

Als Nebenwirkungen kommen gelegentlich(!) eine leichte Hautrötung gegen Ende der Bestrahlung, also ca. ab der 3. Sitzung, sowie eine leichte Schwellung der Brust vor, beides klingt in aller Regel binnen weniger Tage vollständig ab.

Länger dauernde Nebenwirkungen, wie vermehrte Empfindlichkeit oder leichte Fibrose (=Verhärtung des Gewebes) sind bei der o.g. Dosierung SEHR selten.

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Hallo

ich hatte i. R. einer Brustkrebserkrankung 36 Bestrahlungen. Die tun nicht weh, davon merkst du gar nichts. Allerdings können sich auf der Haut Verbrennungen, raue Haut oder so bilden. Darauf achten die aber bei den Bestrahlungen und geben entsprechende Mittel.

Alles Gute

LG

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Kommentar von beamer05
14.08.2016, 13:50

Die Bestrahlung der männlichen Brust (bei der Frage geht es ja um eine Gynäkomastie bei Testosteron-Entzug) unterscheidet sich deutlich von der Bestrahlung wg. Brustkrebs... (s. meine Antwort an den Fragesteller)

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