Wie wird ein Nachhilfelehrer bezahlt?

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12 Antworten

Das kommt darauf an, ob die Nachhilfe privat oder über eine Organisation geregelt ist.

Organisation:
Kosten werden Monatlich fällig über den gesamten Vertragszeitraum.
Es gibt Kündigungsfristen und Mindestlaufzeiten. Der Lehrer wird hier von der Organisation bezahlt.
Der Nachhilfelehrer muss auch bestimmte Qualifikationen vorweisen. Die Nachhilfe ist meist in den Räumen der Organisation.

Privat:
Hier gibt es meistens keine "Kündigungsfrist" oder "Mindestlaufzeit" es ist aber gut mit den Eltern abzuklären wie lange der Schüler Nachhilfe haben soll, wie oft, in welchem zeitlichen Umfang und wo die Nachhilfe stattfinden soll.
Oft muss der Nachhilfelehrer keine besonderen Qualifikationen vorweisen (höhere Klassenstufe, gute Noten, ...).
Bei der Bezahlung kann abgesprochen werden, ob jede Stunde im Voraus/ danach bezahlt wird. Ob der Monat in Vorraus bezahlt wird oder immer an Ende eines Monats und ob der Schüler oder die Eltern das Geld bezahlen.
Das kommt dann auf die Zuverlässigkeit von Nachhilfelehrer, Schüler und Eltern an.
Es ist ratsam etwas schriftlich festzulegen, damit alle sich darauf berufen können.

Nachhilfelehrer, die vertraglos unterwegs sind, werden sofort nach Erteilung ihrer Stunde bar bezahlt, wenn es zwei Stunden gewesen sind, dann eben das Doppelte. Das ist sicherer für beide Teile:
es kommt nämlich schon mal vor, dass es am Ende eines Monats Differenzen über die Anzahl der Stunden gibt, vor allem, wenn die Eltern finden, der Schüler habe sich im Unterricht nicht gesteigert.

Für alle das beste ist ein Institut, das Verträge abschließt, die dann natürlich eingehalten werden müssen. Leider ist es auch das teuerste Verfahren, weil die Organe des Instituts mitbezahlt werden müssen.

Dafür hat der Nachhilfelehrer keinen Kummer mit der Akquise - und mit der Bezahlung der Honorare auch nicht.

Je nachdem, wie das eben zwischen den Eltern und dem Nachhilfelehrer geregelt ist. Das ist frei entscheidbar.

In manchen Fächern wie Mathe gibt es teilweise ein Mangel an Nachhilfelehrern.

Ich habe das früher immer mit jedem Schüler nach einer Probestunde einzeln ausgehandelt. Ich habe ihn zunächst mal gefragt, was er bereit wäre zu zahlen. Ich finde, Leute aus gut betuchten Elternhäusern können für einen armen Studenten, der sicher was besseres zu tun hat, ruhig mal ein paar Euronen springen lassen, ohne dass es gleich weh tut.

Ja, ein sehr guter vielleicht. Wenn man als Schüler Nachhilfe gibt, kriegt man zwischen 6-10€ die Stunde. Ausnahmen sind natürlich nicht ausgeschlossen.

Das Geld wirst du aber nicht sofort bekommen, sondern von den Eltern überwiesen.

O.o Unter 17 Euro die Stunde verlasse ich das Haus nicht für Nachhilfe... Privat nehme ich das nach der Stunde sofort mit. Kommt der Schüler über meine Organisation, mache ich am Monatsende eine Honorarabrechnung als freie Dozentin. Dann bleibt es aber nicht bei 17 Euro.

Auch einem Schüler würde ich raten, sich nicht unter Wert zu verkaufen, wenn er was drauf hat.

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Je nachdem, was ausgemacht ist. Der Lehrer wird das aber auch sagen.

Vor getaner Arbeit würde ich aber nicht zahlen wollen.

Bedenke, 1 Stunde entspricht 45 Minuten (Schulstunde), sofern nicht anders ausgemacht.

Hallo

Nachhilfelehrer für einen Schüler  wird nach Stunden bezahlt. 
Kommt hier weniger vor. da es Nachhilfevereine gibt.

Immer direkt nach dem Unterricht. Ist für beide Seiten am einfachsten

Das wird immer individuell zwischen NL und Eltern / Schüler geregelt.

Wegen mancherlei Cancelns BEIDERSEITS erhalte ich das Geld immer direkt nach der (Doppel)-Stunde (und nicht monatlich).

Richtig.

In Mathe brauchst du schon mal keine Nachhilfe ;-) (zum geben langt DAS aber auch noch nicht) ;-)

Normalerweise nicht, sondern am ende des Monats, da Nachhilfe ja kein einmaliger sondern ein Regelmäßiger Dienst ist.

Ja, nach dem Nachhilfe-Unterricht gibst du ihm einfach das Geld.

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