Wie wird ein Medium (z.B. USB) bootfähig?

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4 Antworten

Das "bootfähig machen" von USB-Sticks wird im Grunde nicht mehr benötigt.

Bootfähig sind normalerweise alle aktiven primären Partitionen. Wenn dann noch bestimmte Dateien darauf sind (z.B. Bootmanager, BCD), dann wird auch direkt davon gebootet.

Die meisten USB-Sticks kommen schon mit einer aktivierten primären Partition daher. Manchmal müssen sie noch formatiert werden, aber das wars dann schon. Nur bei weingen Ausnahmen muss man da noch mit den Partitionstabellen rumjonglieren.


Ich kenn mich überhaupt nicht mit den Details aus, aber ich habe Windows 10 als ISO auf einen leeren USB-Stick kopiert und konnte das nicht direkt booten. Ich habe dann mit Hilfe von Rufus die ISO auf den Stick geschoben; dann ging es. Also irgendwas scheint das "bootfähig machen" zu bewirken.

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@Comment0815

Nein. Nur kann eine ISO selber nicht gebootet werden. Entweder man brennt die ISO auf eine DVD, oder man entpackt die ISO und schiebt die darin enthaltenen Dateien auf den USB-Stick.

ISO ist nur eine Archivdatei nach ISO 9660. Das "Problem" mit dem "bootfähig machen" kommt daher, dass es ja auch noch das UDF-System nach ISO 13346 gibt. Letztzeres löst ISO 9660 ab.

Seit eigenlich alle Medien UDF können, ist das alle ganz easy. Das passierte irgendwann ab der Windows Vista-Zeit

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@qugart

Also reicht es heutzutage, das auf dem Stick eine .exe-Datei ist, dann kann das BIOS sich die schnappen, in den RAM laden und ausführen. Wenn die .exe dann noch zu einem Betriebssystem gehört, wird zukünftig das Betriebssystem die Aufgabe übernehmen, den Input zu verarbeiten.

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@SlevinKelevra12

Nein. Mit einer .exe kann ein BIOS nix anfangen. Es muss da erst ein System gestartet werden, das die .exe verarbeiten kann.

Das ist dann z.B. ein Bootmanager der ein System lädt, das dann die .exe starten kann.

Bei den Windows-ISOs sind das eben bootmgr und bootmgr.efi die dann auf bcd und die entsprechenden Programme im Ordner boot und Ordner efi zugreifen. Erst wenn das alles geladen ist, wird die Installationsroutine aus dem Ordner sources geladen.

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Kurz gesagt: Es gibt einen Speicherbereich auf dem USB-Stick oder der Festplatte, der "Master Boot Record" genannt wird. In dem MBR liegt ein Programm, was Bootloader genannt wird. Dieses Programm wird vom Bios ausgeführt und startet dann den eigentlichen Bootprozess.

ich habe mir z.B. Ubuntu herunter geladen; auf einem Stick gespeichert; den PC gestartet und im BIOS den Stick ausgewählt. Die Installation hat einwandfrei geklappt.

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