Wie wird dieser Schadenfall reguliert?

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2 Antworten

Der Fremdschaden ist ganz normal über die KFZ-Haftpflicht gedeckt. Der Eigenschaden am Transporter wäre ein Vollkaskoschaden mit der entsprechenden Selbstbeteiligung.

Der Arbeitnehmer kann hier zum teil in Regress genommen werden, weil das nicht Betätigen der Feststellbremse eine Fahrlässigkeit darstellt.

Nightstick 05.05.2016, 02:14

... wobei es hier für die Beurteilung, ob es sich um leichte, mittlere oder grobe Fahrlässigkeit handelt, auf den Status des Kurierfahrers ankommt.

So würde man z.B. einem Aushilfsfahrer dieses Fehlverhalten nicht so streng anlasten wie einem Berufskraftfahrer.

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DerHans 05.05.2016, 11:43
@Nightstick

Wenn das Fahrzeug weg rollt, ist das sogar bei einem Fahranfänger fahrlässig.

Und AUCH Kurierfahrer sind ja Berufskraftfahrer

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RudiRatlos67 05.05.2016, 12:16
@Nightstick

Mittlere Fahrlässigkeit?  Was ist denn dass???

Es gibt nur:

Fahrlässige Handlung (versehentlich)

Grobe Fahrlässigkeit (grobes verschulden oder billigend inkauf nehmen)

Vorsatz (bewusste Handlung)

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MoechteAWissen 05.05.2016, 13:02
@RudiRatlos67

Hey Rudi ,

ne du. Es gibt „ mehrere Stufen der Fahrlässigkeit.“
(<-fachlich nicht ganz korrekt)

U.a. auch die „ mittlere Fahrlässigkeit“.

Sie findet z.B. bei der  Arbeitnehmerhaftung Anwendung.

Ab dieser „ Stufe“ kann der Arbeitnehmer von dem Arbeitgeber in Regress genommen werden.

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Nightstick 05.05.2016, 17:34
@DerHans

Kurierfahrer sind natürlich nicht automatisch Berufskraftfahrer, weil Berufskraftfahrer eine spezielle Ausbildung und Prüfung absolvieren, und damit z.B. sozilalversicherungsrechtlich nicht mehr als Ungelernte gelten.

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DerHans 05.05.2016, 17:37
@Nightstick

Wer beruflich den ganzen Tag fährt ist erst mal Berufskraftfahrer. Er unterscheidet sich nur vom Ausbildungsberuf des Berufskraftfahrers. 

Nach 4 Jahren Tätigkeit kann er sich genau so gut als Berufskraftfahrer bezeichnen, wie der "Gelernte".

Mit der Fragestellung hat das aber überhaupt nichts zu tun.

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Nightstick 05.05.2016, 18:12
@DerHans

Nach vier Jahren kann er sich zwar so bezeichnen, ist aber keiner, zumindest nicht im sozialversicherungsrechtlichen Sinn!

Und daran angelehnt m.E. auch nicht im arbeits- und haftungsrechtlichen Sinn (womit wir wieder bei der Frage wären).

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Der Schaden wird durch die Kfz-Versicherung des Fahrzeugs beglichen.

Fremdschaden - Schranke durch die Kfz-Haftpflichtversicherung;

Eigenschaden - durch die Vollkasko-Versicherung.

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