Wie wird die Trauer des lyrischen Ichs im Gedicht "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten..." Von Heinrich Heine begründet?

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3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Erstens mal geht es "ich weiß nicht was soll es bedeuten, dass ich so *traurig* bin"  dann "die Luft ist kühl und es dunkelt, und ruhig fließet der Rhein", das mit dem Kühl und der Dämmerung erweckt auch eine melancholische Stimmung

Irgendwo gibt's eine Analyse im Netz, dass gar nicht sicher ist, ob da wirklich jemand traurig ist oder ob das nur zur Spielerei mit einem romantischen Mythos gehört. Die Art wie der Lorelei-Mythos erzählt wird passe nämlich nicht so richtig zu einer traurigen Stimmung.

Das ist offenbar eine typische Studienratshausaufgabenfrage. Verquast bist zum Gehtnichtmehr.

Wie wäre es mit: "Warum ist ... traurig?" Und diese Frage kannst du dir sicher selbst beantworten. 

Gruß, earnest

Nur schade dass ich nicht studiere... Ich wollte die Frage nur so gut wie möglich stellen? Ich lese öfters Gedichte in meiner Freizeit und bin auf das Gesicht gestoßen frage mich nun wieso das lyr. Ich traurig ist weil ich das nicht so wirklich nachvollziehen kann. Ich habe auf eine sinnvolle Antwort gewartet, aber deine Antwort hättest du dir auch sparen können :)...

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@Kathichen11

Oh, das tut mir sehr leid.

Nun ja, es gehört zum Lebensrisiko bei GF, auch Antworten zu bekommen, die einem nicht gefallen.

P.S.: Der Studienrat hat studiert. Nicht der Schüler, der vom Studienrat unterrichtet wird.

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@earnest

Ich wollte dich nicht verärgern, Kathichen. Für mich klang das aufgrund der hochgestochenen Formulierung in der Tat wie eine typische Hausaufgabenfrage. Da es das, wie du sagst, nicht ist, hier ein neuer Anlauf von mir. 

Lies dir das Gedicht langsam und in Ruhe laut vor. Klingt das für dich insgesamt WIRKLICH traurig?

Könnte es nicht sein, daß es sich hier um eine virtuose Fingerübung eines kritischen und ironischen Geistes (wie Heine es war) handelt?

Versuch dir vielleicht mal die Situation vorzustellen: oller Kapitän schaut nicht auf die Fahrrinne, sondern auf eine schöne (und sicher unbekleidete) Frau oben auf dem Felsen (hatte er ein Fernglas dabei?) - und zack, schon ist sein Schiff (vielleicht) am Felsen zerschellt. 

Ist da irgendwo Traurigkeit? Ist das nicht eher "Upps, die Pannenshow", Jahrgang 1824? 

Und was die (spätere!) Vertonung betrifft: Als es im Text mal kurz "dunkelt", dunkelt es da denn so richtig in der Musik?

Und was hältst du von den ersten Zeilen des Gedichts: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten ...?"

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