Wie wird die Religion bei der Arbeit/Arbeitsplätzen in Deutschland miss/geachtet?

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8 Antworten

Wie wird die Religion bei der Arbeit/Arbeitsplätzen in Deutschland miss/geachtet?

Bei der Arbeit muss man doch niemandem seine Religionszugehörigkeit mitteilen....( evtl. der Lohnbuchhaltung, wg. der Kirchensteuer)....

Man geht ja zum Arbeitsplatz um zu arbeiten, und nicht um Religion auszuüben.

Da sollte man schon selbst so verständig sein, und dies einfach trennen.

Andersrum gesehen:

ich kenne Leute, die sagen, dass sie "immer im Dienst" sind.. oder "rund um die Uhr" arbeiten....

Es fiel mir nie auf, dass da jemand seinen Laptop oder die Sekretärin zu einem Gottesdienst/zum Gebet mit nimmt... um nebenbei was geschäftliches zu erledigen, einen Brief zu diktieren, oder die Börsenkurse zu beobachten.

zB darf eine Frau Kopftuch bei einem Treffen tragen

Was eine Frau trägt, geht eigentlich überhaupt niemandem etwas an.

( Ok, es gibt gewisse Einschränkungen ..z.B. "Erregung öffentlichen Ärgernisses"...)

Bei uns ist es auf dem Betriebsgelände generell verboten, barfuß zu gehen, sowie manche Bereiche ohne die dafür erforderliche und vorgeschriebene Schutzkleidung zu betreten

Unerwünscht ist es, Zeichen einer politischen oder religiösen Zugehörigkeit sichtbar zu zeigen, und es kann untersagt werden, wenn es den Betriebsfrieden stört.

Dies gilt für Mann und Frau

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P.S.:

Vor allem was die Tätigkeiten in der Kundenbetreuung angeht...hat die Betriebsleitung gewisse Vorstellungen bzgl. Erscheinungsbild der Mitarbeiter.

Das gilt bei Männern für die Haarlänge, Bart, Piercing..etc...Anzug und Schuhe

Bei Frauen ist es etwas umfangreicher...

Da muss sich eben entscheiden, ob einem der Verdienst, oder der persönliche Stil lieber ist....(nur während der Arbeitszeit natürlich...)

Natürlich MUSS niemand die besser bezahlten Jobs in der Kundenbetreuung annehmen

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Religion ist in Deutschland Privatsache. Meiner Meinung nach hat sie am Arbeitsplatz nichts verloren.

An Stellen, wo es auf die Außenwirkung der Firma oder Sicherheit ankommt, darf der Chef deshalb vorschreiben, was getragen wird. Das kann eine Uniform, ein Anzug oder lange Hosen oder Röcke sein.  Innerbetrieblich, außer bei sicherheitsrelevanten Jobs, gibt es keine Vorschriften.

Da einige Firmen wollen, dass sich ihre Mitarbeiter wohlfühlen, stellen sie manchmal einen Gebetsraum zur Verfügung. Ich halte das für übertrieben, denn Gott... usw ist doch überall, kennt unser Leben und empfände ich als kleinlich, wenn er tatsächlich sauer ist, wenn Gebetszeiten usw nicht eingehalten werden. Ist doch auch egal, wo man betet.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Gott sauer ist, wenn äußerliche Vorschriften nicht eingehalten werden. Der Sinn/ die Absicht dieser Vorschriften ist doch das Wichtige, nicht das buchstabengetreue Einhalten.

Vielleicht denke ich so, weil ich auch nicht wirklich gläubig bin.

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In Deutschland herrscht Religionsfreiheit.

Es wird aber im Berufsleben nicht gern gesehen, wenn man seine Religion offen groß zur schau stellt oder versucht andere zu bekehren.

D.h. eine kleine Kette mit Kreuz oder Judenstern wird niemanden stören.

Was das Kopftuch angeht, ist das Problem nicht nicht die dahinterstehende Religion, sondern die nach Deutscher Meinung Unterdrückung der Frau durch die Religion.

Auch im Christentum wurde und wird die Frau unterdrückt, aber die Frauen haben sich zum Teil aus diese Unterdrückung herausgekämpft. Einen Kampf der im Islam noch in den Anfängen steckt.

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Prinzipiell darf der Chef seinen Arbeitnehmern vorschreiben, was diese während der Arbeit zu tragen haben.

Es gibt in Deutschland aber auch die Religionsfreiheit, das Recht auf persönliche Entfaltung usw.

Dass bedeutet, dass der Chef versuchen muss, ob es möglich ist, das Kopftuch (oder was auch immer) in Einklang mit der Arbeitskleidung zu bringen.

Ist dies möglich, darf der Arbeitnehmer fast alles tragen.

Der Chef darf es aber aus Sicherheits-, Hyghienegründen usw. verbieten, wenn es nicht kombinierbar ist.
Der Chef darf es auch verbieten, wenn der Arbeitnehmer Kundenkontakt hat und es dem seriösen Auftreten des Unternehmens schadet. (z.B. sichtbare Piercings und Tattoos in der Bank usw.)

Ob das ausüben der Religionsfreiheit oder das seriöse Auftreten des Unternehmens eine höhere Priorität hat, hat im Zweifel ein Richter zu entscheiden.
Es kommt auch regelmäßig zu Gerichtsverhandlung, die darüber entscheiden und das immer mit unterschiedlichen Ausgang. Darum kann man das so pauschal nicht beantworten, sondern es ist von Fall zu Fall zu unterscheiden.

Eine Ausnahme bilden Beamte, weil der Staat sich vorgeschrieben hat, religiös neutral zu sein und darum kann er auch seinen Mitarbeitern vorschreiben religiös neutrale Kleidung zu tragen.

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Rein rechtlich darf sie das.

Wie sich das auswirkt kommt wohl auf den Arbeitgeber/Personalchef an. Wenn der Moslem ist, dann wird er es vielleicht eher positiv betrachten. Mag er Moslems nicht, dann wohl eher nicht.

Da sitzen halt immer Menschen und dem einen ist es egal und einem anderen nicht.

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Kommentar von DerSpbastard
12.06.2016, 09:18

Ist das dann also Diskriminierung wenn sie es von dem Chef aus nicht darf?

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Kommentar von hunos
12.06.2016, 09:48

Nicht nur im öffentlichen Dienst kann das Kopftuch verboten sein sondern auch in Betrieben in denen es kleidervorschriften gibt. ZB aus hygienischen Gründen wird das Tragen von speziellen Hauben vorgeschrieben oder im OP das Tragen von steriler Kleidung.

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Generell gilt: Religion und religiöse Befindlichkeiten haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Dort zählt nur die Erfüllung der Aufgaben für die man bezahlt wird. 

Das gilt nicht nur für Muslime mit Kopftüchern, sondern auch für Anhänger anderer Religionen.

Ob ein Chef dabei Kopftücher erlaubt oder nicht, ist ganz allein seine Entscheidungsfreiheit bzw. hängt auch oft von anderen betrieblichen Regeln und der Art der Arbeit ab. Man kann dies auch nicht als Diskriminierung anprangern, denn ein kluger Chef wird dies nie offen sagen, wenn er keine betrieblichen Gründe anführen kann. 

Wer mit dieser Regel nicht klar kommt, sollte zuhause bleiben. Dort kann er in Ruhe seiner Religion nachgehen und sich im Falle des Islam Tag und Nacht vermummen.

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Kopftuch ist das Erkennungszeichen, das du eine gläubige Muslima bist, die den Koran befolgst und du den Islam gut findest und was der Islam in der Welt anrichtet ist schlimm, sehr schlimm,

Im Koran steht, >Sure 4 Vers 89< nehmt keime Ungläubigen zum Freund, im tiefsten Herzen müssen wir die Ungläubigen Hassen.

Menschen die mich Hassen (müssen) denen kann ich nicht vertrauen, mit denen möchte ich nichts zu tun haben und will  von denen nichts essen, bedient oder behandelt werden

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Religion ist Privat und gehört nicht auf die Straße und in die Geschäfte.

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