Wie wird die Lebensmittelqualität wissenschaftlich bestimmt und gemessen?

4 Antworten

Das kann man an dieser Stelle nur sehr unzureichend beantworten. Die amtlichen Lebensmittellabore und teilweise auch die Betriebslabore der Lebensmittelerzeuger und -hersteller arbeiten hauptsächlich nach den Methoden, die in der amtlichen Sammlung für Untersuchungsverfahren nach § 64 Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), niedergelegt sind.

Die Untersuchungsparameter und Stichproben werden den amtlichen Überwachern von den nationalen Kontrollplänen vorgegeben. Daneben werden sie natürlich auch bei Verdachtsproben tätig. Was wie und wie oft untersucht wird, hängt vom Risiko ab, welches von einem speziellen Lebensmittel zu erwarten ist.

https://www.bvl.bund.de/DE/09_Untersuchungen/01_Aufgaben/04_Amtliche_Sammlung_Untersuchungsverfahren/untersuchungen_SammlungUntersuchungsverfahren_node.html

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Lebensmittelproben können auf spezielle Nährmedien verteilt werden, dann wachsen die vorhandenen Keime und man kann dann untersuchen, was da wächst.

Für Pilze bzw. Pilzgifte wird zb Massen-spektrometrie, Gaschromatographie oder Enzymimmunoassays angewendet.

Spektrokopische Verfahren werden auch für Schwermetalle und Pestizid-Rückstände angewendet.

Biologisches Gewebe hat gewisse Lichtspeicherfähigkeit, welche aber nachlässt, je mehr solches Gewebe am Absterben ist.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/biophotonen-das-raetselhafte-leuchten-allen-lebens-a-370918.html

Es erscheint absehbar, dass die weitere Erforschung dieses Phänomens schon bald dazu führen könnte, dass die Verpackung von Lebensmitteln so gewählt werden kann, dass sie automatisch erkennt, wenn das Lebensmittel droht, ungenießbar zu werden (= schon allzu sehr abgestorben ist).

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Sehr interessant. Und wie würde sich dann das Verpackungsmaterial dem Konsumenten zeigen, damit er sieht, dass das Lebensmittel abgelaufen ist?

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@Noobius404

Ich bestehe darauf, daß mein Filet nicht mehr MUHHH macht sondern vollständig verstorben ist! Oder wie differenzierst Du zwischen tot, ganz tot und mausetot?!? ;)))

Hoppala, war natürlich auf @grtgrt bezogen...

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Masterstudium Molekulare Medizin

Hallo =)

Ich stehe vor einer sehr schweren Entscheidung. Ich mache zurzeit meinen Bachelor in Biochemie/ Molekularbiologie. Die Wahl meines Masterstudiengangs beschäftigt mich jetzt schon eine Weile. Eigentlich bin ich mir schon immer sicher gewesen, dass ich meinen Master in Molekulare Medizin machen will, jedoch kommen mir in letzter Zeit einige Zweifel. Hat man mit einem Masterabschluss eine Chance auf einen Job oder ist eine Promotion fast schon Voraussetzung um in diesem Bereich Fuß zu fassen? Welche genauen Arbeitsfelder erwarten mich als Molekularmediziner? Würde ich auch in der Industrie einen Job finden oder müsste ich bei der Hochschulforschung bleiben? Wie stehen die Berufschancen allgemein? Ich weiß es gibt im Internet schon viele Diskussionen darüber ....aber keine stellt mich zufrieden.

Vielleicht verirrt sich ja ein Molekularmediziner hier her (oder jemand der mit Molekularmedizinern arbeitet oder iwie anderweitig mit ihnen zu tun hat) und kann hier etwas Licht ins Dunkle bringen ?=)

Würde mich über ein paar Antworten wirklich freuen... auch wenn es etwas länger dauert ^^

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Wie viele Kartoffel-Batterien bräuchte man, um eine 60 Watt Glühbirne voll zum Leuchten zu bringen?

Ich denke die Zitronenbatterie werden die meisten kennen, doch die wenigsten wissen, dass eine Kartoffelbatterie sogar noch mehr Strom generiert - ... und weil Kartoffelbatterien wesentlich günstiger herzustellen sind, ich das evtl. sogar testen möchte (wenn die benötigte Menge nicht in die Million geht!^^), wollte ich fragen, wie viele Kartoffelbatterien (Auf Basis von Kupfer/Magnesium-Elektroden) man im Schnitt bzw. mindestens in Reihe Schalten müsste, um eine 60 Watt Glühbirne zumindest für eine kurze Zeit voll zum Leuchten zu bringen... (Verluste mit eingerechnet) ???

Für jede hilfreiche Antwort (bitte nur von Experten bzw. Kennern der Materie) bin ich euch sehr dankbar!
Die hilfreichste bekommt natürlich morgen den Stern! :-)

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