Wie wird die Kraft in einem Differenzialgetriebe übertragen?

Differenzial - (Funktion, differenzial, Kraftübertragung)

2 Antworten

Ganz einfach: Geradeausfahrt:

Die roten und blauen Zahnräder stehen gegenüber dem großen gelben Kegelrad still (der ganze Komplex dreht sich einfach mit ohne dass die bunten Räder abrollen). Sie nehmen also rot und blau mit, die Kraft geht zu den Achsen. In Kurvenfahrt dreht sich ja eine Achse schneller als die andere. Wenn das nicht so wäre würden die Reifen radieren. Das kurvenäußere Rad muss schneller sein weil es ja einen weiteren Bogen fährt. Dieser Geschwindigkeitsunterschied wird dann durch Abrollen der bunten Zahnräder erzeugt.

Hi,

danke für die Erklärung, aber habe es gerade "selbst rausgefunden". Wollte gerade noch etwas schreiben, und beim erklären was ich meine bin ich dann selbst draufgestoßen. 

Hatte mich hier selbst verwirrt. Dachte immer dass wenn eine Seite steht, kann man die andere auch noch abbremsen aber das rote Rad würde sich weiter drehen. Obwohl ja das eigentlich gar nicht funktionieren kann da die roten zahnräder sich dann nicht mehr drehen können (wäre ja dann sowas wie ein speerdifferenzial). 

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@Muffinkuchen23

Nur zum Verständnis: Wenn das Antriebskegelrad gesperrt ist (Motor aus, Gang drin) und du würdest bei aufgebocktem Wagen ein Rad drehen würde sich das andere rückwärts drehen. Andererseits wenn ein rad beispielsweise im Schlamm durchdreht und das andere noch Haftung hat dreht sich das durchdrehende Rad doppelt so schnell rückwärts während das mit Haftung stehen bleibt. So fährt man sich fest. Eine Differentialsperre sperrt die Drehung der bunten Räder (so als wäre das Antriebsrad direkt auf die Achswelle verbunden) so dass man qiasi eine durchgehende Achse hat. So kann man dann wieder anfahren. Haben normale PKW in der Regel aber nicht.

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