Wie wird die hypergeometrische Verteilung bei der Qualitätssicherung angewandt?

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1 Antwort

Die hypergeometrische Verteilung bezieht sich auf Stichproben ohne Zurücklegen.

Sie ist damit das Mittel der Wahl, wenn keine Prüfung möglich ist, ohne den Prüfling zu beeinträchtigen (im Extremfall zu zerstören).

Beispiele sind damit Bruchfestigkeit, Funktionsfähigkeit bei Feuerwerksraketen, Dehnbarkeit von Sicherheitsgurten

Ja, Danke, das weiß ich. Mir geht es um die konkrete Anwendung der Formel, in der Praxis. Nehmen wir an ich habe diese Wahrscheinlichkeit berechnet. Was fange ich dann damit an? Was nützt mir wenn ich weiß, daß die  Wahrscheinlichkeit aus einer Stichprobe von 10 2 defekte Artikel habe. Das ist bisher ja nur Spielerei. Was ist die Konsequenz daraus? Welche Schlüsse ziehe ich daraus?

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@Kaenguruh

Du kannst abschätzen, welcher Anteil an Artikeln Ausschuss ist (einschl. Standardabweichung), und damit, mit wie vielen Reklamationen zu rechnen ist.

Die Kosten für die Reklamationen (einschl. Bearbeitung, Rücksendung und Austausch) müssen anteilig auf den Preis aufgeschlagen werden.

Der nächste Schritt ist dann, abzuschätzen und/oder experimentell herauszufinden, ob unter Berücksichtigung der Marktverhältnisse eine bessere oder schlechtere Qualität bei der Herstellung einen höheren Gewinn liefert.

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@PWolff

Rechne ich dann von der Wahrscheinlichkeit p zurück auf  M ?

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@PWolff

Die Anzahl der defekten Artikel in der Grundgesamtheit, also wieviel wirklich insgesamt defekt sind, denn das ist ja wichtig.

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