Wie wird der Vorsteuerabzug erstattet?

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Im Normalfall macht man ja mehr Umsatz als man Vorleistungen bezieht.

´Beispiel: Man macht einen Nettoumsatz von netto 100 T € und kauft Vorprodukte in Höhe von netto 50 T €.

Heisst, dass man von seinen Kunden 19 T € MWSt eingesammelt hat, seinen Lieferanten aber 9.500 € Umsatzsteuer bezahlt hat.

Die Differenz muss man dann am Stichtag (kann je nach Höhe jaehrlich, quartalsweise oder monatsweise sein) ans FA überweisen.

Hat man ausnahmsweise mehr Vorleistungen bezogen als Umsatz gemacht, hat man einen Auszahlungsanspruch. Nachdem das FA ein paar Mal auf Betrüger hereingefallen ist, wird diese Auszahlung allerdings nicht in jedem Fall vorgenommen, sondern teils erst nach besonderen Prüfungen.

Normalerweise schon. Hat man einen sog. Vorsteuerüberhang, z. B. in der Anfangszeit bei vielen Käufen-Investitionen, kann man sich die UST erstatten lassen.

Man macht eine Umsatzsteuer-Voranmeldung pro Quartal oder pro Monat, überwiegen die Käufe, wird die Vorsteuer erstattet.

Das guckt sich das Finanzamt aber auch nicht allzu lange an, man sollte schon eine Gewinnerzielungsabsicht haben.

Zieht man nur Vorsteuern & weist nach einigen Jahren keinen Gewinn aus, gibt es eine Klausel als Liebhaberei oder Hobby.

UST kann zurückgefordert werden.

Ein übles Beispiel war hier die Fa. Flowtex mit den Horizontalbohrköpfen, die für nicht existierende Geräte & Maschinen Vorsteuern gezogen hat, so haben nur Serien-Nr. Plaketten existiert, die auf die gleichen Maschinen geheftet wurden

Nur wer selbst umsatzsteuerpflichtig ist, kann den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen. 

Die Vorsteuer wird dann mit der laufenden Umsatzsteuer verrechnet. Nur in Ausnahmefällen, bei größeren Anschaffungen, wird dann die Vorsteuer tatsächlich ausgezahlt.

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