Wie wird der Mensch in einer Million Jahre sein?

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11 Antworten

Zukunft lässt sich nicht vorhersagen.
Was auch immer innerhalb von 1 Mio. Jahre passieren wird oder dann sein wird, das schaut man dann.

Nicht alles was der Mensch sich ausbrütet ist per se ein Segen.
u.a. gehören dazu die Gentechnik, einschließlich künstliche Befruchtung, Organspende (Retortenbabys) und andere Entwicklungen mehr.

Aber auch andere Einflüsse, kosmischer Art, etwa ein Gammblitz und hier gehen die Lichter aus, einschließlich der Lebenslichter.
Oder eine Umkehr des Magnetfeldes der Erde, auch dann gehen hier die Lichter aus, wenn auch nicht die Lebenlichter.

So um 2029 -2034 kariolt hier "Apophis" entlang, ein Steinchen, das wohl in nur 30.000 Km an der Erde vorbeisegeln wird.
Nur eine kleine Bahnabweichung und der kracht uns auf's Haupt.
Wenn nicht dieser, wird es früher oder später ein anderer Brocken sein.

Ganz so romantisch geht es nunmal nicht zu, das All ist denn doch ein eher lebensfeindlicher Ort.
Ob die Menschheit dann andere Planeten besetzt haben wird, ist weitreichend eine andere Frage, entlang der Gesetze der Physik.
Auf der fosslien Entwicklungsstufe auf der sich die Menschheit aktuell befindet, kann das verneint werden.
Wie ebenso zu kapitalistischen Bedingungen eine planetare Besiedelung eher recht schnell an ihre Grenzen stoßen wird.

Am Ende der Fahnenstange bleibt es fraglich ob der Mensch selbst der Weisheit letzter Schluß der Evolution ist.
Mutter Natur ist zuweilen recht launisch, wenn sie feststellt, dass eine Entwicklung ein Irrtum gewesen ist, siehe die Dinos.
Ein Massenaussterben gab es in schon mehrfach in der Erdgeschichte, etwa so im Abstand alle 560.000 Jahre.
Der Mensch, in seiner Ausführung Homo Sapiens, lustwandelt erst 40.000 Jahre auf dieser Murmel.
Vielleicht heißt die nächste Ausführung Homo Homunculus, wer weiß das schon.

Meiner Vermutung nach, wird in einer Million Jahren sich die Menschheit abgeschafft haben. Wenn nicht sogar wesentlich früher. 

Schau Dich um wie Menschen sind, wie sie sich "weiterentwickeln" wohin wir steuern 

Die für Menschen scheinbar nicht lebensfeindlichen neu entdeckten 7 Planeten sind 40 Lichtjahre entfernt - bedeutet 100.000 Jahre Reisezeit - nur um erst einmal dorthin zu gelangen. 

Die Erde missbraucht vergiftet, vermüllt. Die Natur braucht uns nicht jedoch hat sie sich immer schon erfolgreich gegen alle Arten von Spezies gewehrt.

Spätestens wenn ein "kosmischer km großer Stein" uns trifft, ist es aus mit jeglicher Art von menschlicher Entwicklung. - zumindest mit der Form von Leben, die wir hier zur Zeit erleben. 

Ganz zu schweigen von fundamentalistischen Spinnern und machthungrigen Despoten die der Welt/Erde zusetzen.

Entwicklung kann in positive, aber sich auch immer immer auch negative Richtung gehen......  

So wie es aussieht, ist die nächste Spezies, die der Ratten wer weiß in welche Richtung die sich "entwickeln" .

Naja, unser wissenschaftlicher Fortschritt geht ja immer nur in ganz bestimmte Richtungen. Was Nachhaltigkeit angeht, das Pflegen und Erhalten unseres eigenen Lebensraums, da sind wir ziemlich schlecht drin. Im Gegenteil, wir machen uns es Spezies ja immer schwerer, hier zu leben.

Realistisch gesehen gibt es uns in einer Million Jahre nicht mehr, weil wir die Erde für uns unbewohnbar gemacht haben.

In 1 Mio Jahren wird der Mensch lange Geschichte sein. Vorher hat sich die Menschheit entweder selbst vernichtet oder ist an einem Virus zugrunde gegangen.

Stell dir nur mal vor, wie knapp wir dem in der Vergangenheit entronnen sind. Wäre z.B das HI Virus einfach wie Grippe zu übertragen, hätte das einen großen Teil der Menschheit dahingerafft, bevor man überhaupt richtig gewusst hätte, was die Stunde geschlagen hat. 

Glück gehabt. Aber das wird nicht immer so sein.

Der Mensch (Homo Sapiens Sapiens) ist gerade mal 200.000 Jahre alt. Wie kannst du da eine auch nur halbwegs seriöse Antwort für eine Zeitspanne erwarten, die 5 mal so lange wie unsere bisherige Existenz reicht?

Nach so langer Zeit kann die Menschheit sowohl ausgestorben, als auch etwas völlig anderes geworden sein!

wenn du mal in archiven nachforscht, wie sich die menschen vor nur 50 oder 60 jahren das leben im 21. jahrhundert vorgestellt haben und wie weit unser heutiges leben von diesen vorstellungen entfernt ist, dann ist eine spekulation über das leben in einer million jahren eigentlich witzlos.

schafft der mensch es, zu überleben und seinen planeten nicht zu verwüsten oder unbewohnbar zu machen, dann wird es sicher enorme fortschritte geben. schaft er es aber nicht, dreht sich die erde weiter und gibt anderen spezies die chance, sich über hundertausende von jahren weiter zu entwickeln.

die natur braucht den menschen nicht, aber der mensch braucht die natur

In 1000000 Jahren? Das kann keiner beantworten, da kann man nur wild mutmaßen.

Mein Tip wäre: ein durchschnittlich interessantes archäologisches Forschungsgebiet für irgendwen.

Nachtrag zu deiner eher belustigenden Bemerkung "fast gottgleich"

Religion ist nicht nur da um den Mensch zu sagen dass einen Gott gibt,

sondern viel mehr zu vermeiden dass der Mensch denkt, er wäre Gott


 

Phantomadora 25.02.2017, 12:59

und genau darin liegt das prolem bei religionen. dadurch wird verantwortung abgeschoben.

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Die Menschheit wird warscheinlich aus steinzeitlich lebenden Kannibalen bestehen.

Denn durch Überbevölkerung und Ausbeutung von Rohstoffen werden wir bereits in dem nächsten Jahrhundert wichtige Lebensgrundlagen zerstört und Rohstoffvoräte ausgebeutet haben. z.B. sind die wichtigsten Phosphat-Lagerstätten bereits im nächsten 3/4 Jahrhundert erschöpft. Und ohne Phosphor gibt es kein Zellwachstum und damit kein Leben - haben wir im Biologie-Unterricht gelernt.

Uns wird´s dann mit Sicherheit nicht mehr geben!

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