Wie wird das Menschliche Verhalten gesteuert?

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3 Antworten

Dazu gibt es verschiedene Ansichten. Es gibt die Verfechter der Hormontheorie. Es gibt die Verfechter der Hirntheorie. Das sind so die Fanatiker.

Wenn Du mich fragst werden wir zu einem Drittel durch unsere körperlichen angeborenen Steuermechnismen gesteuert, zu einem Drittel durch Umwelteinflüsse, zu einem Drittel durch unseren Willen.

Körperlich angeborene Steuermechnismen

Diese wiederum teilen sich auf in die hormonelle Struktur welche einerseits angeboren, andererseits durch unsere Nahrungsaufnahme und Einwirkungen der Umwelt beeinflusst wird.

Andererseits - hier wird es etwas kompliziert. Vom Genetischen Code hast Du gehört. Von den Buchstaben die sich da an einer Perlenschnur aufreihen. Zwischen diesen Buchstaben gibt es Freiraum. Dieser ist nicht leer. An ihm hängen - bildlich dargestellt - Fäden die jeweils für eine besondere Eigenschaft, Fähigkeit und so fort stehen. Je nachdem wie der Opa der Mutter gelebt hat - das wissen wir mittlerweile in einigen Bereichen - verändern sich diese Fäden, werden kürzer und damit schwächer, länger und damit stärker, bilden sich überhaupt oder bilden sich zurück. Sie haben auch Einfluss auf unsere Gesundheit. Wobei sie nicht statisch sind. Sie verändern sich auch entsprechend unserer Lebensweise und unserer Umwelt. Womit dann auch deutlich wird dass die Gene nicht statisch sind.

Ich hoffe es wird deutlich dass es sich um eine sehr komplexe Thematik handelt. Alle Einflüsse greifen ineinander. Und beeinflussen sich gegenseitig.

Zu beachten ist noch die menschliche Entwicklung. Wir wissen heute dass die Erlebnisse der Mutter schon das Kind im Mutterleib beeinflussen. Die Forschung steckt hier aber noch in den Kinderschuhen. Fest steht dass das Kind mit dem Geschmack der Mutter auf die Welt kommt. Es ist also schon auf eine bestimmte Ernährungsweise konditioniert. Wir ahnen heute auch dass emotionale starke Erlebnisse der Mutter Auswirkungen auf die Entwicklung des Lebens haben.

Bis zur sogenannten Trotzphase, korrekt Ich-Entwicklung genannt, empfindet das Kind wie seine erste Bezugsperson. Danach "nabelt es sich ab". Es entwickelt ein eigenes Ich. Oder wird von seiner Umwelt daran gehindert. Je nachdem wie seine Umwelt mit dieser Phase umgeht wird sein weiteres Leben verlaufen. Fachmenschen gehen heute davon aus nachweisen zu können das manche psychiatrische Erkrankung als Erwachsene hier ihren Ursprung hat.

Das Kind hat sich bestenfalls von seiner Mutter abgenabelt, ein eigenes Ich entwickelt und dessen Grenzen angefangen zu erforschen. Es kommt spätestens jetzt mit weiteren Menschen in Kontakt. Die Natur hat allerdings vorgesehen dass es bis dahin schon sehr viele soziale Kontakte hat. Ab hier gibt es keine Einbahnstraße mehr.

Wesentlich für Deine Präsentation ist noch das Thema Werbung. Es ist ein weites Feld. Politik, so lehrt uns schon die Geschichte gerade des letzten Jahrhunderts, betreibt auch aus oft niederen Interessen heraus Werbung die uns schlicht blind macht. Als Beispiel kannst Du hier anführen wie die Vorfahren von uns Deutschen auf die Frage reagierten: "Wollt Ihr den totalen Krieg?" Sie schrien ein lautes "Hurra!!" obwohl jedem klar denkenden Menschen bewusst sein musste dass sich dieser Blutrausch niemals gewinnen lassen konnte.

Ich würde also nach entsprechenden, ineinander greifenden Kreisläufen im Netz suchen. Einige Stichworte habe ich Dir ja genannt. Du wirst nicht nur über die Suchmaske des Browsers fündig sondern auch bei youtube. Die Kreisläufe würde ich jeweils einzeln präsentieren und erklären und dann schlussendlich alle übereinander legen um das Ineinandergreifen deutlich zu machen.

Bitte nenne Deine Quellen. Es ist keine Schande auf Fachwissen zurück zu greifen. Es ist nur eine Schande es dabei zu belassen. Und das Nichtnennen von Quellen unterstellt dass Lehrer zu dumm sind sich danach umzusehen. Das mögen sie gar nicht.

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Biologisch vom Bewußtsein, Unterbewußtsein und den Reflexen. Dazu kommen erlernte Dinge wie Erziehung, Erfahrungen und eventuell der Glaube.

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Ei, über den Kopf, der da hoffentlich denkt, der da teils angeborene, teils erworbene Gefühle beherbergt.

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