Wie wird das Erstauen sein, wenns die ewige Hölle doch gibt?

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22 Antworten

Hallo Tim1888,

dieses Erstaunen wird es niemals geben, da es eine Feuerhölle tatsächlich nicht gibt! Warum kann man da so sicher sein?

In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder. In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das Grab. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments. Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:

" Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war; und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt]. Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen. Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen.   Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann".

Somit sind diejenigen, die im "scheol" sind in einem Zustand des Todes, also im Grab und nicht an einem Ort der Qualen. Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird.

Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen stammt also eindeutig nicht aus Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen ihren Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird. Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde. Hier liegen die eigentlichen Ursprünge der Höllenlehre.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. In diesem Zustand werden die Toten jedoch nicht für immer verbleiben, da Gott in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes Einzelnen zu erinnern und ihn eines Tages (in der Bibel Auferstehung genannt) zum Leben zurückbringt, indem er ihn neu erschaffen wird.

Durch die Lehre von einer Feuerhölle, in der der Teufel Menschen für immer quält, hat man sich von der klaren Lehre der Bibel leider weit entfernt. Jahrhunderte lang und bis auf den heutigen Tag hat man mit dieser Lehre unter den Gläubigen Angst und Schrecken verbreitet. Kirchliche Lehrer haben sich auch keine Gedanken darüber gemacht, welches Bild von Gott sie damit ihren Anhängern vermitteln. Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art. Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte.

Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Denkst Du nicht auch, dass es viel leichter ist, an einen solchen Gott zu glauben und ihn zu lieben?

LG Philipp


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Kommentar von Zicke52
13.07.2017, 09:42

@Philipp59: "Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Gewissen"

Falsch. Du zitierst ausschließlich aus dem AT. Die Juden sind tatsächlich nicht auf die Idee mit der Hölle gekommen. Ihr Gott beschränkte sich auf irdische Strafen.

Aber die Bibel beinhaltet auch das NT, und seine Hauptfigur Jesus hat nicht nur von der Hölle gesprochen, sondern sie auch beschrieben. Siehe das Gleichnis vom reichen Mann und von armen Lazarus. An anderen Stellen ist von Heulen und Zähneknirschen die Rede. Sieht nicht nach Bewusstseinsauslöschung aus.

Man kann die Hölle also nicht durch Wortklauberei um die Übersetzung des Wortes "Hölle" aus dem NT wegleugnen.

"Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen"

Da gebe ich dir recht. Das ist ja das Gefährliche an Religionen: sie sind fähig, das Gewissen des Menschen zu desaktivieren. All das, was ein gesunder Mensch als abgrundtief böse empfindet, kann er als akzeptabel oder sogar gut empfinden, wenn er glaubt, es käme von Gott.

Allerdings finde ich die erfundene ausschliesslich überirdische Strafe des NT halb so schlimm, da sie nur als Druckmittel verwendet wird und die vorherigen diesseitigen Strafen ersetzt, die reell waren (u.a. Tötung Unzüchtiger und Abtrünniger). Wenn dieses Druckmittel die einzige Möglichkeit war, die Leute dazu zu bewegen, ihren Nächsten gut zu behandeln, ist es ja sinnvoll. Und in Wirklichkeit gibt es die angedrohte Strafe nicht.

Schlimm finde ich die angeblichen Anordungen Gottes, ihre Mitmenschen zu drangsalieren und zu töten, wie sie im AT und im Koran vorkommen.

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Genauso schrecklich wie für einen, der an den falschen Gott geglaubt hat.

Aber im Ernst: Wenn es wirklich ein überirdisches Monster gäbe, das sich versteckt und den Menschen unzählige sich widersprechende Propheten sendet, um sie zu verwirren und dann alle jene mit ewiger Folter bestraft, die bei seinem albernen Ratespiel falsch getippt haben - kannst du von so einem Wesen überhaupt was Gutes erwarten? Willst du mit dem überhaupt die Ewigkeit verbringen?

Gäbe es einen Gott, und er ist weise und gerecht, wird er uns bestimmt nicht danach richten, ob wir an ihn geglaubt haben. Er wüsste ja, dass Glauben nicht von unserem Willen abhängt und wir deshalb an Unglauben völlig unschuldig sind.

Ist er aber ein Scheusal, dann ist ohnehin Hopfen und Malz verloren, denn wir wissen nicht, was er von uns erwartet. Vielleicht haben wir ihn zeitlebens inbrünstig angebetet und er schmeisst uns in die Hölle, weil er keine Ar...kriecher mag? Wer weiss?

Finde dich damit ab: wir wissen nichts von Gott. Sollte es ihn geben, wissen wir nicht, was er von uns will. Wir wären ihm in diesem Fall ausgeliefert und könnten gar nichts tun, um unserem Schicksal zu entgehen.

Kümmern wir uns also um uns und unsere Mitmenschen. Es bringt nichs, sich über das "Danach" den Kopf zu zerbrechen.

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Kommentar von Tim1888
13.07.2017, 05:47

Also ich bin Muslim und glaube nur an den einen Gott. Was ist denn für dich verwirrend? alle Propheten kamen doch mit der gleichen Botschaft... du sollst nur den einen Gott anbeten ....und in Seinem heiligen Buch hat der Erhabene Allah genaustens beschrieben was der Mensch für eine Aufgabe  auf dieser Erde hat....Das Problem ist es einfach, dass Ihr den letzten Propheten Muhammed Segen und Frieden auf Ihm, als Lügner darstellt, weil es jeder so sagt... Wenn der Letzte Prophet nicht Muhammed, sondern Klaus geheißt hätte, dann würdet ihr darüber nachdenken ihm zu folgen...der Mensch lässt sich stark beeinflussen...wenn jemand wen verwirrt dann ist es die Masse der Menschen und nicht der Schöpfer...Erzähle eine Lüge tausend Mal und es wird dann zur Wahrheit, was wir schon so bereits kennen... aber es muss jeder für sich selber entscheiden was richtig und falsch ist...ich lege dir  eine Sache ans Herz ... gehe auf die Knie und bitte Gott dir die Wahrheit zu zeigen....sag Gott, wenn es dich gibt, dann zeige mir den richtigen Weg.... sei dabei aber nicht hochmütig... naja ist nurn Tipp... ich will dir nichts aufzwingen... du hast selber den freien Willen

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Ich würde mit dem Fürsten der Hölle drüber reden was fürn aloch der Gott dann ist.

Ich sehe es so: es gibt viele Religionen die ein system der hölle/ewige bestrafung haben. 

Es gibt keine Möglichkeit sinnvoll festellen welches die richtige Wahl ist.

Für jede Religionen muss ich Dinge tun die ich nicht unbedingt tun mag und Werte annehmen mit denen ich nicht unbedingt übereinstimme.

Außerdem muss ich anehmen das etwas existiert von dem ich einfach nicht über zeugt bin das dies der Fall ist.

Dazu sage ich einfach nein danke. Falls es so ist werde ich für alle schadenfreude empfinden die den falschen Gott gewählt haben. XD

Und ich werde mir denken das ich bei so einem Gott eh nicht sein wollte der sich zu fein ist sich sinnvoll darzustellen und den Menschen eine wirkliche Wahl zu geben ob sie ihm folgen wollen oder nicht.

Für den der nicht dran glaubt wird es weniger schrecklich sein als für den der sein leben dem falschen Gott geopfert hat.

Southpark hat das schön dargestellt und einfach die Mormonen zu dem auserwählten Volk erklärt. 

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Das werden dann all die Gläubigen sagen können, die der irrigen Meinung waren, dass heuchlerische Frömmelei und stumpfes Nachbeten uralter Zaubersprüche Gottes Wille sei und damit schwer daneben liegen.

Während die ganzen Atheisten, die moralisch und ethisch gelebt und gehandelt haben, im Himmel Party feiern.

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Kommentar von PCGamer96
11.07.2017, 23:57

Danke! Genau das wollte ich auch grade schreiben. 

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Kommentar von Patrickson
12.07.2017, 00:03

Dem stimme ich als Christ voll zu! Da werden so manche überrascht sein, wer da alles Party macht im Himmel, und sehr gekränkt ihre heuchlerische Selbstgerechtigkeit vorziehen und damit weiterleben müssen. Jesus hat gesagt: Verurteilet nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet! Jeder wird nach seiner Gerechtigkeit gerichtet werden! Ich freue mich auf alle, welche dort sein werden! 

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Kommentar von ThePugser
12.07.2017, 00:10

Deinem zweiten Satz kann ich nicht zustimmen, denn den Himmel verdient man sich nicht; den bekommt man von Gott geschenkt, sofern man glaubt und eben als bewusster Christ lebt. So sieht's aus.

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Kommentar von schelm1
12.07.2017, 14:26

Nachweislich nichts von Alledem trifft zu!

Sogenannte schlechte wie gute Menschen kneifen zum Schluß den Hintern zu, sobald das Hirn abgeschaltet hat, werden verbrannt oder modern so vor sich hin.

Strafwürdig ist man allenfalls zu Lebzeiten.

Mit dem Tod ist Schluß, da tut auch alles frömmende oder sonstige Wunschdenken absolut nichts zur Sache!

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Mein erstaunen wär groß aber ich fänds faszinierend, das wäre der Beweis das Märchen real sind. 

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Kommentar von Tim1888
12.07.2017, 01:56

Was soll Ihrer Meinung nach sonst passieren? Wenn nichts, was hätten wir auf der Erde fürn Sinn und warum existieren wir?

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Kommentar von alexander329
12.07.2017, 12:02

Wenn es real ist, sind es keine Märchen.

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Kommentar von Tim1888
12.07.2017, 14:34

Ja ich brauche ehrlich gesagt immer eine Erklärung. Das wäre für
mich sonst so ,als wenn ich in einem Land aufwachen würde und es ohne Grund es so  akzeptieren

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Zuerst sollten wir mal herausfinden, was uns da überhaupt erwartet!

Wie sehr verändert sich die Masse der Hölle über die Zeit? Dazu benötigt man die Zahl der Seelen, die in die Hölle wandern und die Zahl jener Seelen, die die Hölle verlassen. Ich bin der Meinung, dass man mit einiger Sicherheit annehmen darf, dass Seelen, die einmal in der Hölle sind, selbige nicht mehr verlassen. Deswegen verlässt keine Seele die Hölle.

Bezüglich der Frage, wie viele Seelen in die Hölle wandern, können uns die Ansichten der vielen Religionen Aufschluss geben, die in der heutigen Zeit existieren. Bei den meisten dieser Religionen wird festzustellen sein, dass man in die Hölle wandert, wenn man ihnen nicht angehört. Da es mehr als nur eine dieser Glaubensbekenntnisse gibt und weil man nicht mehr als einer Religion angehören kann, kann man davon ausgehen, dass eigentlich alle Seelen in die Hölle wandern. Angesichts der bestehenden Geburt- und Todesraten ist zu erwarten, dass die Zahl der Seelen in der Hölle exponentiell wachsen wird.

Betrachten wir nun die Frage des sich ändernden Umfangs der Hölle; Da laut Boyles Gesetz, sich der Rauminhalt der Hölle proportional zum Wachsen der Seelenanzahl ausdehnen muss, damit Temperatur und Druck in der Hölle konstant bleiben, haben wir zwei Möglichkeiten:

1. Sollte sich die Hölle langsamer ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, werden Temperatur und Druck in der Hölle so lange steigen bis die ganze Hölle auseinander bricht.

2. Sollte sich die Hölle schneller ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, dann werden Temperatur und Druck fallen, bis die Hölle zufriert.

Welche der Möglichkeiten ist es nun? Wenn wir die Prophezeiung meiner Frau mit einbeziehen, die sie mir gegenüber im ersten Studienjahr geäußert hat - nämlich, dass "es in der Hölle ein kalter Tag sein wird, bevor ich mit dir schlafe" – sowie die Tatsache, dass ich gestern mit ihr geschlafen habe, kommt nur Möglichkeit zwei in Frage. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muss. Aus der These, wonach die Hölle zugefroren ist, folgt, dass keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können und sie erloschen ist ... womit nur noch der Himmel übrig bleibt und die Existenz eines göttlichen Wesens beweist – was wiederum erklärt, warum meine Frau gestern Abend die ganze Zeit "Oh mein Gott" geschrien hat. ;)

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Kommentar von latricolore
12.07.2017, 00:08

Wie wunderschön!!! :-)))

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Kommentar von OnkelSchorsch
12.07.2017, 02:16

Fairerweise muss man sagen, dass dieser Text seit zwanzig Jahren im Netz rumgeht.

Wo er original herkommt, weiß ich nicht, hier dieser deutsche Text aus dem Jahr 2006: https://www.r-l-x.de/forum/showthread.php/29912-Abschlu%C3%9Ftest-Chemie-der-UNI-Maynooth

Das hier könnte das Original aus dem Jahr 1997 wiedergebebn: http://www.pinetree.net/humor/thermodynamics.html

Die ganze Idee ist aber wohl deutlich älter und natürlich hat es den test nie gegeben, siehe: http://www.snopes.com/college/exam/hell.asp


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Wir kommst du darauf das eine Hölle schreklich wäre. Weil es in deinem kleinen Büchlein steht?

Sollte es einen Gott geben, der Menschen allein aufgrund der Religionszughörigkeit, verurteillt, dann ist dieser schlicht ein Arsch mehr nicht.

Zudem macht mir die Hölle ohnehin keine Angst. Warum auch? Satan steht für Freiheit genauso wie die Hölle.

Das christliche Paradies wäre nichts weiter als ein ewiges Gefägnis.

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Hmm denke nicht das es eine ewige Hölle gibt und das überhaupt Lebewesen nach ihrem Tod bestraft werden.Womit ich nicht sagen möchte das es nach dem Tod nichts mehr gibt

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Und wie groß erst wird das Erstaunen sein, wenn Gläubige nach dem Tod feststellen, dass es weder Gott, Hölle noch Auferstehung gibt und sie einfach nur auf ewig tot sind?

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Kommentar von Tim1888
12.07.2017, 14:28

Nicht so groß als wenn ich für alle Ewigkeiten in die Hölle müsste

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Die Scheusalsidee von ewig brennenden Höllenqualen ist so abwegig, so geisteskrank, daß sie niemals "göttlich" sein kann.

Vielmehr ist das Horrorfantasie primitiver total ungebildeter Priester aus der Antike, die damit ihre Anhänger schikanieren und erpressen wollten.

Ewige Höllenqualen hätten nicht den allergeringsten Sinn, da der betroffene Mensch ja nichts mehr ändern kann und Lebende auf der Erde nichts von den Qualen erfahren.

Weiterhin hat ein Gott, der niemals sich zeigt und ein grauenhaftes Religionschaos auf Erden duldet, keinerlei Anspruch auf Gehorsam.

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Wie wird das Erstaunen sein, wenn man einfach in der Erde verrottet...

Oh gar nicht... Ist ja nichts mehr da, was es empfinden kann

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Die Bibel ist zu dem Thema ganz eindeutig: eine Qualhölle hat es nie gegeben. Diese Lehre ist unbiblisch und diente im Mittelalter nur dazu, den Gläubigen Angst zu machen und sie so an sich zu binden. Der Ablasshandel hat die Kirche reich gemacht. [siehe auch WIKIPEDIA].

Wenn Du wissen möchtest, was die Bibel über den Tod sagt und was danach kommt, dann lies hier:

Die Bibel sagt, dass wir mit Beginn unseres Lebens eine "lebende Seele" wurden. Wir bekamen keine Seele, die nach dem Tod irgendwo hinfliegen würde, sondern wir selbst SIND lebende Seelen:

"Und Jahwe Gott bildete den Menschen, Staub von dem Erdboden, und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens; und der Mensch WURDE eine lebendige Seele." (1. Mose 2:7, EB)

Wie geht es mit uns weiter, da wir ja wegen der Sünde unserer Ureltern unvollkommen sind?
"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hesekiel 18:4)

Wir alle sind dem Tod unterworfen. Was ist das für ein Zustand — der Tod?

"... was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr ... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5, 10)

Mit anderen Worten: nach dem Tod kehren wir dahin zurück, wo wir uns vor unserer Geburt befanden: in den Zustand der Nichtexistenz:

"Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ (1. Mose 3:19)

Wir leben nach unserem Tod also nirgendwo weiter, weder im Himmel, noch in einer Qualhölle (die die Bibel sowieso nicht lehrt).

Was bleibt von uns übrig? Wir bleiben in Erinnerung bei Gott. Er hat uns sozusagen in ein "Erinnerungsbuch" eingeschrieben:

"Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, Und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben Hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden Und unter ihnen noch nicht einer da war." Psalm 139:16)

Gott hat gewissermaßen unseren genetischen Bauplan aufgezeichnet (DNS). Anhand dieses Bauplans kann er uns neu erschaffen. Genau das versprach Gottes Sohn — Jesus Christus:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Gott führt also Buch über jeden von uns und kann uns nach unserem Tod wieder zum Leben auferwecken:

"Und ich sah die Toten ... und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten" (Offb. 14:12)

Wo werden wir leben, wenn Gott uns durch seinen Sohn auferweckt?

Eine begrenzte Anzahl wird gemäß Offb. 7:4 zu himmlischem Leben auferweckt. Und der große Rest von uns?:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

Wir werden also das wiedererlangt haben, was Adam und Eva verloren haben: ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden.

Dann wird es keinen Tod mehr geben:

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Diese schöne Hoffnung dürfen alle Menschen haben ...

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Hm. Wie lange braucht man,um "Och Jo..!" Zu sagen? Und dann "Au. Heiß."

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Ich denke unbeschreiblich schrecklich. Das kann man wohl nicht erfassen.

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Wieso schrecklich?

Er wird sich freuen, dass er sein gesamtes Leben ohne diese grässliche Angst, die die Gläubigen davor haben, gelebt hat.

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Es gibt genug Leute die wissen dass es sie nicht gibt

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Wie wird das Erstaunen sein wenn es den Himmel nicht gibt ??

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Viel krasser wird es für die sein, die an einen Gott geglaubt haben und dann feststellen müssen, dass ihr Leben wohl anders beurteilt wurde, als sie es gedacht haben.

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Dumm gelaufen. Aber die Deppen vor gestorben sind, sind ja auch da.

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Groß wird das Erstaunen sein.

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