Wie wird Blutplasma gespendet und ab welchen alter ist das möglich?

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Die Plasmaspende funktioniert ganz einfach: Zunächst wird Blut (ca. 750ml) aus der Armvene entnommen. Im Unterschied zur Blutspende werden das Plasma und die festen Bestandteile des Blutes (Blutzellen) direkt während der Spende voneinander getrennt. Das Plasma wird in einem Behälter gesammelt und die Blutzellen werden dem Spender wieder zugeführt. Diesen Vorgang nennt man Plasmapherese. SCHONEND FÜR DEN KÖRPER

Die Plasmaspende ist schonend für den Körper: Der Organismus baut die entnommenen Bestandteile schnell wieder auf. Daher kann man viel häufiger Plasma als Blut spenden: je nachdem wie schnell sich der Körper erholt, ist dies in einem Abstand von ein paar Tagen oder Wochen wieder möglich.

Der Spendevorgang dauert etwa 45 Minuten. Inklusive Anmeldung, Voruntersuchungen und Blutprobe verbringt man beim ersten Besuch ca. 1 Stunde im Plasma-Center. Wenn alle Untersuchungen und Laborergebnisse in Ordnung sind kann man ca. 1 Woche nach dem ersten Besuch das erste Mal Plasma spenden. Das nimmt etwa 1-1,5 Std. in Anspruch. Viele nutzen die Zeit, um zu lesen, Musik zu hören oder sich einfach zu entspannen. WER KANN ÜBERHAUPT PLASMA SPENDEN?

VIELE MENSCHEN

... können mit ihrer Spende Zeit für das Leben investieren und damit wichtige Hilfe leisten!

Plasma spenden kann jeder, ...

* der gesund ist
* der zwischen 18 und 59 Jahre alt ist
* der mindestens 50 kg wiegt, jedoch nicht stark übergewichtig ist
* der eine gewisse Mindestmenge an körpereigenen Abwehrstoffen im Blut hat (wird bestimmt)
* der innerhalb der letzten 150 Tage keine Piercings, Tattoos oder Ohrlöcher hat stechen lassen
* der sich ausweisen kann und einen festen Wohnsitz hat
* bei dem die ärztliche Untersuchung im Plasma-Center erfolgreich verlief

Erfüllt ein Spender die Eignungskriterien, kann er trotzdem in bestimmten Fällen von einer Spende zurückgestellt werden, um sich oder den Empfänger seiner Spende keinem unnötigen Risiko auszusetzen: zum Beispiel bei einer Schwangerschaft, kurz nach einer Entbindung, nach bestimmten Impfungen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente. NEUSPENDER

... sind jederzeit herzlich willkommen. Der Ablauf sieht so aus:

* Anmeldung
* Ausfüllen eines Fragebogens zur Kranken- und Reisegeschichte
* Beratungsgespräch über die korrekte Vorbereitung auf die Plasmaspende und ärztliche Untersuchung (Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Hb-Wert)
* Blutprobe
* Spende ca. eine Woche später, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind

Danach bekommt jeder Neuspender seinen persönlichen Spendeausweis, den er zu jeder Spende mitbringt. Die umfassende ärztliche Untersuchung mit Ausfüllen eines ausführlichen Fragebogens erfolgt ab dann regelmäßig bei jeder 15. Spende. Das Plasma von Neuspendern wird erst dann zur Verarbeitung freigegeben, wenn eine zweite Spende erfolgt ist.

Wichtiger Hinweis: Alle Spender müssen vor jeder Spende unbedingt ausreichend essen und trinken, denn für die optimale Verträglichkeit der Plasmaspende überlassen wir nichts dem Zufall!

Nun weiß ich auch bescheid, danke. Es sind eine gutefrage und auch eine guteantwort! IS!:-)

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du wirst an eine maschine angeschlossen und die filtert dein blut. linker arm geht das blut raus und rechter wieder rein. oder umgekehrt. das kann mehrere stunden dauern. ab 18 jahren ist das spenden möglich

Dir wird Blut abgenommen, einiges. Ab 18 natürlich erst.

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Ich habe am Tag der Spende über 2-3 Liter ungesüßten Kräutertee und stilles Wasser getrunken. Innerhalb der 1-2 Stunden direkt vor der Spende habe ich ein Brötchen mit Putenbrust, Gurken (200-300 g), Karotte (50 g) und Quark mit griechischem Joghurt und Mango gegessen.

Ich war weder vollgefressen noch hungrig.

Was tut ihr gegen das Schwindelgefühl oder die Übelkeit während der Spende? (Egal ob Blut oder Plasma)

Leider habe ich es verpasst das letzte Mal nachzufragen, aber darf man während der Spende denn die Füße einfach weiter hochlegen? Die Betreuerin hatte mich ja gegen Ende wieder runtergefahren. Da wurde es wieder kritisch.

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Wie wars bei euch?

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Vielen lieben Dank.

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