Wie wird Apokalypse im Mittelalter dargestellt und was ist die Johannesoffenbarung?

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9 Antworten

Die Johannesoffenbarung ist das letzte Buch der Bibel. Der griechische Name ist Apokalypse. Das heißt auf Deutsch Offenbarung. Über dieses Buch wird ja häufig geschwiegen. Somit kommen dann Mythen auf, was dort wirklich drinsteht. Geschrieben hat das Buch der Apostel Johannes auf der Insel Patmos. Er hat dort Visionen vom Ende der Welt und der Wiederkunft Christi. Im Mittelalter hat man sich da wohl Feuer, Vulkane, etc. drunter vorgestellt. Heute gibt es da verschiedene Meinungen zu. Es gibt Leute, die meinen, dass das ein Kreis ist, der sich immer wiederholt. Laut Mittelalter passiert in der Apokalypse das gleiche, wie auch in unserer Zeit. Es steht ja schließlich das gleiche drin. Die Auffassung hat sich nur geändert, ist aber sehr umstritten.

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Filix, du hast nun schon die verschiedensten Antworten bekommen. Wie man sich die Apokalypse im Mittelalter vorstellte, kann ich nur ahnen - gruselig vielleicht.

Aber die Apokalypse ist eigentlich das, was Gott schon im Garten Eden prophezeit hat. In 1. Mose 3:15 wird erwähnt: „Ich [Gott] werde Feindschaft
setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem
Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm in die Ferse stechen.
SEIT Jahrtausenden befinden sich diese zwei große Organisationen auf Kollisionskurs (die beiden Samen). Die Folge: ein Zusammenstoß, durch den die Welt in den verheerendsten Krieg der Geschichte gestürzt wird. In der Bibel wird er der „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, genannt, besser unter dem unheilvoll klingenden Namen Harmagedon bekannt (Offenbarung 16:14, 16).

Daniel prophezeit mit anderen Worten das Gleiche, verstand es damals aber nicht. 8: 17Der Engel Gabriel sagte zu mir: »Du Mensch, du hast geschaut, was in der letzten Zeit geschehen wird.« Johannes wurde in der Offenbarung der gleiche Inhalt offenbart.

Man könnte sich jetzt fragen, warum es zu dieser außergewöhnlichen Dramatik kommen mus, die Menschen könnten sich doch entweder für die eine oder die andere Seite entscheiden. Da ist aber noch der große Drache, Satan, der weiß was ihm und seinen Genossen blüht. Deshalb ist er wütend und will so viel Menschen wie möglich mit ins Verderben nehmen. Das "Wehe der Erde: denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen", das erleben wir in zunehmendem Maße seit vielen Jahren, angefangen mit dem 1. WK. Das Tragischste ist, dass die Menschen immer gottloser werden, was natürlich gut in Satans Plan paßt. Deshalb gibt es diesen Zusammenstoß zwischen Satan und dem Messias Gottes, Jesus Christus. Wir steuern auf diesen Krieg zu, wissen aber nicht, wann es soweit sein wird, sondern "wie ein Dieb in der Nacht!"
Die erste Prophezeiung in Eden geht wie ein roter Faden durch die Bibel bis zur Offenbarung. Stellen wir uns aber auf Gottes Seite, werden wir Schutz finden von höchster Stelle. Wie heißt es doch in einem Lied von M.Luther? "Ein feste Burg ist unser Gott" und "und wenn die Welt voll Teufel wär!"

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Die Offenbarung des Johannes ist das letzte Buch der Bibel und schildert seine Vision, die er hatte, als er sich auf der Insel Patmos befand.

Diese Offenbarung gehört zum Bereich der apokalyptischen Literatur, die es auch schon davor gab. Eine Apokalypse schildert das Ende der Erde oder zumindest bevorstehende Katastrophen.

Im Mittelalter wurde diese Offenbarung genauso wörtlich verstanden, wie der Rest der Bibel. Dementsprechend löste sie andauernd Fantasien und Ankündigungen des nahen Weltunterganges aus.

Auch heute noch prophezeien diejenigen, die die Bibel wörtlich auslegen, z.B. die Zeugen Jehovas, alle naslang den bevorstehenden Weltuntergang.

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Kommentar von mrauscher
02.11.2016, 15:48

Hamburger02, abfällige Rede isses nicht. Alles, was bislang in der Bibel stand, ist eingetreten. Übrigens auch die Schöpfung. Und wenn die eine oder andere Sekte oder Religion das was falsch interpretiert hat, liegt das weder an der Bibeln, noch an der einzigen Wahrheit, die es bezüglich der Menschen und ihrer Zukunft gibt. Schön ist, Du kannst dich da noch so oft abfällig wiederholen. Während den den Beweis schuldig geblieben bist, ob der Zufall das Leben hat entstehen lassen, geschehen die Dinge der Offenbarung unaufhaltsam weiter. Da du das Buch scheinbar nicht kennst, oder es verachtest, kannst du vom Schicksal der falschen Religionen und das sind ja bislang zu 100% alle und das Schicksal der Atheisten und Agnostiker nicht mitverfolgen. Du hast Deine Virtual Reality Brille auf, da bekommt man nichts mehr mit. - Gottes Sohn, der bereits auf dieser Erde war, wird mit all den Heuchlern Schluß machen, nicht aber mit den Menschen, die über genügend Intelligenz und Demut verfügen, die Wahrheit einzusehen und mit Freude die Dinge beobachten, die kommen. Die Erde ist für ein Paradies geschaffen, es wird auch keinen Tod mehr geben. Und das Universum wird von den Menschen friedlich genutzt, passiert ja zum Teil heute schon so. Tipp am Rande: Lies mal Offenbarung 21:3,4 - Dort steht mit wenigen, einfachen Worten, was für die Erde und die Menschen kommen wird. Das sind durchaus positive Aussichten für solche, die Gott annehmen. Unbelehrbare Atheisten werden in so einer Welt nicht gebraucht.

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Es wurde ja schon viel richtiges geschrieben bis auf den Einsteller des Spiegelinterviews, den Beitrag solltest du nicht für voll nehmen.

Und Tip von mir, die Offfenbarungsollte man schon allein aus literarischen Gründen mal gelesen haben auch wenn man nicht religiös ist.

Gehört einfach als Basicallgemeinbildung dazu. Bibel ganz hinten aufschlagen.

in der kath. Kirche werden die Texte aus der Offenbarung gerade jetzt im November gelesen, bis zum 1. Advent.

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Kommentar von OliverGlaser
04.11.2016, 15:53

Zumal die Offenbarung des Johannes tatsächlich höchst unterhaltsam ist. 

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und was ist die Johannesoffenbarung?

Die Johannesoffenbarung ist das letzte große Kapitel der Bibel, Teil des Johannes Evangeliums und laut Bibelwissenschaften weitgehend gefälscht.


Außerdem sind viele Aussagen aus dem Johannes Evangelium eigentlich gar nicht von Jesus:


Ich zitiere aus folgendem Artikel 


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8887672.html

SPIEGEL: Gibt es Texte, die so wenig christlich sind, daß sie aus diesem Grund nicht im Neuen Testament stehen sollten?


Lüdemann: Ja, die "Offenbarung des Johannes", das letzte Buch der Bibel. Schon früh gab es Widerstand gegen seine Aufnahme, und zwar völlig zu Recht. Die Offenbarung schildert blutrünstig und grausam das Ende der Welt. Ich halte es für verhängnisvoll, daß dieser schreckliche Text als Teil des Neuen Testaments in die Gegenwart transportiert wurde, in unsere Zeit mit ihren apokalyptischen Ängsten. Sie werden durch die Johannes-Offenbarung noch angeheizt. Deshalb ist sie bei den Sekten so beliebt.

SPIEGEL: Ist Jesus für Sie wahrer Gott und wahrer Mensch, wie es im Glaubensbekenntnis von Chalkedon aus dem Jahre 451 steht, das in beiden Kirchen noch heute als verbindlich gilt?


Lüdemann: Nein. Diese Vorstellung ist antiquiert. Jesus war Mensch, man kann auch sagen: wahrer Mensch, wenn man damit ausdrücken will, daß er für uns heute maßgeblich ist

SPIEGEL: Worin hat sich Jesus geirrt?


Lüdemann: Vor allem in der Naherwartung des Gottesreiches. Er glaubte, das Ende der Welt noch selbst zu erleben.

SPIEGEL: Wußte Jesus mehr als die Menschen seiner Zeit, zum Beispiel, daß die Erde eine Kugel ist?

Lüdemann: Nein, das wußte er nicht. Er hatte kein anderes Weltbild als seine Zeitgenossen. Die Hölle glaubte er tief in der Erde und Gott hoch oben im Himmel.


SPIEGEL: Laut Bibel hat Jesus mehrere der höchsten Titel, die es damals gab, auf sich bezogen, sich zum Messias, zum Sohn Gottes und auch zum Menschensohn erklärt, also zum Richter und Retter in der Endzeit. War es so?
Lüdemann: Keinen dieser Titel hat Jesus für sich beansprucht; sie wurden ihm allesamt erst später zugeschrieben.
SPIEGEL: Auch vieles, was als sein Wort in der Bibel steht, hat er nach Meinung der kritischen Forscher nicht gesagt.

Lüdemann: So ist es. Von all den Jesus-Worten im Johannes-Evangelium zum Beispiel stammt höchstwahrscheinlich kein einziges von ihm, abgesehen von denen, die aus den älteren Evangelien übernommen wurden. Das Johannes-Evangelium ist fromme Dichtung, es hat mit dem historischen Jesus fast nichts zu tun. So bitter es für Bibelgläubige auch sein mag, Jesus hat sich weder als das "Licht der Welt" noch als das "Brot des Lebens" bezeichnet. Und nicht von Jesus, sondern vom Autor des Johannes-Evangeliums stammt das berühmte Wort: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.  

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Kommentar von Augsburgblick
02.11.2016, 14:09

Einen irrlichternden Aussenseiter der in der Wissenschaft komplett allein steht und Demes bei dem Buch sicher nur um den Kommerz und nicht um Wissenschaft ging einzustellen ist schon recht kurios.

Übertroffen allerdings dadurch das Johannesevangelium und die Offenbarung des Johannes in irgend einen Zusammenhang zu bringen.

Hauptsache was geschrieben, gell!

Auch wenn man nun wahrlich für jeden klar erkennbar von einem Thema rein gar keine Ahnung hat.

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Schau mal unter "Apocalyptische Reiter ".

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Die Johannesoffenbarung ist das Letzte Buch aus der Bibel auch einfach nur Offenbarung genannt.

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Die Offenbarung des Johannes ist die Darstellung der Apokalypse.

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