Wie will die FDP Selbstständige und Unternehmensgründer unterstützen?

3 Antworten

Die FDP ist eine Partei, die nach dem Gesamteindruck ihres neuen Programms nicht unter dem Vorwand "gesellschaftliche Verantwortung" die individuelle Verantwortung entmündigen will. Sie tritt dafür ein, die individuelle Verantwortung zu stärken und zu schützen, damit der gesellschaftliche Fortschritt wieder mehr freie Bahn bekommt. Sie ist sozusagen eine ANTIBREMSER-Partei und die Oberbremser und Möchtegerndiktatoren sind ihre Feinde. Selbstständigen und Unternehmensgründern, die wir dringend brauchen, weil die Oberbremser nur Arbeitsplätze vernichten und keinen schaffen, kommt diese Grundeinstellung entgegen. Es wäre zu wünschen, wenn die FDP das auch in Politik umsetzen kann und sich nicht zu sehr in Kompromissen selbst Fesseln anlegt. Dazu allerdings müssten sie auch von mehr Menschen gewählt werden.

Sie will es nicht. Sie stellt sich nur so dar. Gründer zu unterstützen würde bedeuten, dass man z.B. die Steuerbürokratie abbauen oder man in Gesetze die Kleinen begünstigen müsste. Da die FDP aber ein Instrument mächtiger Parteispender ist, will das in der FDP niemand. Denn Bürokratieabbau, Aufbau der Infrastruktur für alle, Förderung von Gründern und gesetzliche Entlastung von kleinen Unternehmen würde ja die Konkurrenz zu dem Klientel fördern, das die FDP finanziert: Großspender & Großkonzerne.

Ich nehme an, die Belege zu den freien Behauptungen folgen noch. Bis dahin warten wir geduldig.

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@berkersheim

Die Behauptung basiert denke ich zumindest Teilweise auf der Erfahrung der letzten Jahrzehnte.

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@berkersheim

Ich denke die Beurteilung der Wirkungsweise einer Partei hat eher etwas mit Erfahrung zu tun und dem Sammeln vieler einzelner Indizien über die Jahre und weniger mit einem "Beweis". Politik lässt sich kaum beweisen.  

Der explodierte  Zugewinn der FDP nach ihren Totalabsturz zeigt aber die besondere Naivität der Wählerschaft bei der FDP. So schnell sind die Millionenspenden vergessen. Es reicht, wenn man viel Geld in eine der momentan angesagtesten PR-Agenturen aus dem Herzen Berlins steckt. Dann bekommt man eine frische, junge Werbekampagne, die jeden FDP-Naiven von den Socken haut. Die Partei ist wieder jung, sie ist digital und sie will was für die Gründer tun. 

Leider existieren all diese Dinge nur auf den bunten Wahlplakaten. Sie ist weder jung, noch hat sie einen Schimmer vom Digitalen und für  die kleinen Jungunternehmer will sie auf gar keinen Fall etwas tun. Denn diejenigen, die der FDP auch die freshe Kampagne bezahlt haben, wollen ihre Steuerbürokratie unbedingt behalten. Schließlich sichert diese ihren juristischen Fachabteilungen genügend Angriffsfläche um das große Kapital am Fiskus vorbei zu schleusen. Dafür kämpft die FDP.

Das ist so wie mit der AfD. Wenn die Naiven nicht so naiv wären, würden sie auch blicken, dass die Partei nicht ihre Interessen vertritt. 

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