Wie wichtig sind dir Horoskope?

 - (Liebe und Beziehung, Psychologie, Leben)

Das Ergebnis basiert auf 52 Abstimmungen

Unsinn 60%
Andere Antwort 19%
Trifft oft zu 12%
Unwichtig 6%
Ich achte darauf, dass die Sternzeichen zusammen passen 2%
Trifft niemals zu 2%
Trifft immer zu 0%

19 Antworten

Andere Antwort

Eigentlich liegen doch Welten zwischen den Religionen und der Astrologie. Aber andererseits geht es dabei doch in beiden Fällen darum, der eigentlichen und überaus menschlichen Frage nachzugehen, wie wir leben sollen – oder im weitesten Sinne auch der Frage nachzugehen, wie wir unsere Zukunft als Menschen gestalten sollen. Nicht nur mit Hinblick auf unser eigenes Dasein und das Dasein unserer Kinder, sondern zunehmend auch im Hinblick auf das Zusammenleben der Menschen überhaupt und der richtigen Auswahl an Führungspersönlichkeiten, mit denen dieses Vorhaben in der Tat gelingen könnte. Solche moralischen Maßstäbe zu finden, war vor 5000 Jahren nicht unwichtiger als heute, nur heute gewinnt das Suchen und Aufspüren von transzendenter Moral wieder zunehmender an Bedeutung. Früher hat das Bilddenken überwogen. Daher finden wir in den älteren Schriften überwiegend Erzählungen die in Bildern ablaufen, während die Bedeutungszusammenhänge erst durch den Betrachter hineininterpretiert werden. Wenn Du vorher beispielsweise noch nie in der Bibel nachgelesen hast und Dir andererseits auch das Horoskop eher unbekannt ist, dann ist das nichts Besonderes, was jetzt irgendwie von der breiten Masse (Mainstream) sich abheben würde. Da werden viele Deine Ansicht sogar teilen und sagen: "Das ist doch alles dasselbe aber nichts für mich."

Aber in Wirklichkeit liegen da Welten dazwischen. In religiöser Hinsicht wäre eine Entrümpelung der gesamten Dogmensprache sogar dringend notwendig. Solange Religion im Status seelischer Entfremdung, Menschen in Ängsten, Repressionen, Schuldgefühlen und absonderlichen Lehren hindert zu sich selbst zu finden, führt sie nicht zu Gott. Wenn sie was innen ist veräußerlicht, ist sie gemeingefährlich wie eine ansteckende Krankheit und fördert Fanatismus oder Gleichgültigkeit. Wenn Glaube wieder glaubhaft werden soll, dann nur indem man ihn vom Leben her begründet. Es muss zu einer Wende in der Lehre kommen, um weitere Kirchenaustritte und Enttäuschungen zu verhindern. Es nützt nichts, ständig nur den Kodex zu zitieren, ohne die darin enthaltenen Defizite, Härten, Ungerechtigkeiten – ja Irrtümer als solche zu erkennen, zuzugeben und dafür auch zu entschuldigen. Es genügt nicht, die veraltete Lehre zu verschweigen, anstatt sie außer Kraft zu setzen. Viele Fehler, Versäumnisse, Ungerechtigkeiten und Sünden wurden von den kirchlichen Institutionen begangenen, insbesondere im Hinblick auf die Sexualmoral, der Ehe und der Familie. In seiner institutionellen Form hat religiöser Glaube seine Glaubwürdigkeit endgültig eingebüßt. Die traditionelle Religion ist nichtssagend und leer geworden. Nichts stimmt mehr: Statt Glauben zu begründen, erzeugt kirchliche Rede strukturellen Unglauben oder bei den noch Kirchenabhängigen Aberglauben. Weil Menschen mit der Realität der Welt nicht fertig werden, deshalb fragen sie nach Gott und suchen Gott. Es ist die Suche nach einem Gegenüber ihrer Angst und Einsamkeit. Sie suchen nach einem Trost in ihrem Schmerz, nach einem Halt inmitten der Vergänglichkeit, nach Erlösung durch eine Gnade, die es inmitten der gesamten Welt nicht gibt.

Währenddessen nehmen totalitäre Wissenschafts- und Wirtschaftssysteme für sich in Anspruch, nur sie wüssten alles besser: Wie Geld sinnvoll angelegt werden soll, was den Kindern in der Schule beizubringen ist, welche politischen Ziele verfolgt werden sollen und wie die Welt gefälligst zu funktionieren hat, befinden uns aber gleichzeitig in immer neueren Menschheits-Krisen immer noch größeren Ausmaßes. In der Schule lernen wir Mathematik, Erdkunde und Geschichte, Literatur, Sprachen und Kunst, aber nichts über uns selbst als Menschen. Trotzdem müssen wir versuchen, uns selbst und andere zu verstehen, denn das trägt dazu bei, dass wir glücklicher und zufriedener leben. Dabei kann Dein Horoskop Dir helfen. Es sagt Dir nicht, was Dir oder anderen passieren wird, aber es kann Dir sagen, was für eine Art Mensch du bist. 

Viele sind heute dabei aus der Kirche auszutreten oder sind schon ausgetreten. Aber Religion ist in unseren Tagen deshalb schon nötiger denn je, weil in unserer gesamten Gesellschaft, die entscheidende Frage kaum noch artikuliert wird: Wozu wir als Individuen, eine einmalige, unvertauschbare Würde der Existenz besitzen? Tatsachen etwa wie der, dass sowohl von Seiten anerkannter Wissenschaft als auch von der Bibel her, die Astrologie auf Ablehnung stößt, muss auch nicht gleich unbedingt richtig oder gerechtfertigt sein, sondern könnte viel mehr auch auf eine Katastrophe im Ganzen hindeuten.

Das gesamte Wirtschaftssystem ist darauf angelegt, an uns die Frage zu richten:

 

Wofür sind wir nützlich?

·                    Zum Erhalt des Industriestandortes.

·                    Zur Vermehrung des Bruttoinlandsproduktes.

 

Wozu kann man uns verzwecken?

 

Umso wichtiger wird es da Asylstätten zu finden, wo die Frage an uns gerichtet wird, wer wir selber sind und was mit uns gemeint sein könnte. Ob das das dann das Horoskop ist, ist eine andere Frage. Das bedeutet eben: Das man es unter dieser Voraussetzung weder beweisen noch ausschließen kann. Ähnliches wäre auch über die Existenz Gottes zu berücksichtigen: In letzter Konsequenz, ist weder die Existenz Gottes, als auch die Nichtexistenz Gottes wirklich beweisbar. Die gesamte Natur hat uns hervorgebracht, ohne uns zu meinen. In ihr gilt, der erste Hauptsatz der Thermodynamik: Energie wird im gesamten Kosmos weder vermehrt noch vermindert. Für den Energieerhaltungssatz sind wir Teil eines Nullsummenspiels. An einer bestimmten Stelle verdichtet sich die Betriebsenergie, bringt vorübergehend in gegebenen Strukturen Leben hervor und löst sich dann wieder auf, um irgendwo anders neu zu beginnen. Eine Welle hebt sich, eine Welle senkt sich – am Bestand des Meeres ändert sich gar nichts. Wir aber kommen und gehen und fragen: Wohin?

 

 

Trifft oft zu

Hallo,

was in im Netz oder in diversen Zeitungen steht, das sind keine Horoskope.

Horoskop heißt nämlich "Stundenschau" und kann nur für einen bestimmten Moment an einem bestimmten Ort erstellt werden.

Dennoch passt auch in den Beschreibungen zu den "Sternzeichen" auffällig viel. Mehr als der statistischem Wahrscheinlichkeit nach zu erwarten wäre. Und weitaus mehr als allgemeines Blabla, was der Astrologie von ihren Gegnern gerne unterstellt wird.

Mit "Sternzeichen" arbeitet die ernsthafte Astrologie übrigens auch nicht. Genau genommen gibt es nicht einmal Sternzeichen. Es gibt lediglich die durch die Eckpunkte im Jahreskreis definierten Tierkreiszeichen, die im Horoskop eine große Rolle spielen. Die sind auch gemeint, wenn in der Umgangssprache von den Sternzeichen die Rede ist. Außerdem gibt es 88 Sternbilder, die damit nichts zu tun haben. Astrologen verwechseln dies nicht - und arbeiten im Normalfall mit Tierkreiszeichen.

Erkenntnisgewinn gibt es durch die Astrologie, insbesondere durch das persönliche Horoskop, übrigens eine ganze Menge. Entgegen dem Klischee geht es hier aber nicht um Zukunftsvorhersagen. Zu groß ist der Spielraum an Möglichkeiten in diesem komplexen System mit unterschiedlichen Variablen.

Gut zu erkennen sind im echten Horoskop jedoch die anstehenden Themen: Befindet sich zum Beispiel jemand gerade in einer wichtigen Venus-Auslösung, so stehen im Normalfall Umgruppierungen an, die gesellschaftliche Position verändert sich, im Miteinander werden neue Schwerpunkte gesetzt, auch der materielle Status kann betroffen sein, und nicht zuletzt sollte im Sinne der Venus das Schöne gepflegt werden. Was dabei konkret geschehen wird, da gibt es natürlich noch viele Möglichkeiten.

Das Horoskop ist daher vor allem wie ein persönliches Mandala zu sehen. In diesem Sinne dient es der Bewusstwerdung und dem Finden der eigenen Mitte im Gefüge der größeren Zusammenhänge.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Berufserfahrung als Astrologin des DAV
Andere Antwort

Horoskope lese ich grundsätzlich nicht.

(5. Mose 18:10-12) 10 Bei dir darf niemand zu finden sein, der seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennt, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt oder nach Vorzeichen ausschaut, auch kein Zauberer 11 und niemand, der andere mit einem Zauberspruch belegt, der sich an ein Geistermedium oder einen Wahrsager wendet oder der die Toten befragt. 12 Denn wer so etwas tut, ist für Jehova abscheulich. Wegen dieser abscheulichen Praktiken vertreibt Jehova, dein Gott, diese Völker vor dir.

(Jesaja 8:19) 19 Vielleicht sagt man ja zu euch: „Befragt die Geistermedien oder die Wahrsager, die flüstern und murmeln.“ Aber sollte ein Volk nicht seinen Gott befragen? Sollte man für die Lebenden die Toten befragen?

Wer möchte schon nicht etwas aus der Zukunft erfahren

Das erfahre ich aus der Bibel und die ist eine viel zuverlässigere Quelle als Horoskope:

(Offenbarung 1:1, 2) 1 Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven zu zeigen, was in Kurzem geschehen soll. Er sandte seinen Engel und durch ihn teilte er es in Zeichen seinem Sklaven Johạnnes mit. 2 Dieser bezeugte die Worte Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, ja alles, was er sah.

Aber auch in religiöser Hinsicht wäre doch eine Entrümpelung der gesamten Dogmensprache sehr dringend notwendig. Und solange Religion im Status seelischer Entfremdung, Menschen in Ängsten, Repressionen, Schuldgefühlen und absonderlichen Lehren hindert zu sich selbst zu finden, führt sie nicht zu Gott.

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Unsinn

Aus der Zukunft kannst du nichts erfahren. Wohl aber über die Zukunft. Du mußt nur so lange warten, bis die Zukunft zur Gegenwart geworden ist.

Horoskope sind Unsinn. Wie sollen Sterne, die Lichtjahre von der Erde entfernt sind, Einfluß nehmen können? Abgesehen von der Frage, womit und worauf?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Andere Antwort

Nicht so wichtig. Nur,so manche "Grundtypisierungen" stimmen zum Teil wohl. ;-)

...nicht die "Tageshoroskope",die "Grundeigenschaften" der Sternzeichentypen!

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