Wie wichtig sind die einzelnen Fächer tatsächlich für das Studium (Maschinenbau)?

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5 Antworten

Von dem was ich im Studium lernen mußte brauche ich heute nichts mehr. Habe nach dem Studium genüsslich alle meine Unterlagen (34 Aktenordner) geschreddert und mit Freude in einem alten Faß verbrannt. Dazu gemütlich ein Bierchen getrunken und mich an den Flammen ergötzt.

Was Du im Studium lernst ist "ingenieurmäßiges Denken und ingenieurmäßig Probleme angehen und lösen" darum geht es.

Mein Diplomzeugnis hat keinen Interessiert. Es war gefordert dass ich meine Diplom-Urkunde im Original (leider gerahmt) vorlegen kann und mein Diplomzeugnis beilege. Nach Noten (Abschluß Diplomarbeit 1,3 und Gesamtnote des Studium 2,5) hat im Prinzip keiner gefragt. Der Personalchef hat das Diplomzeugnis (gefalteter DIN A3 Bogen) nichtmal aufgeschlagen.

Ihn interessierte es, daß ich einen Abschluß als Dipl.-Ing, habe und vernüftig für die Firma arbeiten kann.

also mach Dir darum keine Sorgen, das Diplom, bzw die Urkunde Dir den akademischen Grad "bachelor" oder "master" bescheinigt ist das Ziel.

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"...dann werden die ja bestimmt nicht nur auf den Schnitt achten..."

Wen meinst du mit "die"?

Bei der Uni, bei der Vergabe der Studienplätze kommt es - wenn überhaupt - nur auf die Abi-Durchschnittsnote an.
Maschinenbau ist sogar an vielen Unis zulassungsfrei; da spielen deine Schulnoten überhaupt keine Rolle.

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Doch, in den meisten Fällen kommt es bei der Zulassung zum Studium allein auf deine Abinote an.

An manchen Hochschulen werden zusätzlich noch einzelne Noten berücksichtiget (bei Maschinenbau dann vielleicht Mathe oder Physik) aber das ist eher selten.

Allerdings ist Maschinenbau auch kein Studiengang, für den man ein sehr gutes Abitur braucht. Da gibt es auch genug Hochschulen, wo das Studium zulassungsfrei ist oder einen NC von schlechter als 2,5 hat. 

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Kommentar von HobbyTuerke
20.11.2016, 11:44

TU Berlin fordert einen NC von 1,3 ... Also dafür, dass ich aus Berlin komme, ist das wohl das beste Beispiel, das ich gerade nehmen konnte. Aber dass es auch bis zu 2,5 oder schlechter geht, hätte ich nicht gedacht. Aber dann wird es ja wohl heißen, dass das Studium an der TU Berlin wohl anspruchsvoller und umfangreicher ist, wenn dort eine viel bessere Durchschnittsnote verlangt wird, oder?

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Herzlichen Glückwunsch, Du hast vor, ein absolutes Hammerstudium auszuwählen.

Am Anfang gibt es viel Theorie, Mathe und Mechanik sind die absoluten Killerfächer, in denen besonders anfangs sehr gesiebt wird.

Mein jüngster Sohn studiert Wirtschaftsingenieurwesen, der ist total gut beim Lernen organisiert, macht jeden Tag eine Kombination aus Lernen, Sport und guter Ernährung und ist inzwischen im 5. Semester.

Die Fächerauswahl in der Schule sollte Mathe, Physik, Mechanik, EDV und eine gute Lernorganisation beinhalten.

Bei Studienerfolg als Ingenieur ist ein guter Arbeitsplatz fast schon garantiert.

Also: keine Angst vor großen Aufgaben!

Beste Grüße 

Dipl.-Päd. York Füssel, 

Wirtschafts- und Vermögensberatung seit 1983 

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Kommentar von supersuni96
20.11.2016, 11:49

Dass dein Sohn ein toller Student ist, dürfte den Fragesteller absolut nicht interessieren. Seine Frage konntest du mit dieser Selbstbeweihräucherung jedenfalls nicht beantworten.

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Kommentar von HobbyTuerke
20.11.2016, 11:49

Zusatzkurse wie Mechanik bietet unsere Schule leider nicht an, daher habe ich einfach die allgemeinen Fächer, die dazu gehören, genommen, wie z.B. Mathe als Leistungskurs, wie ich ja bereits erwähnt habe. Ansonsten habe ich als weiteren LK Geographie, der ja für Maschinenbau wohl nicht so wichtig ist, aber dennoch stehe ich in den Grundkursen Physik und Biologie gut bis sehr gut, aber habe leider Chemie abgewählt, ohne vorher nachgedacht zu haben, dass es wohl auch zum Maschinenbau gehört. Wobei ich denke, dass Chemie da eher eine sekundäre Rolle spielt.

Vielen Dank für die Antwort übrigens! :)

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Für die Zulassung zum Studium zählt die Durchschnittsnote im Abitur. Es wird dich niemand nach den einzelnen Fächernoten fragen. Der NC ist an jeder Hochschule anders, liegt in diesem Jahr irgendwo zwischen 3,3 (Uni Frankfurt) und 2,0 (Uni Erlangen). Kann sich aber in jedem Jahr an jeder Uni auch wieder komplett ändern.

Wenn du also mit einer 6 in Musik deine Durchschnittsnote kaputt machst, bist du ein Volldepp.

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Kommentar von HobbyTuerke
20.11.2016, 11:42

Ich möchte eher dual studieren, insbesondere interessiert bei der Daimler AG, sprich Mercedes Benz. Ja, mir ist bewusst, dass es kein leichter Weg wird, da rein zu kommen, aber immerhin schon mein Schülerpraktikum da gemacht und ohne es zu versuchen, kann ich auch nie wissen, ob die mich annehmen werden oder nicht und ich meinte mit dem Schnitt eigentlich auch den NC, tut mir leid, falls das sprachlich solch einen Unterschied macht. Ich dachte immer, dass man unter dem Durchschnitt im Abitur immer den NC versteht, aber es läuft ja auf dasselbe hinaus, also meine Frage. Wenn ich am Ende einen NC von 2,0 habe, bin ich mit einer 1 oder 2 in Fächern wie Mathe und Physik besser dran als jemand mit einem NC von 1,5, wobei er aber eine 3 in Mathe und Physik hat, oder? Bzw. im Abitur sind es ja halt Punkte, die man da verteilt und wenn ich da 12 Punkte in Mathe habe (2+) und die Konkurrenz größtenteils 9-10 Punkte (3+ - 2-), dann ist es doch beim mathematischen Studiumgang erstmal egal, was ich in Fächern wie Musik habe, auch wenn mein NC schlechter ist als der der anderen?

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