Wie wichtig sind die Beihilfeergänzungstarife für die PKV als Beamter?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Haltung kennen Sie ja schon, der Beihilfergänzungsbaustein ist wichtig.

Beihilfefähig sind Aufwendungen generell nur wenn diese "notwendig und angemessen" sind, das ist genauso wie in der GKV. Insbesondere bei großen Hilfsmitteln (Rollstühle, Prothesen, usw., hier gibt es eine festen, teilweise mit Höchstbeträgen), bei Zahnersatz (vor allem bei Material- und Laborkosten sowie bei Implantaten), im Bereich Kur (es wird da z.B. nur ein geringer Betrag für Unterkunft/Verpflegung gezahlt) und bei Sehhilfen (kaum Leistung) leistet die Beihilfe nur teilweise oder gar nicht. Vorsorgemaßnahmen sind nur eingeschränkt beihilfefähig (vergl. GKV), genauso wie Behandlungen durch Heilpraktiker und auch im Bereich der ambulanten Psychotherapie wird nur sehr eingeschränkt geleistet und/oder es wird eine vorherige Anerkennung / Genehmigung benötigt. Auch im Ausland gibt es deutliche Einschränkungen bei der Beihilfe, hier allerdings könnte man ggf. auch mit einer Auslandsreisekrankenversicherung gegenhalten

Das größte finanzielle Risiko liegt m.E. bei den größeren Hilfsmitteln, bei den Material- und Laborkosten von Zahnersatz und eventuell im Bereich der Psychotherapie.

Hallo fortbliss,

dann möchte ich einmal über die möglichen Lücken die von der Beihilfe nicht mehr abgesichert sind eingehen:

1. Zahnersatz, hier werden von der Beihilfe nur noch Goldkronen übernommen. Die Mehrkosten wie z.B. für Jacketkronen muss der Beihilfeberechtigte anteilig übernehmen. Im Backenzahnbereich wird sogar nur noch ein Betrag von ca. 15,00 € für Kronen und dies auch nur anteilig gemäß dem Beihilfesatz gezahlt.

2. Für Sehhilfen ist nur noch ein verminderter Beitrag beihilfefähig.

3. Beim Heilpraktiker gibt es Einschränkungen, bzw. wird nicht mehr bezahlt.

4. Körperersatzteile wie z.B. ein Hörgeräte sind nur noch vermindert beihilfefähig.

5. Kurkosten - ist abhängig vom Bundesland - auch hier gibt es große Differenzen.

Die PKV zahlt meist ihren Anteil zu dem jeweilig versicherten Prozentsatz.

Aber auch hier gibt es große Unterschiede, denn nicht jeder Versicherer ist spezialisiert auf das Beihilferecht.

Manche Versicherer bieten z.B. keinen eigenen Kurkostentarif an, bzw. haben Einschränkungen im Beihilfeergänzungstarif.

Wieder andere leisten im Ausland nicht nach den dort üblichen Kosten, und zahlen nur die Kosten die bei uns in Deutschland üblich sind.

Gruß Apolon

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... ich kann es nicht glauben! Beispiel: Seit wann hat meine Beihilfestelle Kosten und Lasten für Sehhilfen zu übernehmen bzw. seit wann sind die Kosten für Gold-Kronen zu 100% beihilfefähig?

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@schleudermaxe

@schleudermaxe,

scheinbar hast Du keinen blassen Schimmer von der Beihilfe. Ich habe keine Zeit und auch keine Lust dir das ein mal eins des Beihilferechts beizubringen.

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hallo,

das kist freiwillig und deine entscheidung,.

wenn du die kosten selbst übernehmen willst, wenn diese nicht von der beihilfe in der höhe und leistung übernommen wird, dann ist doch alles in ordnung, oder?

wenn du diese kosten nicht einplanen willst oder zurücklegen willst, dann lass dich beraten.

beste grüsse

dickie59

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