Wie wichtig ist Routine im Training?

3 Antworten

Wenn dein Ziel Muskelaufbau ist, ist es nicht notwendig immer die gleichen Übungen zu machen. Manche Übungen sind hingegen einfach sehr effektiv, nämlich die grundübungen und auch viele Geräte.

Wenn du kraft aufbauen willst, eignen sich wiederum die grundübungen besser als Geräte.

Wenn du in bestimmten Übungen stärker werden willst, musst du genau diese öfters machen.

Die Reihenfolge ist manchmal wegen der verletzungsgefahr wichtig. Grundübungen brauchen viele hilfsmuskeln wie zb den Rumpf (für die stabilität). Daher sollten bauchübungen zum schluss kommen. Beinübungen würde ich wiederum an den Anfang stellen, weil die sehr viel Kraft und Energie verbrauchen und Konzentration erfordern, damit die Ausführung passt.

Ja und dann bleibt halt nicht ganz so viel Spielraum übrig. Wenn man aber ein paar punkte beachtet sind änderungen überhaupt kein Problem:) wie etwa eine Übung mal gegen eine gleichwertige tauschen (zb kniebeugen mit Beinpresse, Bankdrücken mit Brustpresse, lh-rudern gegen ruder-maschine, lh gegen kh,...). Oder die reihenfolge, wh- oder satzzahl etwas ändern.

Der Trainingsplan soll ja das Training gewährleisten. Er soll sicherstellen, daß nix wichtiges vergessen wird. Natürlich darf man da auch Übungen austauschen. Es macht nur nicht immer Sinn.

Beim Brusttraining das Bankdrücken gegen Schrägbankdrücken ersetzen. Kann man machen - kommt aber auch auf das Schultertraining drauf an, ob das eben dann noch zusammenpasst. Auf der anderen Seite, Butterflys gegen andere Flys auszutauschen ist unproblematisch. Bankdrücken gegen Butterflys auszutauschen ist Quatsch.

Deshalb, es ist schon nicht so einfach, einen sinnvollen Plan zu erstellen. Deswegen sehe ich das Austauschen kritisch - solange man nicht weiß, was man tut.

Da besteht die Gefahr, dass es schnell nicht mehr Training ist, sondern nur noch Spielerei.

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dass es schnell nicht mehr Training ist, sondern nur noch Spielerei

Ich kann den Gedanken auf jeden Fall nachvollziehen, frage mich aber trotzdem was genau die Konsquenz sein würde.

Ich (rein auf mich persönlich bezogen) gehe ins Training, weil ich gesund/fit sein möchte und meine Kraft ausbauen möchte.

Nehmen wir mal an, mein eigener Plan wäre nicht ganz so optimal abgestimmt. Was hätte ich dann zu befürchten?

Ich kann mir schwer vorstellen, dass dann das Training gar nichts mehr bringen würde.

Vielleicht könntest du ja dazu noch kurz was sagen.

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@0sabi0

Kann auf Dauer auch bei dir zu ungleichmäßig trainierter Muskulatur führen. Was für die Gesundheit und Fitness negativ ist.

Du meist doch dann dazu, dass du Muskelgruppen vernachlässigst, weil du keine Lust hast, die zu trainieren.

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Ich glaube ein Trainingsplan ist wichtig für die Motivation und als Richtwert.

Wenn man richtig nach Plan trainiert erreicht man bestimmt gute Ergebnisse (Zahl der Wiederholungen etc...)

Allerdings verstehe ich was du meinst. Man langweilt sich während des Trainings was wiederrum die Motivation dämpft.

Ich verfolge auch einen Plan und finde es manchmal spannender, wenn ich verschiede Übungen in Abwechslung mit Ausdauer mache.

Die besten Ergebnisse habe ich erzielt, indem ich mir meinen eigenen Plan erstellt habe allerdings mit viel Disziplin.

5x in der Woche trainieren?

Also ich habe vor 2 Monaten angefangen zu Boxen im Verein (Hab davor schon ein bisschen Fitness gemacht) und bin jetzt natürlich voll im Box-Fieber. Ich will mich halt schnell steigern und besser werden also hab ich angefangen ca. 5 mal in der Woche zu trainieren. Jetzt wollt ich euch mal Fragen ob das so sinnvoll ist oder zu übertrieben. Bin auch gern offen für Verbesserungsvorschläge.

Montag: am Abend laufen und nach dem Laufen mit einem Freund ein bisschen Sparring bzw. Technik üben

Dienstag: in der Früh laufen und am Abend auch wieder Technik aber halt im Verein.

Mittwoch: am Abend im Verein Kraft-Zirkeltraining aber ans Boxen angepasst.

Donnerstag: Powerfitness

Freitag: in der Früh laufen und sonst ausruhen

Samstag: in der Früh laufen und ausruhen

Sonntag: am Abend Technik

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