Wie wichtig ist Glaube für einen modernen Menschen?

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15 Antworten

wenn du den religiösen glauben meinst: zum teil gar nicht, ich bin atheist und glücklich.

den glauben an sich selbst und dass man bestimmte dinge erreichen kann sehe ich in der modernen zeit als wichtig an. in dem bereich haben viele menschen probleme.

Wenn man es genau nimmst ist der Glaube ALLES. Nicht unbedingt der Glaube an eine Gottheit - aber jeder von uns wird vom Glauben mehr oder weniger getragen und bestimmt. Schon allein deswegen, weil wir im Wissen ganz schlecht sind. Schon allein deswegen weil jeder von uns Dinge braucht an die er glauben kann. Schon allein deswegen, weil es unser Weltbild mitunter komplett aus der Bahn wirft wenn Dinge, die wir so fest glaubten dass wir gar nicht mehr drüber nachgedacht haben, plötzlich anders werden. Stabilität in gewissen Dingen gibt es nur weil der Glaube existiert.
Hättest du dich rein auf den Glauben an div. Gottheiten bezogen hätte ich es mit "je nach Person" als unwichtig bist sehr wichtig beschrieben. Menschen die an einen Gott glauben "wissen" davon. Alle Anderen glauben an nichts zu glauben was ich aber nicht glaube xD

Schon allein deswegen, weil wir im Wissen ganz schlecht sind.

Da solltest Du jetzt nicht von Dir auf andere schließen.

Schon allein deswegen weil jeder von uns Dinge braucht an die er glauben kann.

Ich nicht. Das habe ich hinter mir.

wenn Dinge, die wir so fest glaubten dass wir gar nicht mehr drüber nachgedacht haben, plötzlich anders werden.

Also ich integriere grundsätzlich nichts in mein Weltbild, über das ich nicht umfassend nachgedacht, darüber gelesen und recherchiert habe, für das es keine schlüssigen Belege gibt.

plötzlich anders werden.

In der Wissenschaft gilt das Prinzip der Falsifikation. Nichts ist unwiderlegbar. Alles bleibt offen für Veränderung. Diese Offenheit bedingt quasi die Bereitschaft, dass Dinge plötzlich anders werden. Das haut niemals das Weltbild aus den Fugen, sondern rückt es zurecht.

Alle Anderen glauben an nichts zu glauben was ich aber nicht glaube

Das ist natürlich Dein gutes Recht. Aber wie das mit Glauben halt so ist, ist er immer eine schlechte Basis für die Annäherung an die Realität.

 

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@realsausi2

Scheinbar glaubst du zumindest daran, dass du intelligenter bist als ich und Recht hast. Womit ich deine ganze Ausführung nicht einmal mehr lesen muss.

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@Kitharea

Scheinbar glaubst du zumindest daran, dass du intelligenter bist als ich

Keineswegs. Ich war ja zu Zeiten, als ich dem Glauben anheim gefallen war, nicht weniger intelligent als heute. Sehr intelligente Menschen können trotzdem die Falle des Glaubens geraten.

Womit ich deine ganze Ausführung nicht einmal mehr lesen muss.

Schon klar. Du liest nur Sachen, die Deine Ansichten von vornherein bestätigen. Und bildest Dir dann noch ein, Du könntest ein solides, differenziertes Weltbild entwickeln.

Träum weiter.

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@realsausi2

Es GIBT keine "Falle des Glaubens", wenn du dich an der Bibel orientierst. Was meinst du nur damit?

Es gibt die Falle, dass du in die Fänge des sogenannten IS gerätst, weil sie dir erzählen, dass es dort Zusammenhalt und Abenteuer gibt.

Es gibt die Falle, dass du in die Fänge der Nazis gerätst, weil sie dir erzahlen, ...

In welche Falle gerätst du, wenn du an Jesus Christus glaubst? Wenn Du glaubst, dass es einen Schöpfer gibt, der alles um uns herum ersonnen hat? Wenn du in deiner Gemeinde umgeben bist von (Natur-)Wissenschaftlern, Doktoren, Professoren, Juristen, erfolgreichen Sebstständigen, fröhlichen Studenten und einem Pastor, der über einen sarkastischen Humor verfügt?

Was soll das für eine Falle sein, wenn man bestrebt ist, ehrlich zu sein, seinen Nächsten zu helfen und einfach ein guter Mensch zu sein?

Was für eine Falle ist es, wenn man sich darauf freut, nach dem Tod nicht einfach weg vom Fenster zu sein, sondern mit seinem Herrn eine fette Party zu feiern?

Warum sollte dieser Glaube eine Falle sein? ist es nicht viel mehr eine Falle, wenn man sich esoterischem Glauben hingibt? Wie ich bei FB öfter mal Spruchbänder sehe: "Eines Tages kriegt jeder im Leben, was er verdient". An Gott glauben? Fehlanzeige. Warum zum Geier solte es dann aber auf der anderen Seite eine Art "kosmische Gerechtigkeit" geben? Es gibt Menschen, die ihr ganzes Leben über andere Menschen wie Dreck behandelt haben, und die dann sterben OHNE irgendwie bekommen zu haben, was sie verdienen.

Ich weiß ja nicht, was du für schreckliche Erfahrungen gemacht hast...

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@danhof

Es gibt so oder so keine Glaubensfallen - maximal leere und falsche Versprechungen - aber auch dann ist die Frage nach wie vor "glaube ich was der Andere behauptet oder nicht" - "glaube ich ihm so viel, dass ich das nicht nachprüfen will oder bin ich mir unsicher". Ohne Glaube an eine Sache oder zumindest Vertrauen in den Glauben eines Anderes existiert nichts. Für mich persönlich ist der Glaube an die Kirche etwas was ich nicht mehr haben will - es sei jedem selbst überlassen was er damit macht. Aber ich glaube stattdessen an viele andere Dinge. Meine Arbeit, mich selbst, mein Können ..... Würde ich an nichts davon glauben würde ich wahrscheinlich nicht mehr aufstehen - wozu auch. Ich hab's nicht so mit Maschine.

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Das kommt drauf an.

Manchen ist ihr Glaube sehr wichtig. Einige morden sogar dafür.

Tatsächlich ist Glaube ein Relikt vergangener Zeiten. Alle Erkenntnisse, die wir in den letzten Jahrhunderten gewonnen haben, sind schlüssig und funktional, ohne dass dazu der Glaube an Götter erforderlich wäre.

Nichts, was wir in der Welt entdeckt haben, deutet darauf hin, dass es Götter geben müsste.

Götterglaube kann also mit der Welt an sich nichts zu tun haben.

Er ist etwas, was jeder Mensch für sich persönlich annimmt. Oder leider auch als Kind dazu indoktriniert wurde.

Glaube kann für schwache Menschen eine Stütze sein, er kann ihnen helfen, Regeln zu akzeptieren, die zwar sinnvoll sind, aber aus der eigenen Schwäche und Egoismus heraus nicht angewendet werden würden.

Das ein Leben in Würde, Anstand und Gerechtigkeit ohne Glaube möglich ist, zeigen Atheisten jeden Tag. Dafür braucht es keinen Glauben.

Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch und es ist anzunehmen, dass Götterglaube über die Zeit immer mehr zurück geht. Es ist eine der großen Kulturaufgaben der Menschheit, den Götterglauben zu überwinden. Die Welt wäre dann eine bessere.

Das ein Leben in Würde, Anstand und Gerechtigkeit ohne Glaube möglich ist, zeigen Atheisten jeden Tag. Dafür braucht es keinen Glauben.

Christen auch. Dafür braucht es keinen Atheismus :-)

Nichts, was wir in der Welt entdeckt haben, deutet darauf hin, dass es Götter geben müsste.

Oh doch, schon eine einzige Zelle in Großaufnahme. Die Schönheit, die Perfektion des Designs, die Komplexität...

Das alles KÖNNTE man auch als göttlich bezeichnen ;-)

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@danhof

Christen auch. Dafür braucht es keinen Atheismus :-)

Ich habe aber auch noch nie einen Atheisten sagen hören, dass hier nur der Atheismus eine menschengerechte Moral hervor bringen könne.

Umgekehrt ist Atheisten von Gläubigen wiederholt moralische Kompetenz  abgesprochen worden.

schon eine einzige Zelle in Großaufnahme. Die Schönheit, die Perfektion des Designs, die Komplexität...

... sind atemberaubend faszinierend. Keine Frage. Aber darin steckt nichts, was für einen Gott spricht.

Gerade die Komplexität, die wir überall im Universum, aber gerade auch im Leben finden, sprechen viel mehr gegen einen Gott.

Wir sind selbstreplizierende Organismen. Nichts daran bedarf zur Funktion oder deren Verständnis das Eingreifen eines Gottes. Wenn in uns Lehm wäre, hielte ich das für ein ernstes Indiz für die Existenz eines Schöpfergottes. Die DNA ist ganz klar ein Argument gegen Götter.

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ich spühre zb nichts mehr, es ist kein weihnachten mehr in mir. ich mag allerdings gläubige aus allen glaubensbereichen der erde. besonders schaue ich nach mekka. ich mag die islamische arabisch welt und ihre zukunft. ich will die sprache lernen.

ich glaube nur an einen schöpfer und an allmacht. doch kann man mit allmacht nicht alles tun was man möchte. allmacht wird immer falsch verstanden. denke ich.

mir ist egal was noch kommt weil es passieren wird. ich mache weite so gut ich kann.

hi,

ToniKim,

deine Frage ist nach vielen Seiten hin sehr offen.

Was meinst du mit "Glaube"?

Meinst du den Glauben an einen Schöpfer . Davon gehe ich hier aus, obwohl du es auch anders meinen könntest!

Ja, ich glaube, daß das gesamte Überleben der Menschheit von de Akzeptanz einer globalen Ethik abhängt.

Unsere Wertvorstellungen bestimmen unser Verhalten, unsere Schwerpunkte im Leben, unsere Beziehung zu anderen und welche moralische Anleitung wir unseren Kindern geben!

Moralische Werte sind ethisch-sittliche Prinzipien, die wir für gut und wichtig halten, wie Liebe, Verzeihen, Ehrlichkeit, Achtung vor dem Leben u.v.a.m.

Der universale moralische Wert, über den wohl am meisten Übereinstimmung herrscht, ist die Goldene Regel: "Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden möchtest" (Matth.7:12)

Andere moralische Werte stammen ebenfalls auch der Bibel:

"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Mar.12:31)

"Vergeltet niemandem Böses mit Bösem" (Rö.12:17)

"Fahrt fort, einander bereitwillig zu vergeben, wenn jemand eine Ursache zur Klage gegen einen anderen hat..." (Kol.3:13)

"Die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten" (1.Tim.6:10)

Das sind nur einige Beispiele.

Gesellschaftliche Entwicklungen werden durch die Akzeptanz solcher ethisch-sittlicher Prinzipien beeinflußt. Werden sie nicht mehr befolgt, weil man nicht mehr an die Bibel und Gott glaubt, stellt man seine eigenen Prinzipien auf und lebt sie.

Die überwiegende Mehrheit einer Gesellschaft wird dann aber nicht mehr nach den gleichen Prinzipien leben, sondern jeder nimmt sich dann die Freiheit heraus, nach seinen eigenen Prinzipien zu leben.

D.h., biblische Grundsätze und Prinzipien, die sich daraus ergeben, werden nicht mehr als bindend empfunden.

Der nicht mehr Gottgläubige wird sich auch keiner höheren Instanz mehr verpflichtet fühlen, der Begriff "Sünde" im theokratischen Sinne ist in modernen Gesellschaften schon längst ausgetilgt.


Ich störe mich immer am Begriff des "modernen" Menschen.

Was heißt moderner Mensch? Dass er eine elektrische Zahnbürste hat, Satellitenfernsehen, Internet und Rastertunnelmikroskope?

MENSCHLICH gesehen sind wir genauso archaisch oder modern wie die Menschen vor 2.000 Jahren. Selbst die Evolutions-Fans müssen zugeben, dass sich Änderungen in der Natur nur über einen sehr langen Zeitraum vollziehen. Wir wissen heute vielleicht mehr über Planetenbahnen, aber bessere Menschen sind wir noch lange nicht geworden. Wir klauen, quälen und morden wie eh und je.

Das als Vorrede :-)

Ich glaube, dass jeder Mensch an etwas glaubt. Das gibt Halt im Leben. Nicht im Sinne von "Ich verstehe irgendwas nicht, deshalb war es wohl Gott", sondern als Orientierung, als Ausrichtung meiner eigenen Person innerhalb der Gruppe, innerhalb der Welt.

Selbst Atheisten glauben. Sie glauben oft, dass Wissenschaft das genaue Gegenteil vom Glauben ist, dabei gibt es da überhaupt keine Widersprüche. Interessant wird es aber auf jeden Fall, wenn es um eher philosophische Dinge wie Urknall und Abiogenese geht. Da bleibt auch ihnen nichts anderes übrig, als einfach zu glauben...

Die Menschen haben scheints den Glauben an das Gute teilweise verloren. Wenn man sich so umschaut und umhört, bekommt man immer mehr Gemecker und Gestöhne zu hören. Das fängt bei der persönlichen Situation an und endet bei der bösen Regierung, die uns nur Böses will.

Der Glaube ist meines Erachtens also ziemlich wichtig. Und wenn es nach mir ginge, gerne der Glaube an Jesus Christus. Denn "sein Joch ist sanft, seine Last ist leicht" (frei nach Mt. 11,30)

Selbst die Evolutions-Fans müssen zugeben, dass sich Änderungen in der Natur nur über einen sehr langen Zeitraum vollziehen.

Was soll das "selbst" aussagen? Dies ist eine der Kernaussagen der Evolutionstheorie.

genauso archaisch oder modern wie die Menschen vor 2.000 Jahren.

Da hast Du recht. Aber wir können das locker  100.000 Jahre zurück datieren.

Wir klauen, quälen und morden wie eh und je.

Ich nicht. Machst Du sowas?

wenn es um eher philosophische Dinge wie Urknall und Abiogenese geht.

Was hat da bitteschön die Philosophie zu suchen? Diese ist völlig ungeeignet, zu diesen Fragen einen brauchbaren Beitrag zu leisten. Hier können allein Physik und Biologie die noch fehlenden Antworten finden.

Oder eben auch nicht. Es ist gut möglich, dass die Physik zum Urknall keine abschließenden Erkenntnisse gewinnt. Aber selbst dann entsteht da keine Vakanz für Physik oder gar Religion. Dann bleibt diese Frage einfach offen.

Bei der Abiogenese sieht das schon anders aus. Da halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass wir entschlüsseln, wie aus Nichtleben Leben wurde. Es gibt eine Reihe von Ansätzen, die der Bestätigung harren. Kein Anzeichen deutet darauf hin, dass ein Schöpfergott dafür gebraucht wird.

Selbst Atheisten glauben.

Natürlich. Ich glaube, das zwei Pfund Rinderknochen eine gute Brühe ergeben.

In Bezug auf die Wissenschaft ist es völlig verfehlt, von Glauben zu sprechen. Erkenntnisse der Wissenschaft müssen belegt werden. Belege kann man prüfen und ggfs. widerlegen. Glaube ist hier weder notwendig noch sinnvoll.

Die Menschen haben scheints den Glauben an das Gute teilweise verloren.

"Das Gute" ist ja auch eine untaugliche Kategorie. Gut und Böse sind keine Manifestationen, sondern immer nur Bewertungen von Verhalten. Verhalten kann gut, also dem Menschen gerecht sein, oder böse, dem Menschen ungerecht.

Viele Dinge, die Religionen von Menschen fordern, sind nicht dem Menschen gerecht. Sie sind schlecht und schädlich.

Für ein menschengerechtes Leben braucht es nur Altruismus und Empathie. Diese Eigenschaften reichen aus, um für alle Menschen eine Welt zu schaffen, die fair, sicher, auskömmlich und nachhaltig ist. Gerade Religionen laufen dem oft diametral entgegen.

Wer an "das Gute und Böse" glaubt, externalisiert die Verantwortung für moralisches Handeln. Erst sowas macht Exzesse wie Kriege, Folter, Unterdrückung und Unrecht möglich.

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@Kitharea

Keineswegs. Ich habe meine Gründe, hier mitunter so ausführlich zu antworten. Kannst Du in meinem Profil nachlesen.

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@realsausi2

Wer an "das Gute und Böse" glaubt, externalisiert die Verantwortung für moralisches Handeln. Erst sowas macht Exzesse wie Kriege, Folter, Unterdrückung und Unrecht möglich.

Interessant. Ich sehe es genau UMGEKEHRT. Wenn "Gut und böse" KEINE Manifestationen, sondern dehn- und deutbare Begriffe sind, kann Krieg und Folter ja in Fall A gut sein, während Gnade in Fall B böse sein kann.

Ein Beispiel wäre die Todesstrafe. Viele sind sich einig, dass sie abgeschafft gehört. Ich ebenso. Es gibt Justizirrtümer und ich finde es abgesehen davon barbarisch, schön geplant jemanden abzumurksen. Obgleich ich dazu sagen muss, dass ich ein gewissen Verständnis für Affekt-Taten habe.

Dann lass das Thema aber mal auf Pädophilie kommen. Oder auf Tierquälerei. Da kehrt sich diese Moralvorstellung blitzschnell um. Auf einmal streifen wir unsere altruistischen Vorstellungen an der Garderobe ab und fordern "Aufhängen!". DA ist Mord dann auf einmal nicht mehr böse?

Abgesehen davon externalisiere ich mit einer festen Definition ja nichts. Ein Atheist sagt "Es ist böse, Menschen verhungern zu lassen" Ein Gläubiger sagt "Der Typ, der die Menschen verhungern lässt, ist vom Teufel besessen". Die Reaktion sollte dieselbe sein: den Leidenden helfen und das Unrecht minimieren.

Für ein menschengerechtes Leben braucht es nur Altruismus und Empathie. Diese Eigenschaften reichen aus, um für alle Menschen eine Welt zu schaffen, die fair, sicher, auskömmlich und nachhaltig ist. Gerade Religionen laufen dem oft diametral entgegen

Ja, nichts anderes sagt Jesus. Er hat ganz klar zu Themen wie Übervorteilung, Gerechtigkeit, Gnade, Habgier etc. gesprochen. Zumindest das Christentum (für andere Religionen oder Glaubensrichtungen kann ich nicht sprechen) widerspricht diesen Ansprüchen nicht, sondern bekräftigt sie sogar.

Die Realität sieht freilich anders aus, wie wir alle wissen.

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@Kitharea

Ihr versteht euch echt blendend, oder?

Wann ist die Hochzeit? Kirchlich oder nicht? :-)

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@danhof

Wenn du auch kommen willst natürlich kirchlich :D Ich glaube zwar nicht dran aber bin sicher du glaubst für uns beide und unsere ganze Verwandtschaft einfach gleich mit :D

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@realsausi2

realsausi2,

Religionen laufen dann "diametral entgegen", weil sie mißbraucht werden und für falsche Zwecke (Kreige u.A.) verantwortlich gemacht werden.

Grade Begriffe wie "Gut" und "Böse" und ihre absolute Trennung schaffen eine einheitliche Basis für moralisches/unmoralisches Handeln in einer Gesellschaft.

In unserer modernen Gesellschaft verschwimmen solche eindeutigen Grenzen immer mehr, werden sogar oft ins Gegenteil verkehrt.

Wo es keine einheitlich definierten Grundwerte gibt, die Grenzen immer mehr verschwimmen, wird man keine Übereinstimmungen für wirklich wichtige Entscheindungen für diesen Planeten erreichen können.

Daher wird unser Planet weiterhin ausgebeutet und  bis in seine Grundfesten erschüttert werden

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@juste55

Diese Trennung in "Gut" und "Böse" ist Auslöser für die schlimmsten Dinge dieser Welt. Ich würde es am Liebsten auch abschaffen. Weil es sich ständig ändert je nach Sichtweise, System und Vergangenheit - was "gut" oder "böse" ist. Das ist nicht einheitlich - das ist dumm weil es quasi nichts gibt an das man sich halten kann - wie auch immer man es macht - macht man es auch irgendwie falsch. Deswegen ist auch die Einteilung (sofern es nicht gerade um Mathematik geht) in "richtig" und "falsch" schlecht und unüberlegt. Wir "VERSUCHEN" nur alles richtig zu machen merken aber irgendwann, dass dies ohnehin nicht möglich ist. Zumindest maximal für uns selbst. Und auch hier muss man sich irgendwann von dem Weltbild verabschieden, dass es für das Leben selbst einen Unterschied macht ob man gut oder böse ist (angeblich).

Das Leben ist halt nicht einfach mit mathematischen Regeln nach denen man leben kann um glücklich zu werden. Es macht mit uns was es will und benötigt, dass wir flexibel genug sind um das zu überstehen. Dazu muss man auch mal böse sein und angeblich falsche Dinge tun.

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@Kitharea

Wir "VERSUCHEN" nur alles richtig zu machen merken aber irgendwann, dass dies ohnehin nicht möglich ist.

So ist es. Das weiß Gott. Deshalb schickte er Jesus Christus. Weil wir alle nicht in der Lage sind, so zu leben, wie Gott es sich vorstellt: ohne Sünde.

"Gut und böse" KANNST du nicht abschaffen. Unabhängig davon, ob du an Gott glaubst oder nicht. Wir bringen unseren Kindern bei, dass es böse ist, mit dem Essen rumzuwerfen und Mortadella in die PC-Tastatur zu stopfen.

Kinder brauchen diese Grenzen. Sie müssen sie austesten, ja. Aber sie brauchen eine klare Leitung. Schau dir die Klassenzimmer an, in denen ein Klima des Lernens ODER ein Klima der Anarchie herrscht. Was nützt die liebe, nette Lehrerin, die alles durchgehen lässt? Dabei werden Kinder unglücklich, das kann bis zu Magenschmerzen gehen.

Im Umkehrschluss soll das nicht heßen, dass die Lehrer mit der Peitsche vorn stehen sollen.

Aber eben eine klare Führung und Leitung muss gegeben sein. Und die funktioniert nur, wenn man definiert, was GUT und was BÖSE ist.

dass es für das Leben selbst einen Unterschied macht ob man gut oder böse ist (angeblich).

Unterschreib ich auch. Es gibt keine Gerechtigkeit im Leben. Es ist nicht so, dass "jeder kriegt, was er verdient". Das ist Glückskeks-Philosphie und eine stille Hoffnung nach Vergeltung und Rache.

Es gibt Kinder, die unter Krebs leiden. Oder NOCH schlimmeren Krankheiten. Die mit 10 Jahren sterben. Wo ist da die Gerechtigkeit? Wo ist da das "Jeder kriegt, was er verdient"? Was hat dieses Kind verbrochen, um so vom Leben bestraft zu werden?

Das alles kann man meines Erachtens nur verstehen, wenn man Gott Raum gibt. ER erfüllt den Anspruch, vollkommen gerecht zu sein. Und vollkommen gut. Und vollkommen weise. ER kümmert sich um die Vergeltung. "Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr" (5. Mose 32,35)

Auch das Gleichnis der Feldarbeiter passt hier. Jemand, der gerade erst dazugestoßen ist zum Spargelstechen. 5 Minuten vor Feierabend. Er erhält den gleichen Lohn wie derjenige, der seit 6 Uhr morgens ackert wie ein Tier.

ES GIBT gut und böse, ob es uns passt oder nicht. Die Frage ist, wie wir damit umgehen.

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@Kitharea

Kitharea,

ich kann deinen Gedankengang sehr gut nachvollziehen.

Aber manches erscheint einem schwierig zu sein, ist es aber nicht...

Beispiel:

Ist es für dich "gut" oder "böse", daß Tiere gequält werden?

Ist es für dich "gut" oder "böse", wenn Babies für Pädophilie verkauft werden?

Ist es für dich "gut" oder "böse", wenn ein Mörder dein Kind tötet?

Wir haben in uns eigentlich - wenn wir "aufräumen" :-)) - ein klares Gewissen, was zwischen "gut" und "böse" unterscheiden kann.

Natürlich bedeutet es manchmal, mit  Strenge vorzugehen, wenn ich z.B. merke, ich neige dazu, einem anderen Menschen etwas "Böses" anzutun.

"Das leben macht mit uns nicht das, was es will", sondern wir entscheiden uns, was wir machen



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@danhof

danhof,

wie soll denn "eine klare Leitung" funktionieren, wenn die Begriffe "gut" und "böse" immer weiter verschwimmen?

Dann ist es doch irgendwann eben nicht mehr "böse", wenn man sich gegen die Autorität des Lehrers stellt.

Diese Veränderungen wird man nicht mehr aufhalten. Denn jeder möchte - gem. seines eigenen Freiheit-Denkens - auch für sich selbst entscheiden, was "gut" und was "böse" ist....

So, wie es eben die ersten Menschen schon getan haben.

Wir können nur mit etwas "umgehen", was klar von uns definiert wird und dem wir uns auch unterordnen.

Da beides in der modernen Gesellschaft nicht gemacht wird, müssen wir leider die Folgen - z.B. "Anarchie im Klassenzimmer "- tragen und damit leben.

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Es gibt viel Menschen, die keinen Glauben haben. Das macht sie nicht zwangsläufig zu schlechten Menschen.

Alle Menschen — ob religiös oder nicht — haben ein angeborenes Gewissen. Viele hören auch auf die Stimme ihres Gewissens, selbst wenn sie nicht an den Gott glauben, der ihnen diesen angeborenen Sinn für Recht und Unrecht eingepflanzt hat.

Mir hat mein Glaube geholfen, schwere Fehler zu vermeiden. Deshalb ist mir mein Glaube „viel wertvoller als Gold“ (1. Petrus 1:7). Er hilft mir, nach den hohen sittlichen Maßstäben der Bibel zu leben.

Mein Glaube ist für mich ‘die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht’ (Hebräer 11:1). 

Er stützt sich auf unwiderlegbare Beweise von der Existenz unsichtbarer Dinge. 

Deswegen hege ich keinerlei Zweifel, daß Gott existiert, daß er an uns interessiert ist und daß er die segnen wird, die seinen Willen tun. 

Der Apostel sagte auch: „Wer sich Gott naht, muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird“ (Hebräer 11:6).

Glaube kann jedermanns Leben nachhaltig verbessern — auch das Leben moderner Menschen der Neuzeit.

Enorm wichtig! Das geht ja bis über den tod hinaus. Glaube an einen Schöpfer (Gott) ist wichtig, steht auch geschrieben

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!" (Johannes 14, 1)


Ohne Jesus als Retter anzunehmen an ihn zu glauben, ihm nachzufolgen, kein ewiges Leben!! Wer Jesus ablehnt der lehnt auch Gott ab, wer Jesus hat, der hat auch Gott! Klar ist es für viele und vill auch für dich einfach gesagt das alles zu glauben aber ich denke man kann auch lesen, verstehen wer Gott ist, was er will und warum wir eigentlich hier sind, was das Ziel im Leben ist usw. Ich als Chrsit sehe den Sinn des Lebens darin zu Gott zu kommen genau so möchte er das auch, aber leider werden viele das nicht erreichen, sie werden verlohren sein. Es geht nur über Glaube, Atheisten usw werden Gott nie sehen, leider. Wenn du Fragen hast, frag mich, frag andere Christen aber frag! lg


Es wurde halt gefragt wie wichtig DU denkst dass es ist und nicht Gott/Jesus oder was in der Bibel steht. Ich sehe hier nichts von dir selbst.

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Atheisten usw werden Gott nie sehen, leider.

Falsch. Ich habe Gott gesehen. Dreimal. Als ich noch Christ war.

Heute bin ich Atheist und weiß, dass das nur ein Hirnfurz war.

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@Kitharea

Bullshit. Das ist einfach unpräzises Denken.

Nichtrauchen ist kein Laster und nicht Fahrradfahren kein Sport.

Etwas nicht zu tun ist gleich etwas zu tun? Wie kommt man auf solchen Unsinn?

Glaubst Du daran, dass auf dem Pluto grüne Tentakelwesen leben? Nein? Du hast also einen Glauben daran, dass auf dem Pluto keine Tentakelwesen leben? Seit wann hast Du denn diesen Glauben? Und wie manifestiert er sich?

Merkst Du was?

Etwas nicht zu tun ist eben genau das: es nicht zu tun. Der Rückschluss, ein fehlender Glaube wäre ein Glaube, ist unlogisch, unsinnig und irreführend.

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@realsausi2

Die Abwesenheit von Etwas ist die Anwesenheit von Nichts - merkst du was außer, dass wir uns scheinbar so gar nicht vertragen?

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@realsausi2

"Dreimal Gott gesehen"

Mich würde deine Geschichte ernsthaft interessieren. Aber vermutlich ist sie zu persönlich für so ein Forum, oder?

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@danhof

Macht nix - kannst ihn ja dann bei der Hochzeit fragen :P
Ich vermute ihn auch einmal gesehen zu haben - eigentlich bin ich mir sicher - allerdings ist es die Begrifflichkeit die einem hier im Weg steht um das zu beschreiben. Wörter können grausam sein.

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solange der auf lebenshilfe angewiesen ist, ist der glaube völlig legitim

Das kann man so gar nicht beantworten, weil es nicht "den modernen Menschen" gibt.

Von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

http://www.bibelstudium.de/m/article.php?id=3535

Du machst den Fehler der meisten Ungläubigen...Du meinst, dein menschlicher Verstand kann Gott erfassen. Nicht Gott braucht uns, sondern wir brauchen Gott. Lies in der Bibel, die vier Evangelien unter Gebet und lerne von Jesus Christus, der dich gerne unterweisen wird, wenn du Ihn mit aufrichtigem Herzen suchst. lg

Der Glaube an den Gott, der sich uns in der Bibel offenbart, ist für jeden Menschen zu jeder Zeit wichtig, da nur der Glaube allein retten kann:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

"Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" (1. Johannes 5,20).

Was hat Gott mit "modern" zu tun?

Komplett unwichtig 

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