Wie werden Referenzwerte ermittelt?

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3 Antworten

Ob ein niedriger Wert eher krank und ein höherer Wert eher gesund ist, hängt ganz von der Natur des Parameters ab. Es könnte auch umgekehrt sein.

Lebertransaminasen z.B. sollten eher möglichst niedrig sein.

http://www.medicoconsult.de/Transaminasen/

Referenzwerte erhält man durch den Vergleich empirisch ermittelter Werte sehr vieler Patienten bzw. auch gesunder oder allgemeiner Probanden. Ich denke, darüber sind im Laufe der Jahrzehnte viele Forschungen gelaufen und Doktorarbeiten geschrieben worden, die in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden und ihren Weg in Fachbücher gefunden haben.

Genau so wie es bei Wikipedia steht:

Es wird eine gweisse Anzahl von gesunden Personen getestet. Wenn diese Normalverteilt sind wird der Referenzbereich mit +/- zwei Standardabweichungen um den Mittelwert ermittelt. Damit sind ca. 95% der Personen abgedeckt.

Bemerkenswert ist dabei, dass die fehlenden 5% ja auch gesund sind, jedoch nicht mehr im Referenzbereich liegen. 2,5% sind unter dem Referenzbereich und 2,5% sind darüber.

Desweiteren ist die Anzahl der getesteten oft erstaunlich gering. Manchmal sind es nur ca. 100 Personen. Deshalb sind Laborwerte und ihre Referenzbereiche immer vom Arzt zusammen mit der Anamnese und den Symptomen des Patienten zu interpretieren.

gweisse Anzahl von gesunden Personen

Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht dieser "gesunden" Personen bitte!

Außerdem heißt das noch lange nicht, dass ich mich mit einem  Referenzwert im unteren o. auch oberen Bereich auch wohl fühle. Ich bin also mit meinen Symptomen trotzdem "krank", obwohl ich in dieser Spanne liege.

Das können sich gesunde Menschen ohne Symptome meist gar nicht vorstellen.

Ich kenne für solches Verhalten gar keinen richtigen Ausdruck - vielleicht treffen es diese einigermaßen: ignorant, Beruf verfehlt, mangelnde Empathie, nicht verstehen wollen, was der Patient meint

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@oxBellaox

Ich verstehe den ungehaltenen Kommentar jetzt nicht ganz.

Ich habe doch im prinzip geschrieben das man mit den Referenzbereichen kritisch umgehen muss. Nicht jeder im Referenzbereich ist gesund und nicht jeder Außerhalb ist krank.

Ich empfehle diesen Wikipedia Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Beurteilung_eines_bin%C3%A4ren_Klassifikators

Deswegen habe ich doch geschrieben das man die Werte immer mit den Symptomen und der Anamnese des Patienten betrachten muss.

Zu deiner Nachfrage: Oft sind die Referenzbereiche nach Altersklassen und Geschlecht getrennt. Größe und Gewicht haben bei den meisten Parametern keinen Einfluss auf die Werte. Wenn es doch der Fall sein sollte dann obliegt es dem Arzt das einzuordnen.

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@Arteloni

ungehaltener Kommentar? weil es mir nicht gefällt, dass du mit "genauso wie es bei Wikipedia steht" deine Antwort anfängst?

Ich hätte diese Frage nicht gestellt, wenn mir die Antwort bei Wiki ausgereicht hätte

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So kompliziert Referenzwert zu googlen und aufs erste Ergebnis zu klicken?

https://de.wikipedia.org/wiki/Referenzwert_(Medizin)

das beantwortet meine Frage doch in  keiner Weise! Und wenn man alles googeln kann, können sich leute wie du eine neue Community suchen

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@oxBellaox

Wie wärs mal wenn Du den Text hinter dem link auch liest?

Da steht ganz genau beschrieben wie der Referenzwert gebildet wird und was er bedeutet.


So schwer kann das doch nicht zu verstehen sein


Ermittlung

Referenzwerte
werden statistisch aus Untersuchungsergebnissen gesunder Personen
ermittelt. Als normal werden solche Ergebnisse bezeichnet, die bei 95
Prozent aller gesunden Untersuchten gefunden werden. Der Referenzbereich
wird so gewählt, dass oberhalb und unterhalb davon jeweils 2,5 % der
gemessenen Werte aller Untersuchungspersonen liegen.



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