Wie werden Pornefilme/Intimszenen gedreht?

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14 Antworten

Selbstbewusstsein ist natürlich Voraussetzung - und ein unverkrampfter Umgang mit Sex (was Manche dann wiederum "schamlos" nennen).

Es gibt eben Menschen, die mit Sexualität offen umgehen und z.B. vorher im Paysex gearbeitet haben (ich kenne einige Prostituierte, die schon Pornofilme gedreht haben) oder sich gerne in Swingerclubs amüsieren.

Chris Hilton, einer der erfolgreichsten männlichen Pornodarsteller Deutschlands, wurde beispielsweise in einem Swingerclub angesprochen.

Wenn Dich das Thema näher interessiert, so lies mal das Buch von Chris "Der Hamster hat Schluckauf" - da erzählt er ausführlich wie er zu dem (Neben-)Beruf kam und wie es bei einem Dreh so zugeht. Soviel sei verraten: Es ist meist weit weniger erotisch als es sich die meisten vorstellen - aber man kann durchaus seinen Spaß haben...

Wer glaubt die Darsteller kämen so zu Ruhm und Reichtum irrt sich ebenfalls - wirklich nennenswert viel Geld verdienen die Wenigsten... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Das ist deren Beruf, so wie andere ins Büro gehen und ihre Arbeit erledigen, so machen sie ihren Job. Es gibt Leute die können so etwas und andere würden so etwas nie tun.

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Das ist deren Job und mit der Zeit wird man da eben besser drin, das vom privaten Vergnügen zu trennen (welches die wenigsten auch aufnehmen würden). Der Sex, den die da haben, ist nicht zum Vergnügen da, sondern um Geld zu verdienen. Dass irgendein Darsteller dabei tatsächlich richtig Spaß hat, wie beim echten Sex mit dem Partner, den man einfach nur um des Sex willen hat, dürfte die Ausnahme sein.
Die sind, wenn die damit anfangen, 100%ig auch super aufgeregt, unsicher und am kichern und machen "Fehler".

Aber wie sagt man so schön: Übung macht den Meister.

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Also erstmal hat das überhaupt nichts mit »pervers sein« zu tun - selbst wenn Du an einem solchen Job interessiert wärst ;)

Da fangen nämlich die Vorurteile schon an. Klar, Sex sollte schon Spaß machen, aber man macht einen solchen Job nicht, weil man besonders viel Sex haben will oder so. In der Regel ist es nämlich genau das: Ein Beruf wie jeder andere. Nur dass er durchaus deutlich besser bezahlt ist, was das Verhältnis Zeitaufwand - Geld angeht.

Auf einem Set kann es auch recht »unerotisch« zu gehen. In der Regel ist das Licht deutlich heller als im Schlafzimmer. Für verschiedene Szenenwechsel wird angehalten. Und für einen 45-Minuten-Film sind auch ganze Ortswechsel mit Aufbau und viele Pausen nötig. Und es ist natürlich jede Menge Vertrauen erforderlich - bei allen Beteiligten. Natürlich werden alle aller zwei bis vier Wochen getestet.

Es gibt gute Filme und Dokus zum Thema, allen voran der Spielfilm »Cherry« (gibt's z.B. bei Netflix), der auch das Umfeld gut mit einfängt.

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  • Ja, die haben wirklich Sex vor der laufenden Kamera. Das ist ganz normal in der Branche. Über Prostitution wunderst du dich doch auch nicht, oder?
  • Es gibt halt Menschen, deren Schamgrenze anders verläuft und die dazu bereit sind. Für Geld tun manche fast alles.
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Es ist ihr Beruf. Ob das so ist wie bei normalen Paaren wo die Lust auch eine Rolle spielt bezweifel ich allerdings

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Pornodarsteller sind extrem locker, dass da noch eine ganze Filmcrew mit auf dem Set ist, geht denen absolut am Ars.h vorbei.

Die sind – was Sex angeht – so abgebrüht, dass sie fast alles auf Zuruf machen, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern.

Und dass die Männer immer "bereit" sind, ist nicht der extrem sachlichen und unerotischen Atmosphäre im Filmstudio zu verdanken, sondern im Zweifelsfall einer kleinen blauen Pille.

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Das ist halt deren Beruf. Ein one night stand zu haben ist ja eigentlich nichts anderes, nur dass man da nicht gefilmt wird.. :D

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Kommentar von Pilgrim112
28.01.2016, 18:25

Na ja meistens jedenfalls nicht... :-D

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Ist das dennen nicht unangenehm?

Nein. Nicht jeder hat die durch und durch gestörte Sexualmoral der katholischen Kirche oder andere mono(!)theistischer Religionen: "Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe." (Dr. Alex Comfort, Arzt, Psychologe, Wissenschaftler und Schriftsteller)

Schau dir z.B. mal Filme/Dokus/Bücher über die "Meuterei auf der Bounty" an! Auch wenn viele davon, durchaus noch zu Zeiten entstanden, als Religion in der westlichen Welt noch eine vorherrschende Rolle spielte, so sollte eines deutlich werden (insbes. bei modernen Dokus/Berichten): Die (ja nicht zwangsrekrutierten) Seeleute meuterten nicht wg. der (damals üblichen) strengen Behandlung durch den Captain, sondern weil sie, aus dem prüden England kommend, eine unvorstellbare sexuelle Freizügigkeit vorfanden, die ihnen wie das Paradies vorkam (und in polytheistischen Religionen nicht selten ist).

Das liegt halt in uns, wird bzw. wurde aber insbes. durch die schon im Alten Testament begründete Sexualfeindlichkeit gesellschaftlich ggf. unterdrückt (das bezieht sich auf alle 3 Religionen des AT: Judentum, Christentum und Islam).

Habt ihr eine ahnung wie die das machen?

Die haben einfach viel Spaß und eine gute Zeit. Das kann man auch regelmäßig Berichten zum Thema in entnehmen (z.B. auf https://sexualintelligence.wordpress.com/ oder im SPIEGEL war glaube ich vor kurzem erst ein Artikel).

Natürlich gibt es auch Ausnahmen von der Regel. Aber üblicherweise mögen die Leute ihren Job wirklich.

PS: "Eine der großen Lügen, die wir Kindern erzählen, ist, dass Sex für Liebe steht. Menschen nutzen Sex, um alle möglichen Gefühle und Motive auszudrücken, etwa Abenteuerlust oder Fürsorge, (...)" (Dr. David Schnarch, Sexualtherapeut) Also, wenn man Lust auf Sex hat, und jemanden findet, dem das auch so geht, warum auch nicht, wenn man sich sympathisch ist?!

Da finde ich es persönlich "abstoßender", fremden Menschen im Krankenhaus den Hintern abzuwischen ...

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Das sind Leute wo Sex gerne haben und teilweise exibionistisch veranlagt sind, dass ihnen Kamera und Filmemacher nichts dabei ausmacht.

Dann sind viel Zene nicht real sondern bearbeitet und zusammengeschnitten.

Und mit der Zeit gewöhnen die sich dran ,das erste mal vor der Kamera ist sicher am schwierigsten dann kommt irgendwann die Routine in dem Job.

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Entweder ist es ihnen egal, oder macht sie sogar an!

Denk mal an swingerclubs, da sehen dich auch fremde Leute...

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Ist für mich auch unvorstellbar vor anderen Leuten eine Nummer zu schieben.

Ich denke mal, das da auch die Neigung bzgl Exhibitionismus eine Rolle spielen kann. Andere haben einfach keine Scham und sehen es wie eine normale Arbeit.....zumal viele Privatleute ja auch sich in Swingerclubs bespannen lassen :-)

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Hi,

das ist eben der professionelle Unterschied zu einem pubertierenden Jugendlichen!

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Intimszenen in Filmen sind alles andere als intim.

Pronos werden hautnah gedreht mit Leuten, die daran Spaß haben und damit Geld verdienen.

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