Wie werden Mobilfunknummern weitergegeben?

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3 Antworten

Ich würde folgendes machen:

1. Beschwerde an den für das Inkasso zuständigen Datenschutzbeauftragten. Dort ein Bußgeld beantragen wegen illegaler Datenweitergabe. Sie mögen gerne beim Inkasso herausfinden, woher die diese Daten haben (Arbeitgeber und vor allem die Telefonnummer) und dann den jeweiligen Stellen, die diese Daten widerrechtlich weitergegeben haben, zum einen verbieten, die Daten weiterzugeben und dann auch ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen BDSG festlegen.

2. Strafanzeige gegen die Mitarbeiter des Inkassos wegen Nötigung. Dabei ruhig angeben, dass die Forderung unberechtigt ist und man denen das mehrfach mitgeteilt hat. Niemand muss sich auf Arbeit belästigen lassen und auch auf einem Handy, wo man ansonsten eine nicht öffentlich bekannte Handynummer hat. Diese Verfolgung und die Verstöße gegen Datenschutz sind ein erhebliches Übel.

3. Mit dem Arbeitgeber reden, ob er nicht über einen Anwalt das Inkasso kostenpflichtig abmahnen lässt. Inkasso-Anrufe stören den Geschäftsbetrieb und er kann dem Inkasso verbieten, dass auf der Arbeit Mitarbeiter wegen privaten Dingen angerufen werden.

Dann sollte das aufhören.

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Kommentar von darkhouse
14.10.2016, 10:52

Vielen Dank. Wie gesagt, meine Arbeitsnummer steht auf der Firmenhomepage, aber die so zu nutzen, ist sicher was anderes. Mir geht es eben hauptsächlich um die Mobilfunknummer, und da im Detail die Weitergabe bzw. die Eroberung der Nummer.

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Anruf bei deinem Arbeitsplatz, kollegen erwischt und der hat sie rausgegeben?

Halte dieses vorgehen aber für rechtlich massiv bedenklich und würde nachdem jedweder Kontaktversuch verboten wurde durch eine Strafanzeige reagieren. Beim Arbeitsplatz anrufen geht gar nicht.

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die Provider tauschen sich unter einander aus.. damit sichern sie sich gegenseitig vor Tele-hobser ab, wenn Rchng überfällig bzw nicht bezahlt werden

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Kommentar von darkhouse
13.10.2016, 20:32

Provider vielleicht, aber darum geht es nicht. Außerdem bin ich seit 1997 noch nie einem Mobilfunkanbieter was schuldig geblieben. Und wenn sie sich austauschen sollten, stellte das einen massiven Datenschutzverstoß dar, glaube ich auch nicht.

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