Wie werden aus Emotionalen problemen Körperliche beschwerden?

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6 Antworten

Diese Frage erforschen die Wissenschaftszweige der Psychoneuroimmunologie und der Psychoneuroendokrinologie. Psyche, Körper, Immunsystem sind ein ausgesprochen komplex ineinander verschachteltes System. Mehr erfährst Du hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie

Jeder kennt das: wenn wir gestresst sind, oder auch schlecht gelaunt, dann ist die Infektanfälligkeit weitaus höher als in Phasen seelischen Wohlbefindens. Aber auch die berühmte Urlaubsgrippe oder Migräne gehört dazu.

Unabhängig davon: wenn Dir ein Streit mit der Freundin so sehr auf den Magen oder den Kopf schlägt (denn eigentlich ist das ja nur ein kurzzeitiger Stress), kannst Du davon ausgehen, dass ein altes emotionales Trauma getriggert wurde. Die Kopfschmerzen und die Übelkeit halten Deine Aufmerksamkeit davon ab, das ANDERE, das verdrängte Gefühl zu fühlen. Deshalb diese starke psychosomatische Reaktion. Insofern handelt es sich um einen Schutzmechanismus Deines Unbewussten, der sich auflösen wird, wenn Du das verborgene Gefühl erkennst und bearbeitest.

Freut mich, wenn meine Antwort hilfreich war für Dich.
Danke für den Stern.

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Alles hängt halt mit allem zusammen.

Der Körper ist ein sehr komplexe System. Es geht natürlich auch andersherum. Wenn es Dir emotional gut geht heilen auch physische Wunden schneller....

Interessant vorallem die these mit dem andersrum :)

Danke für die schnelle antwort & ich werde mal im internet schauen ob es evtl sogar wissenschaftliche studien & belege gibt :)

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@Leviatrius

Gibt es. Such mal spezifisch nach Studien aus dem Bereich der Gesundheitspsychologie, gerade bezüglich der Bereiche "Stress" und "Motiviation" sind die Zusammenhänge zwischen Physis und Psyche recht gut belegt.

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@Tilvur

Danke für den tipp hab einiges gefunden vorallem bezogen auf Körperliche leiden aufgrund von stress am Arbeitsplatz :)

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Das ist ein sehr verbreitetes Phänomen- meines Wissens nach sind die exakten Mechanismen im Zusammenhang zwischen physischem und psychischem Zustand nicht erforscht, aber ich schätze, du willst ohnehin keinen Exkurs in Biochemie haben- vereinfacht lässt sich wohl sagen, das Physis und Psyche keine streng voneinander getrennten, abgeschlossen Systeme sind- vieles- auch physisches- wird über das Gehirn gesteuert.

Um ein vereinfachtes Beispiel zu nennen: Wenn du nach Streit Kopfschmerzen hast, ist das die körperliche Reaktion auf großen Stress und große Anspannung- gerade auch Magenprobleme sind bekannt dafür, mit Stressproblematik in Verbindung zu stehen- und Streit mit der Freundin ist eben nichts anderes als dass: Großer Stress. Die Psyche beeinflusst eben hochgradig den Körper, auch abseits der "Klassiker" Leistungsmotivation im Sport und Krankheitsgenesung.

Hi, Koerper und Geist sind eine Einheit!! Nur ist diese Tatsache uns leider nicht immer bewusst. Hast du körperliche Probleme, schlaeft es auch irgendwann auf die Psyche und umgekehrt ist eben auch so. Bei ALLEN Lebewesen. Bedenke, das unser gesamtes Verdauungssystem, also Magen, Darm, USW. das Organ ist, das gleich NACH unserem Gehirn, diemeisten Nervenverbindungen besitzt, dann erklaert sich auch deine Uebelkeit. Drum schlaeft uns gerne mal Unangenehmes "auf den Magen"..drum bezeichnet man den Verdauungstrakt auch als "Ur-Hirn"... Ist noch ein Ueberbleibsel unserer Vorfahren, als das Gehirn noch stark unterentwickelt war. Evolution eben... Gruß Wamba

Das hängt ja alles miteinander zusammen. Manche Menschen trifft es mehr, manche weniger stark, wenn sie Streit oder ähnliches haben.

Als sehr gutes Beispiel: Eine Krebspatientin, sehr schlechte Werte. Sie lernt einen Mann kennen, mit dem sie ugnlaublich glücklich ist. Plötzlich bessern sich ihre Werte.

Sowas geht wirklich ;-)!

Das heißt also wenn ich kranke menschen versuche glücklich zu machen kann es ihnen dadurch besser gehen?

& genauso funkioniert es auch im umkehrschluss?

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@Leviatrius

Das weiß ich nicht genau, ich kenne das eben nur als Beispiel und aus Erfahrung. Ist halt bei jedem Menschen anders!

Müsste es eigentlich.

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