Wie werde Minusstunden verrechnet?

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Wenn in Deinem Arbeitsvertrag ganz klipp und klar die Rede von 39 Stunden pro Woche ohne Ausnahmen "flexibler" Arbeitszeiten war, so würde alleinig der Unternehmer DIESES Risiko der Beschäftigung tragen. ( Sofern es sich dabei zudem um eine "Pauschalvergütung" handelte )

Somit müsste er Dir Deine vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden auch unabhängig davon auszahlen, ob Du sie erarbeiten "durftest" , oder halt nicht. ( weil er Dich öfter mal wegen Arbeitsmangel vorzeitig nach Hause schickte )

Anwalt fragen. 39 Wochenstunden wurden von Dir angeboten, der Chef schickt Dich früher nach Hause - es ist eigentlich sein Problem.

Praktisch wird es Dein Problem bleiben. Würde mich drauf einstellen, dass der Gehaltsabzug kommt, Klage vor Gericht kostet Dich Geld für den Anwalt und das Gericht auch wenn Du gewinnst. Bei dem, was wahrscheinlich ausgezahlt würde, rentiert sich das bei 40 Stunden kaum.

Tipp: Denk an Dein Zeugnis, bei Klageverzicht könnte es hier evtl. einen leichten Bonus geben, wenn man sich handelseinig ist. Den Rest buchst Du unter Erfahrung.

Hallo,

Wenn du Urlaubsanspruch hast, werden die Stunden in der Regel mit diesem verrechnet.
Hast du keinen Anspruch werden die die Stunden vom Lohn abgezogen.

Hatte gerade Urlaub.....nur zwei Tage im Januar stehen mir zu. Da bekomme ich jede Woche einen und habe kein frei mehr.

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Dann sind es noch 26 Stunden, die dir abgezogen werden.

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Minusstunden wegen dem Betriebsurlaub

Mein Chef möchte verreisen und hat angeordnet, dass alle Arbeitnehmer, einen Betriebsurlaub machen müssen (bereits das zweite Mal in diesem Winter (1x Dezember 2011/1x Januar 2012)), allerdings müssen nun für den zweiten Betriebsurlaub keine Urlaubstage genommen werden sondern 40 Minusstunden pro Arbeitnehmer angesammelt werden. Die Plusstunden, die ich habe dürfen abgebummelt jedoch nicht mit den Minusstunden verrechnet werden, da diese im Sommer in meiner Freizeit bzw. Wochenende abgearbeitet werden sollen. Ist das rechtens? Ich möchte aber die Minusstunden mit den bereits vorhandenen Plusstunden verrechnet bekommen um somit dann insgesamt auf weniger Minusstunden zu kommen. Habe ich ein Recht die Verrechnung der Stunden zu verlangen?

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AG sagt krank nach hause = Minusstunden?

Hallo,

ich war Montag von 6-14 Uhr geplant, bin aber um 11.30 nach Hause, weil es mir sehr im Magen rumging und meine Kollegin meinte ich sehe schlecht aus und soll heim.

Dienstag bin ich ganz normal wieder in die Arbeit.

Jetzt möchte meine Chefin meine Arbeitszeit von 6-11.30 reduzieren und die 2,5 Std als Minusstunden eintragen, da ich kein Attest habe.

Ich bin auf 40 Std / Woche eingestellt und bekomme ein Festgehalt.

Ich kenne Folgendes Urteil:

"Für eine Erkrankung, die nach der Aufnahme des Dienstes eintritt, wird dieser Tag als gearbeitet gezählt und der erste Krankheitstag ist der Tag danach. Eine Krankmeldung braucht also erst ab dem Tag zu gelten, an dem die Arbeit nicht mehr aufgenommen wurde. Die Fristberechnung erfolgt nach § 187 Abs. 1 BGB. Tritt die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, beginnt die Sechs-Wochenfrist am nächsten Tag zu laufen."

(BAG vom 04.05.1971, BAG vom 22.2.1973 — 5 AZR 461/72, AP LohnFG § 1 Nr. 28, zu 1 der Gründe)

In meinem Arbeitsvertrag steht folgendes:

"Der AN ist verpflichtet, jede Arbeitsverhinderung und ihre voraussichtliche Dauer unverzüglich der Gesellschaft mitzuteilen und schon AM ERSTEN TAG EIN ÄRZTLICHES ATTEST VORZULEGEN.

Im Falle der AU von mehr als einem Kalerndertag infolge Krankheit ist der AN verpflichtet, dem AG vor Ablauf des darauffolgenden Arbeitstages, eine ärztliche Bescheinigung über die AU sowie über deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. Bei über den angegebenen Zeitraum hinausgehender Erkrankung ist eine Folgebescheinigung innerhalb weiterer drei Tage seit Ablauf der vorangehenden Erkrankung einzureichen.

Ist der AN an der Arbeitsleistunge infolge auf unverschuldeter Krankheit beruhender AU verhindert, so leustet die Gesellschaft Vergütungsfortzahlung nach den Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes."

Zum ersten Absatz: der erste Tag wäre ja dann Dienstag gewesen, wenn ich noch zuhause geblieben wäre.. oder sehe ich das Falsch?

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Minusstunden bei zu geringen Wochendstunden?

Folgender Fall: Arbeitnehmer (AN) hat in Kleinbetrieb einen 40h-Vertrag. Nun verhält es sich so, dass ein Arbeitszeitkonto geführt wird und laut Vertrag Minusstunden mit Urlaubs-und Krankheitsvertretung ausgeglichen werden. Jedoch ist AN alleine im Betrieb. Der Geschäftsführer arbeitet nicht selbst im Ladengeschäft mit.

Nun ist es so das AN kündigt und der Chef sagt, es wären Minusstunden die ausgeglichen werden müssen und dafür die Urlaubstage verrechnet werden sollen. Jedoch ist es so, dass in der Woche keine 40Std. Arbeit leistbar sind, da die Öffnungszeiten dies gar nicht zulassen. Das Geschäft ist Mo, Di, Do & Fr von 10 - 18 Uhr geöffnet. Sa von 10-13 Uhr. Das ergibt eine maximale Wochenstundenzahl von 33 Stunden (nach Abzug der 1/2 Std. Pause). Das bedeutet man versucht nun, der AN ein horrendes Konto an Minusstunden zu verrechnen, obwohl es gar nicht möglich war a) diese zu vermeiden, b) auch keine Urlaubs-oder Krankheitsvertretung zum Ausgleich verfügbar war, mal davon abgesehen, dass die AN eh schon jede Minute da ist, die das Geschäft geöffnet hat.

Ist es rechtens, dass der AG hier nun der AN am Ende des Beschäftigungsverhältnisses diese Differenz der Arbeitsstunden abziehen will?

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Minusstunden durch Berufsschule, an anderen Tagen ausgleichen?

Ich bin Azubi und bekomme die Berufsschultage nicht voll angerechnet 1.Tag nur 7 Stunden und 2.Tag 8 (normale Arbeitszeiten mo-do 8:30std. Fr.6 std.) Dadurch komm ich nicht auf die 40 Std. pro Woche, das dadurch entstehende Defizit soll ich jetzt von meinem Chef aus durch Überstunden ausgleichen. Dadurch erhöt sich meine tägl. Arbeitszeit aber auf Mo-Do 9 Std. bzw. Fr 6:15 Std. Und nach der Berufsschule in den Betrieb kommen geht auch nicht weil der da schon zu hat... Muss ich mir des gefallen lassen?

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Hallo Gutefrage Community, ich habe folgendes Problem. Und zwar hatte die Firma in der ich Arbeite vor kurzem wenig zu tun gehabt und mussten uns Angestellte wieder nach Hause schicken. Manchmal nur ein oder zwei tage, manchmal auch eine ganze Woche. Ich habe am anfang des Jahres mein Urlaubsantrag abgegeben und dieser wurde auch genehmigt.
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