wie werde ich zum leittier meines pferdes?

5 Antworten

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Da hilft wie immer nur Konsequenz! Wenn er am Anbinder mit dem Hintern auf Dich zu kommt, dann solltest Du die Gerte bei Dir haben, ein "Nein" verbunden mit einem kurzen Klaps wirkt dann Wunder. Reagiere sehr schnell und führe danach Deine Arbeit fort, als wäre nichts gewesen. Wichtig ist, daß Du gleichbleibend korrigierst, dann kann er Dich besser einschätzen. Übe mit ihm das Führen ganz bewusst. Wenn er stehen bleibt, ticke ihn mit der Gerte an. Wenn Du eine lange Dressurgerte hast, nehme diese in die linke Hand und bleibe in der Führposition. Sobald Du Dich zum Pferd drehst, kann er das missverstehen und erst recht stehen bleiben. Sollte das nicht funktionieren, dann ändere die Richtung. (Schlangenlinien laufen mit stark gebogenen Hals) Auf keinen Fall aufgeben! Er muss auf jeden Fall 1 bis 2 Schritte gelaufen sein, dann loben und erst dann entlassen. Bevor das Führen nicht klappt, würde ich nicht mit ihm spazieren gehen. Wenn Du auch noch Angst hast, kann das nach hinten losgehen. Er braucht einen Führer, dem er Vertrauen kann, wenn ER Angst hat. Du wirst ihn besser kennenlernen und dann werden sich viele Problemchen von selbst lösen. Denn nur wenn man sein Gegenüber richtig einschätzen kann, wird man ihm auch Vertrauen. Das gilt für Dich und Dein PFerd gleichermaßen. Frechheiten, wie drängeln, beißen oder ähnliches solltest Du sofort korrigieren. Bleibe bei allem was Du tust ruhig und gelassen und konsequent. Bücher: Michael Geitner Be strict und Heinz Wels Entdecke den Horseman in Dir. Die 7 Spiele von Pat Parelli helfen sicherlich auch weiter.

noch vergessen: 2 Monate ist keine lange Zeit.....habe Geduld

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@MaxundWilli

ich weiß..aber manchma ist es auch ganz schön gefährlich...und ich kann net warten bis er mich verletzt hat...weißt du...gerade wenn er mich gegen ein anderes pferd drückt oder gegen die wand...da hast du ma keine chance ruhig zu bleiben...denn klemmst du da drin kannst du ihn nur mit großer kraftanstrengung wieder "zurückschieben"bei "geh rum",gerade in dieser schrägen position guckt er nur komisch....sonst macht er das ja....aber er will lieber gucken was die anderen machen...

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@floristenkunst

ich kann net warten bis er mich verletzt hat...weißt du...gerade wenn er mich gegen ein anderes pferd drückt oder gegen die wand...

darum musst Du schnell reagieren. Achte auf seinen Kopf. Der geht in der Regel nach rechts und dann folgt der Ar...h nach links. Nehme die Gerte und drücke mit dem Knauf gegen oder gebe ihm sofort einen Klaps. Wenn es wirklich im richtigen Moment kommt, dann überlegt er es sich, ob er Dich wegdrängelt. Der Bursche braucht wirklich eine klare Ansage!!

aber ich kann ja nich nur mit der gerte hantieren...das stumpft ihn doch dann ab oder???ich weiß auch nicht ob das für das vertrauen gut ist...

den Denkfehler habe ich auch mal gemacht. Wirklich, mein Max war auch so ein Kandidat. (Lese mal meine ersten Fragen bei GF und die zeigten nur die Spitze des Eisberges) Vertrauen entsteht, wenn er sich auf Dich und Deine Reaktionen verlassen kann, wenn Du gleichbleibend bist, immer wieder Unerwünschtes korrigierst. Du musst souverän bleiben, Dein Ding durchziehen. So kann er Dich endlich besser einschätzen und das gibt ihm Sicherheit. Er muss es lernen, daß er seinen Willen nicht durchsetzen kann. Reagiere lieber einmal kurz aber heftig, also 10 x halbherzig. Du sollst ihn nicht verprügeln, sondern so emotionslos wie möglich korrigieren. Wenn ein lautes "Geh zurück" nicht reicht, muss das unterstützt werden. Schieben halte ich für nicht so gut. Das willst Du ja auch nicht von ihm. Sein Hinterteil kann aber einfach gegen den Griff der Gerte drücken.....Reflexartig müsste er wieder die Richtung ändern.

...aber mein größeres problem ist ihn von der weide zu holen...er will einfach nicht...da hab ich auch schon die gerte mitgehabt...

Na, um ihn von der Koppel zu holen, würde ich die Gerte nicht einsetzen. Das geht nach hinten los. Ich würde das tatsächlich mit viel Lob und Leckerlies üben. Rufen oder am Anfang zu ihm hingehen, ihn kraulen, ein Leckerchen und wieder gehen. Das mache mal 2-3 mal am Tag und er wird sicherlich nach ein paar Tagen auf Dich zukommen. Dann erst Halftern und ihn ein Stück führen, loben und entlassen. Die Zeit langsam steigern, bis hin zum kompletten Putzen. Das sollte aber wirklich täglich geübt werden. Die 7 Spiele von Pat Parelli sind eine schöne Übung für Euch beide. Allerdings kann Dein Pferd die Spiele perfekt und Du musst sie erlernen. Du wirst auf jeden Fall sicherer im Umgang mit ihm. Es geht eigentlich darum, daß DU das Pferd bewegst. Ein ranghöheres Wesen bestimmt, wohin, ob und in welcher Geschwindigkeit gegangen wird. Er muss Dir weichen, Du bestimmst auch, wann gefressen wird....Und es geht um die Körpersprache. Jedes Schulterzucken wird vom Pferd wahrgenommen und interpretiert. Die muss eindeutig sein. Das kommt aber im laufe der Zeit. Den Respekt muss man sich verdienen: 1. Konsequenz: Beobachte Dich mal selber...Pferd hampelt herum beim Hufe geben oder will nicht angebunden werden. Gibst Du auf und verschiebst es auf später, weil er gerade nicht gut ´drauf ist?? Entschuldigst Du sein schlechtes Verhalten, weil das Wetter gerade so ist, oder weil der arme Kerl von einem anderen Weidekumpel geärgert wurde? Schon hast Du verloren. Es sind manchmal nur Kleinigkeiten. Wenn Dein Pferd zurerst durch den Eingang will und Du bist für eine Sekunde unsicher und stehst nicht aufrecht, wird er Dich einfach ignorieren und über den Haufen rennen. Wieder verloren....2. Geduld: Wenn Dein Pferd 10 x die Hufe nicht gibt, dann nehme sie das 11te mal auf. Solange, bis er den Huf oben lässt. Gehe nie mit Zeitdruck an die Arbeit. Mein Max hat sich geweigert, in den Longierzirkel zu kommen. Ich habe laut und bewusst zu ihm gesagt: "ich habe Zeit"...habe mich wieder neben ihn positioniert und siehe da, er schlürfte missmutig hinein, aber er gab auf.

Ist ein längerer Text geworden, sorry....Danke Dir für´s Sternchen....

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danke mal wieder für die gute antwort....mit dem führen in der halle klappt das prima...er läuft mir wie ein lamm hinterher,bleibt stehen,geht zurück...und ,und,und...beim reiten ist auch alles prima...gibt zwar auch manchma kleine missverständnisse aber dann eher meine schuld....ich bin auch noch nicht soo erfahren...aber jeder muss lernen....ruhig und gelassen bleiben..ja,ja..ich weiß das aber es ist ein bissel schwierig....da er alles so spontan und schnell macht...gerade beim putzen...da läuft er einfach rum...egal ob ich oder ein anderes pferd neben ihm steht..ist ihm egal...ich klebte sogar schon zwischen den beiden....da bekomme ich ihn auch schlecht wieder zum gerade stehen....ich muss ihn regelrecht rumschieben...das mit der gerte klingt gut und hab es auch schon probiert..am putzplatz..ich wollte seine hinterbeine waschen( durch seine mauke) das mag er überhaupt nicht...auf einmal hat er versucht zu treten..da hab ich ihm gleich eine mit der gerte aufm hintern gehaun...er war erschrocken...und seit dem gibt er besser die hinterbeine...aber ich kann ja nich nur mit der gerte hantieren...das stumpft ihn doch dann ab oder???ich weiß auch nicht ob das für das vertrauen gut ist...aber mein größeres problem ist ihn von der weide zu holen...er will einfach nicht...da hab ich auch schon die gerte mitgehabt...das hat ihn gar nicht gestört....habe mir jetzt ma die videos von parelli bei toube angeschaut....hast du erfahrung mit parelli gemacht ??? kannst du mir mehr darüber sagen ???

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dazu muss ich aber noch sagen ,der bursche hat beim kauf noch mauke gehabt...sie ist noch nicht weg...und er empfand das putzen und waschen ( gerade der beine) nicht als angenehm....und wir haben am anfang sehr gekämpft miteinander....mittlerweile ist es nicht mehr sooo schlimm....aber kann es sein das er denkt :::: oh jetzt gehts in stall zum beine waschen und er hat angst davor ????denn er tritt immernoch aus wenn ich damit anfange....aber ich muss es machen.....

hast du ihn immer im stall gewaschen?

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@Lula123

ja....an seiner box,und am putzplatz..aber immer im stall....aber wie kann ich sein vertrauen gewinnen und als leittier akzeptiert zu werden...

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@floristenkunst

dazu ahbe cih dir schon eine antwort geben (mit dem leitier) und versu ihn nicht mehr im stall zuwaschen den wenn er das nicht mag denkt er jedesmal im stall :Oh jteztv werde cih wieder gewaschen: denn er hat sich ja eingeprägt das er dort gewaschen wird

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Gebe ihm Zeit sei täglcih 2-3 stunden bei ihm ,versuche ihn zuholen wenn er nicht geht mach schlangenlienen mit ihm,wenns nciht klappt rede nur mit ihm erzähle ihn einfach iregndwas strecihle ihn ,gebe ihn abund zu Leckerlie usw damit er das Vertrauen an dir gweinnt lobe ihn und lass ihn immer hinter dir her laufen und irgendwann wenn er dir vertraut ,ruhiger ist ,wenn du ihn viel gelobt hast,wenn du vertrauen in ihn hast,wenn er dir hinter läuft (weitere strecken) wenn du ihn etwas putzen kannst und wenn du alles gemacht ahst was ich gesagt habe dann gehe etwas mit ihm spatziren (aber noch nicht lange) lasse ihn ab und zu im gelände grasen.Nach ein paar mal wurde cih versuchen länger zugehen und auch im gelände imme loben nimm 2leckerlis mit (oder mehr deine entscheidung)streichle ihn und erzähle ihn einfach irgendwas ,VIEL GLück

LG

auf der koppel denkt er nich ma dran mir hinterher zu laufen...weder mit noch ohne strick...mit leckerlies hab ichs auch probiert....lauf ich mit ner möhre vor ihm her...macht er nur nen langen hals und bleibt trotzdem stehn bzw. geht dann wieder weg zum grasen...er beachtet mich gar nicht...nich ma wenn die anderen zu mir kommen...er bleibt stehn und frisst lieber gras

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@floristenkunst

ja du sollst es ja acuh nciht auf gras üben denn wenn er gras leiber mag ist doch klar das er das ist und nicht die karotte ,versuche es auf einen platz wo kein gras ist und versuche es wenn du meinst das er hungrig ist

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sei dominanter und nicht so ungeduldig---das merkt jedes tier---liess die schriften der pferdeflüsterer.

Du hast den Respekt Deines Pferdes nicht, deshalb ist es ihm auch egal, ob er Dir auf die Füße traumpelt, wenn der gerade schauen will. Es wird immer schlimmer? Ja, der testet Dich und bislang hast Du verloren.

Durch Kompetenz und Konsequenz beim Umgang bekommst Du seinen Respekt, wenn der herumhampelt, stellst Du den zurück und wenn Du das mehrmals machen musst.

Du schreibst gar nichts vom Reiten... sag bloß, Du reitest den noch nicht? Pferde, die das tägliche Reiten gewohnt sind und plötzlich nur herumstehen (das was Du in der Halle da so machst, ist ja KEINE Arbeit für ein Pferd...), werden eben frech, weil sie unterfordert sind.

Merke: Arbeit kühlt das Mütchen. ;)

Danke für die Antwort....Natürlich reite ich ihn...das klappt super..bislang waren wir nur in der halle....für gelände und platz hat es noch zeit...solange er noch keinen respekt vor mir hat,,,traue ich mich auch noch nicht....dieses theater macht er nur am putzplatz und eben wenn ich ihn von der koppel holen will....beim reiten ist alles prima....ich gehe nicht jeden tag zu ihm...2x in der woche reiten und 1x bodenarbeit...ich weiß net ob er unterfordert ist...er ist bei der arbeit meist konzentriert und lernt auch schnell....ich muss natürlich auch versuchen ruhiger zu bleiben....was kann ich denn noch alles mit ihm machen ???

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@floristenkunst

Klar ist der unterfordert, 2 x die Woche reiten ist nix! Habe ich also richtig vermutet...Da wundert es mich nicht... Reite den 'mal jeden Tag und dann wirst Du sehen, dass Dein Pferd Dir viel besser gehorcht.

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Vertrauensübungen für junge Stute?

Hallihallo, ich möchte mir mal ein paar Ideen für mich und unsere junge Stute einholen. Sie ist eine bildschöne Shirestute, wird im April 5 Jahre alt. Wir haben sie von einer Züchterin geholt, bei der die Pferde ganzjährig auf der Koppel stehen - sie ist vom Können her also noch ein Baby.

Sie ist eine zuckersüße Maus, wahnsinnig verschmust und eine echte Genießerin was Putzen etc angeht. Wir gehen mit ihr regelmäßig (aber mit Ruhepausen) im Gelände spazieren, hin und wieder saß auch schonmal jemand drauf (für längere Ritte hat sie ja noch gar nicht die nötigen Muskeln) und sie war auch schon ein oder zweimal Handpferd. Sie macht sich bisher echt gut, ist mutig aber manchmal eben noch ein bisschen explosiv (wundert ja auch keinen), aber nie gefährlich oder bösartig.

Ich wollte mit ihr jetzt auf dem Platz ein bisschen Bodenarbeit machen, kleine Übungen bzw Aufgaben, die vor allem die Bindung stärken und Vertrauen aufbauen - beiderseits. Sie läuft mir bisher am durchhängenden Strick hinterher, weicht auf Fingerzeig (ohne Druck auf Körper) rückwärts, hält an wenn ich stehen bleibe und weicht nur auf Blickkontakt die Hinterhand. Was kann man noch alles machen?

Ich hab bisher nur am durchhängenden Strick gemacht, weil ich sie da im Notfall noch habe, da unser Reitplatz erst ab nächster Woche wieder abschließbar sein wird (Bänder werden ausgetauscht). Sie folgt mir eigentlich gut und fein, aber ist eben oft abgelenkt durch Geräusche etc. was aber ja normal ist, auf ein kleines Schnalzen ist sie dann aber wieder bei mir.

Würde mich über Vorschläge freuen!

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