Wie werde ich Streng gläubiger Christ [Taufen lassen in die kirche gehen usw] Welche Regeln muss ich befolgen etc.?

18 Antworten

Hallo TheRealMi,

das, was die Bibel über den echten christlichen Glauben lehrt, ist vielfältig und umfangreich, was allerdings nicht heißen soll, dass ein Christ unbedingt eine große Anzahl von Regeln zu beachten hätte. Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, dann kommt man nicht umhin, sich mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte. Um die Antwort nicht zu lange werden zu lassen, möchte ich hier jedoch nur einige wesentliche Punkte herausgreifen. Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar einschließen muss, für seine Brüder zu sterben. Wenn jemandes Liebe also so groß ist, für seinen Glaubensbruder zu sterben, ist er dann nicht auch zu allem anderen bereit?

Liebe darf sich nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Außer den Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Dazu möchte ich noch einmal eine wichtige Aussage Jesu zitieren, der zu seinen Jüngern sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentlicher Punkt ist, wie gerade besprochen, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält. Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Das christlichste am Christentum ist demnach das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich, ja selbst in den schwersten und letzten Stunden seines irdischen Lebens. Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist demnach untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38). Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott, die Hingabe an ihn, das, was alles andere noch überragt. Gott zu lieben schließt ein, sich an alle seine Gebote zu halten, die in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, niedergelegt sind. Tut das jemand nicht oder ist sehr nachlässig damit, dann straft ihn seine Behauptung, Christ zu sein, Lügen.

Wie Du also siehst, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Dabei bin ich noch nicht einmal auf die Glaubensinhalte und Lehren wahren Christentums eingegangen. Mir ging es hier nur darum, die wichtigsten Handlungsweisen eines Christen aufzuzeigen: Liebe zu Gott, zu seinem Sohn und dem Nächsten. Um auch all die anderen Merkmale eines echten Christen zu entwickeln, kommt man nicht umhin, sich eingehend mit Gottes Wort zu beschäftigen. Dadurch erfährt man, welche Erwartungen Gott und Christus an einen stellen, und man erlangt im Laufe der Zeit die Motivation, entsprechend zu leben und zu handeln.

LG Philipp

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Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Wie recht du hast. Dann wenden wir diesen Text mal an. Im letzten Jahr hat deine Religionsgemeinschaft mehrere tausend Mitglieder, die jahrzehntelang für ein Taschengeld für die Organisation gearbeitet hat, vor die Tür gesetzt. Es war der Organisation völlig egal, ob diese Mitglieder in der Lage waren, sich selbst zu ernähren. Da man keinen Lohn und keine sozialen Abgaben gezahlt hat, standen diese Menschen von einem Tag zum anderen ohne Arbeitslosengeld, Rente oder was auch immer auf der Straße. Man hat sie zurückgeschickt zu ihren Familien, die zum Glück wenn sie konnten geholfen haben.

Was sagt uns das über die Organisation Gottes? Sie ist hohl und leer denn es fehlt ihr an Nächstenliebe. Ihr und den Menschen darin, die das Sagen haben. Die einzelnen ZJ mögen je nach Erziehung mehr oder weniger Nächstenliebe zeigen, die sogenannte Organisation, angeführt angeblich von den Brüdern Jesu ist ein machtgieriges, geldgieriges Monster ohne Liebe und Gewissen. Und jeder der diesen Moloch unterstützt macht sich mitschuldig.

Was ist Nächstenliebe? Nun, denen Essen zu geben, die hungrig sind, denen ein warmes Bett zu geben die frieren, die zu beschützen die bedroht werden, den Kranken zu helfen, den Armen. Nichts davon macht diese Organisation und leider werden die meisten ZJ dazu erzogen dass auch nicht zu machen. Es naht ja stündlich das Ende, da ist es angeblich besser, schnell noch ein paar Traktate zu verteilen.

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Wenn es dir darum geht, an einen Gott zu glauben und an Jesus, weil er dich errettet, solltest du das ganze Konzept der modernen kirche nicht ganz so ernst nehmen.
Der glaube an gott beinhaltet viel mehr als die Pflichten usw.
Lese das neue Testament und dir wird auffallen, dass für Jesus zwei Gesetze die Erfüllung von allen Gesetzen, Pflichten usw ist.
1. Liebe und Ehre gott, deinen himmlischen Vater, mit ganzem Herzen und deinem ganzen verstand
Und ein Gesetz, das diesem gleich ist
2. Liebe deinen nächsten, so wie dich selbst.

Natürlich gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest. Diese erklären die Apostel in den Briefen ziemlich gut und natürlich Jesus in den Evangelien. Es gibt einige Gesetze, die den Heiden (nicht-juden) wirklich vorgeschrieben sind. Das ist das Verbot des Essens von Blut und von Fleisch, das geopfert wurde, Götzendienst und verbotene sexueller Praktiken (homosexualität zB).
Alles, was du für all das wissen musst, steht in der Bibel. Ich rate dir, nicht zu viel auf die Theologen (Pastoren, pfarrer) zu hören. Natürlich haben die oft recht und wissen ziemlich viel. Aber auch sie sind nur menschen und leider schleichen sich da einige Fehler ein.
Wie Paulus sagt "Prüfe ALLES und das Gute (vor Gott richtig) behalte!)
"

Hallo TheRealMi,

Christ sein besteht vor allem darin, dass man an die Botschaft von Jesus Christus glaubt, sie annimmt und befolgt. Dazu gehört dann Taufe und Zugehörigkeit zu einer Kirche.

Die Regeln sind dann sozusagen die späteren Ausführungsbestimmungen und zweitrangig.

Wenn du wirklich interessiert bist, dann setze dich mal mit glaubwürdigen Menschen in Verbindung und informiere dich erst mal, auch, wie dann das Verfahren wäre.

Die Antwort aus einem früheren Beitrag von dir lässt eher darauf schließen, dass du sehr wenig Ahnung hast und eher so kleinmädchenhafte Vorstellungen hast (siehe die Frage, ob du welche Fotos an wen schicken kannst!).

Auch was du über Religion schon zu wissen glaubst (Ich glaube das Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat und dass alle Menschen jede Woche einmal in die Kirche gehen müssen. Denn, wie wir wissen, die Bibel lügt nie!) ist eher dürftig bis falsch, aber bestimmt z.B. nicht katholisch oder evangelisch.

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