Wie werde ich selbstbewusst?

8 Antworten

Hallo Hicks121,

denke zunächst einmal über die Ursachen nach, die für ein mangelndes Selbstbewusstsein infrage kommen können. Zum Beispiel kann es sein, dass man in der Kindheit nie bzw. viel zu selten gelobt wurde. Oder ein Lob wurde von besonderen Leistungen abhängig gemacht, die man vielleicht gar nicht erbringen konnte, weil sie viel zu hoch angesetzt waren.

Andere haben die Erfahrung gemacht, dass das, was sie getan haben, den Eltern nie genügt hat. Da die Eltern die ersten und wichtigsten Bezugspersonen für ein Kind sind, wird das schlechte Selbstbild, was die Eltern dem Kind vermittelt haben, ungefragt übernommen. Damit wird sozusagen der Grundstock für eine Mangel an Selbstwertgefühl gelegt.

Das mag dann dazu führen, dass sich der Betreffende nicht viel zutraut und vor Schwierigkeiten und Herausforderungen zurückschreckt. Da er nicht gelernt hat, an sich und seine Fähigkeiten zu glauben, wird ihm dann auch tatsächlich vieles nicht so gut gelingen! Und kommt es dann im Leben hier und da zum Versagen, wird das als Bestätigung der verzerrten Selbstwahrnehmung gesehen. Je öfter das geschieht, desto eher setzt sich ein falsches Denkmuster fest.

Jedem, dem es so oder ähnlich ergangen ist, sollte begreifen, dass er auf einer falschen Schiene läuft! Allerdings: Man kann einen verkehrten Weg auch wieder verlassen! Das ist zwar nicht so ganz einfach, da die verkehrte Sichtweise wahrscheinlich zu einem Teil von einem selbst geworden ist, doch ist es auch nicht unmöglich!

Wenn Du Dich hier wiederfinden kannst, magst Du Dich fragen, was Du dagegen kannst. Nun, ohne gewisse Gegenmaßnahmen bleibt natürlich alles beim alten. Was könnte denn zu solchen Gegenmaßnahmen zählen?

Du könntest z.B. damit anfangen, Dein Denken und Fühlen immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen. Wenn Selbstzweifel in Dir aufsteigen, könntest Du Dich fragen, ob es dafür einen tatsächlich Grund gibt. In der Regel wird es so sein, dass diese Zweifel weniger einen äußeren Grund haben, als vielmehr durch ein inneres Empfinden ausgelöst werden, das auf der anfangs beschriebenen verkehrten Selbstwahrnehmung beruht.

Versuche mehr und mehr ein offenes Auge für Deine positiven Seiten zu haben. Fertige doch einmal eine Liste mit all den guten Eigenschaften an, die Du an Dir entdeckt hast. In diese Liste könntest Du auch das eintragen, was Dir gut gelungen ist (zum Beispiel eine bestandene Prüfung, eine gute Note in der Schule, ect.) und auch das, was Du besonders gut kannst. Denke auch an bestimmte Talente und Fertigkeiten über die Du verfügst und spiele sie nicht herunter! Jeder hat ja irgendetwas, was er besser kann als die meisten anderen.

Eine weiter Möglichkeit, Dein Selbstwertgefühl zu stärken, wäre, Herausforderungen anzunehmen. Es sollten natürlich Aufgaben sein, die Dich nicht überfordern. Setzt Du den Maßstab nämlich zu hoch an, könnte der Misserfolg gleich vorprogrammiert sein.

Wichtig ist es, immer wieder kleinere und größere Erfolge zu erzielen. Das gibt Dir mehr und mehr innere Sicherheit und Du wirst Dir künftig mehr zutrauen. Je länger und je häufiger Du diese Erfahrungen machst, umso mehr entsteht ein vernünftiges Maß an Selbstvertrauen.

Falls Du an Gott glaubst, könnte es Dir auch eine Hilfe sein, zu verstehen, wie er über Dich denkt und wie viel Wert Du ihm bist. Viele glauben, Gott sehe nur die Masse der Menschheit und nicht jeden Einzelnen. Jesus Christus aber sagte einmal etwas, was deutlich macht, dass sich Gott sehr wohl mit jedem Einzelnen von uns beschäftigt. Er sagte zu seinen Jüngern:

„Was zahlt man schon für zwei Spatzen? Eine Münze, die kaum etwas wert ist. Trotzdem fällt keiner von ihnen auf den Boden, ohne dass euer Vater es weiß. Und sogar die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt. Deshalb keine Angst: Ihr seid mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm“ (Matthäus 10:29-31).

Was wollte Jesus hier sagen? Wenn Gott schon bemerkt, wenn ein kleiner, Vogel, zum Beispiel ein Spatz, auf die Erde fällt, wieviel eher nimmt er dann jeden einzelnen Menschen wahr! Ja, Gott interessiert sich für uns ganz persönlich und zwar so genau, dass er ein so unbedeutendes Detail wie die Zahl unserer Haare genau kennt! Ist das nicht ein ergreifender Gedanke?

Daher kannst Du sicher sein, dass Gott auch von Deinen Problemen weiß und Dir gerne helfen möchte. Ist es nicht schön, dass Du jederzeit zu ihm beten und ihm all Deine Sorgen mitteilen kannst?

Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, im Laufe der Zeit ein natürliches Selbstwertgefühl zu entwickeln! Berücksichtige bitte dabei, dass sich Veränderungen im Deinem Denken und Fühlen nicht unbedingt so schnell vollziehen werden, wie Du es Dir vielleicht wünscht. Gib trotzdem nicht auf und bleibe weiter am Ball! Du wirst sehen, dass sich Deine Mühe und Deine Ausdauer lohnen wird!

LG Philipp

Indem du dir ein Hobby zulegst, das nur du für dich alleine tust, woran du Spass hast und es solange praktizierst, bis du es richtig gut kannst. Natürlich mit anderen zusammen, die dasselbe Hobby pflegen, aber etwas, wovon andere keine Ahnung haben und es auch nicht gut können.

In dem Du zu dir stehst und nicht versuchst andere zu kopieren.

Suche einen Verein, eine Hilfsorganisation, eine Partei...die deine Ansichten am meisten entspricht.

Wenn Du gut zuhören kannst, bist Du eine gesuchte Person. Reden und mit ihrer Ansicht mit Mittelpunkt stehen, das möchten viele. Gute ZuhörerInnen gibt es zu wenige.

erfahrung. am anfang denkt man sich. uff das kann ich nicht das kann ich auch nicht. und dann denkst du die anderen können das alle. aber jeder muss bei 0 anfangen. deswegen einfach machen. erfahrungen sammeln und selbstvertrauen entwickeln.

du vertraust auf deine angelernten fähigkeiten. nicht auf deine angeborenen

irgend einem sport beitreten bei dem du dich wohl fühlst und es deinen erwartungen entspricht.das kann sogar ein verteidigungs sport sein

Ich bin schon beim Karate

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