Wie werde ich Pilot/in in einer Fluggesellschaft?

6 Antworten

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hi lieber Thomas, einen ganz tollen Beruf hast du dir da ausgesucht...ein Traumberuf für viele...; hast du denn schonma mit dem Gedanken gespielt, die Ausbildung zum Piloten in einer Streitkraft zu machen ?...du würdest richtig viel Geld sparen; zumindest ma dort informieren (ich kenne mich da nich so aus), aber viele sind doch über nen Kampfjet zur Passagiermaschine gekommen; ähnlich is das bei Hubschrauber-Piloten;

...ansonsten mach dich bei ner Airline direkt schlau, wo du die Chancen hast, Pilot werden zu können; bereite dich übers Internet schonma gut vor, daß du dort nicht unnütze Fragen stellst; auch hier bei den Antworten waren ja schon paar brauchbare Tipps dabei; 

...und so wirbt die Austrian Airlines:

Das Cockpit eines Flugzeugs zählt zu den faszinierendsten Arbeitsplätzen
der Welt. Machen Sie Ihren Traum vom Fliegen wahr und lassen Sie sich
zur Pilotin/zum Piloten ausbilden!
...,

also hau rein, lieber Thomas !!!

Die Löhne im Cockpit der verschiedenen Fluglinien sind sehr unterschiedlich. Während ein Kapitän bei Air France KLM bis zu 230 000 Euro verdienen kann, wird es ein Pilot bei Ryanair lediglich auf ein Jahresgehalt von 85 000 Euro schaffen.

Die folgenden Angaben zu Löhnen sind als Richtwerte anzusehen, denn

die Gehälter hängen unter anderem auch vom Dienstalter ab. Zudem zahlen einige Airlines Spesen oder andere Zusatzleistungen aus.

 ➤ Den ersten Platz belegt Air France KLM. Bei dieser Fluggesellschaft

verdient ein Kapitän schon 134 000 Euro als Einstiegsgehalt. Das
Jahresgehalt steigert sich bis auf etwa 230 000 Euro. Dagegen verdient
ein Co-Pilot lediglich 49 000 Euro jährlich.

➤ Lufthansa zahlt seinen Kapitänen als Einstiegsgehalt zirka 106 000

Euro. Der Lohn eines Piloten erhöht sich im Laufe der Dienstjahre auf 225 000 Euro. Der Verdienst eines Co-Piloten liegt bei 63 000 Euro.

 ➤ Auch bei Tui Fly erhält der Co-Pilot ein Jahresgehalt von 63 000 Euro, während der Kapitän zu Beginn 106 000 Euro bekommt und später bis
zu 204 000 Euro verdienen kann.

➤ Piloten bei British Airways erhalten ein Einstiegsgehalt von 77 000Euro, welches sich im weiteren Dienstverlauf bis zu 181 000 Euro
steigern kann. Der Co-Pilot bekommt rund 61 000 Euro jährlich.

➤ Auf Platz 4 befindet sich die Schweizer Fluglinie Swiss mit einem Einstiegsgehalt für Piloten von 124 000 Euro. Das Jahresgehalt der
Kapitäne kann sich auf 174 000 Euro erhöhen. Die Co-Piloten dieser
Fluggesellschaft erhalten ein Jahresgehalt von 74 000 Euro.

 ➤ Easyjet Schweiz zahlt seinen Kapitänen ein Jahresgehalt bis zu 134 000 Euro. Die Co-Piloten bekommen 52 000 Euro jährlich.

 ➤ Bei Easyjet Spanien bekommt ein Kapitän 113 000 Euro zu Beginn seiner Karriere. Das Jahresgehalt erhöht sich im Laufe der Dienstjahre
auf 131 000 Euro. Ein Co-Pilot verdient jährlich rund 49 000 Euro.

 ➤ Ein Pilot der skandinavischen Fluggesellschaft SAS bekommt zu Beginn 62 000 Euro. Das Jahresgehalt steigert sich auf 120 000 Euro.
Co-Piloten bei SAS verdienen 38 000 Euro jährlich.

 ➤ Das Einstiegsgehalt der Piloten bei Air Berlin beträgt rund 80 000 Euro, das sich bis zu 115 000 Euro erhöhen kann. Die Co-Piloten dieser
Airline verdienen 45 000 Euro pro Jahr.

 ➤ Bei der Airline Emirates verdienen die Kapitäne 98 000 Euro und die Co-Piloten 69 000 Euro pro Jahr.

 

➤ Ein Kapitän bei Etihad verdient am Anfang rund 84 000 Euro und kannsein Jahresgehalt bis 94 000 Euro erhöhen. Co-Piloten verdienen rund 62000 Euro jährlich.

 

Im Cockpit von Ryanair

sitzen die

Piloten und Co-Piloten mit den niedrigsten Gehältern

: Co-Piloten verdienen jährlich 25 000 Euro und Piloten erhalten maximal 85 000 Euro.

 Quelle: handelszeitung.ch

 Erfahrene Piloten in den USA verdienen der Zeitung

„Wall Street Journal“ zufolge im Durchschnitt 135 000 Dollar (rund 100

000 Euro) jährlich.

Hainan Airlines bietet mit 270 000 Dollar (rund 200

000 Euro) das Doppelte. Emirates zahlt seinen Piloten zwar „nur“ 97 000

Euro – dafür ist das Gehalt steuerfrei. Zum Vergleich: Lufthansa-Piloten

bekommen je nach Erfahrung zwischen 62 000 Euro (Einstiegsgehalt) und

250 000 Euro jährlich. „Wall Street Journal“ zufolge im Durchschnitt 135

000 Dollar (rund 100 000 Euro) jährlich. Hainan Airlines bietet mit 270

000 Dollar (rund 200 000 Euro) das Doppelte. Emirates zahlt seinen

Piloten zwar „nur“ 97 000 Euro – dafür ist das Gehalt steuerfrei

Detailliertere Informationen zu den Gehältern bei einzelnen Airlines können im Forum der Seite

http://www.pilotjobsnetwork.com/

durch Suche nach "Salary" abgerufen werden.

...so hast du ma grobe Anhaltspunkte und Copilot willst du ja nich immer bleiben, ne ?...

alles Gute, viel Erfolg bei deiner Bewerbung zum Piloten

, ganz liebe Grüße aus Köln

ps: ich hatte mal einen Chefpiloten bei dem Ferienflieger der Lufthansa = Condor kennengelernt, ihm Tipps beim Bau gegeben...im Kölner Millionärs-Viertel: Hahnwald; aber das schafft natürlich nicht jeder und so einer hat auch richtig was um die Ohren, ebenso ca. 200 Piloten unter sich...schade, daß ich nie den Freiflug mit nem Jumbo (solch einen fliegt er nur, als Chefpilot) in Anspruch genommen habe....vlt. hake ich nochma nach...hohoho

 

...lieber Thomas, vielen, vielen Dank für den Stern, ich freue mich immer wieder darüber, alles Gute, Heinz aus Köln. ...see you later, aligator :-)))

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"Die meist gestellte Frage zum Schluss, was verdient man im Durchschnitt?" 

OK, hier kommt die von mir meist gestellte Frage zuerst: "Warum seid ihr jungen Leute eigentlich nicht in der Lage, euch die einfachsten Info über Ausbildung, egal welcher Art, selbst zu besorgen?" 

Ihr agiert alle so hilflos und das wiederum macht mich wütend, traurig, fassungslos und nachdenklich, ob man euch wirklich Millionen Euro teure Sachwerte und Menschenleben anvertrauen darf. 

Will ich bei (irgendeinem Arbeitgeber), z. B. einer Fluggesellschaft arbeiten, informiere ich mit bei denen über die Anforderungen. 

Die gesetzlichen Grundlagen (national und EU) erfahre ich bei der Luftfahrtbehörde, in Deinem Fall bei austrocontrol.at, z. B. zur EASA-FCL: 

"VERORDNUNG (EU) Nr. 1178/2011 DER KOMMISSION vom 3. November 2011 zur Festlegung technischer Vorschriften und von Verwaltungsverfahren in Bezug auf das fliegende Personal in der Zivilluftfahrt gemäß der Verordnung (EG) Nr. 216/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates ..." 

Die FCL kannst Du als PDF (deutsch oder englisch) bei der EASA herunterladen. 

Wo kann man sich wohl bewerben, wenn man Pilot werden will? Ich hätte jetzt darauf getippt, bei einer Airline (AUA, NIKI, Tyrolean) oder einer "freien" Flugschule (z. B. https://www.aeronautx.at) nachzufragen. Ist aber nur eine Arbeitshypothese. 

Dort gibt es Infos zur Bewerbung, zum EASA-Lizenzerwerb, zu den Kosten etc. Alle hier gegebenen Antworten musst Du doch sowieso überprüfen, da kannst Du auch gleich bei den entsprechenden Unternehmen nachschauen. 

Auch mal in der GF-Datenbank zu suchen, wäre nicht verkehrt. Immerhin wird die Frage doch mindestens 1x in der Woche gestellt und liefert alleine nach Eingabe von "Ausbildung Pilot" rund 30.400 Ergebnisse. 

Warum Du (oder jeder andere "Interessent") da noch einmal erneut nachfragen musst, bleibt ein Rätsel. Wie sind die (jetzt) alten Kapitäne bloß in "Vor-Internetzeiten" an ihren Job gekommen? 

Zuerst einmal danke für deinen Kommentar, ich finde es sehr interessant was du über mich und evtl. anderen jungen Leuten denkst. Ich habe mich mich schon mit diesen Fragen, die ich hier gestellt habe, sehr stark auseinandergesetzt. Habe also schon einige Kenntnisse in dieser Materie gesammelt. Bin also nicht zu faul mich selbst wo zu informieren, meine Absichten sind jediglich andere Meinungen, Erfahrungen und vielleicht Tipps zu bekommen, die ich bei meinen Recherchen noch nicht entdeckt habe. Mit freundlichen Grüßen Thomas

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@HighKid

Wer unklare Fragen stellt oder Fakten nicht nennt, bekommt auch nur die Antworten, von denen der Antwortgeber meint, dass sie richtig sind. 

Es ist faszinierend, dass Du schon etwas unternommen hast, aber nicht sagen konntest, was genau.  

- Hast Du bei den Airlines nachgefragt? Wenn ja, was können Dir die Hobby-Experten noch sagen? 

- Eine Flugschule gefragt? Welche? Wie waren die Antworten? 

- Bei austrocontrol oder der EASA nachgehakt? 

So etwas sagt man vorher, wenn man etwas wissen will! Und was nützen Dir Angaben auf solche Fragen wie "Wo kann ich mich Bewerben?"  "welche Kosten werden auf mich zukommen?" Wo sonst als bei einer Flugschule oder einem Unternehmen soll man sich bewerben? 

Und die Kosten und alle weiteren Fakten nennen Dir die entsprechenden Institutionen; dafür braucht man kein Internetforum. Deshalb meine Frage, wie die altgedienten Kapitäne es früher geschafft haben, sich zu bewerben und genommen zu werden. 

Du hast auch nicht erwähnt, dass Du Meinungen und Erfahrungen sammelst; warum nicht? In der Luftfahrt gilt: "stick to the facts!" 

Und was ist mit dem Verdienst? Ob jetzt jemand hier 50.000 oder 100.000 Euro/Jahr nennt, ist doch irrelevant: 1. weiß es niemand exakt, der nicht bei irgendeiner österreichischen Airline arbeitet und 2. steht es im Arbeitsvertrag - und den kennt hier auch niemand. 

Also einfach mal den Ball flach halten. 

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@HighKid

Guten Tag,

ich möchte hier ramay beipflichten.

Einfachste Dinge, wie Gehalt, Informationsstellen die Voraussetzungen etc. betreffend, findest du leicht online.

Früher musste man glatt das Telefonbuch öffnen (aus Papier), anrufen, hingehen, fragen, Unterlagen allein ausarbeiten, wieder hin etc.

Ich frage mich, wie eine Generation von Menschen, welche kaum für sich selbst einfachste Dinge organisieren kann, mein Leben schützen soll, wenn es eben mal nicht nach Plan A verläuft.

Der, für meine Begriffe leicht! überbezahlte Verkehrspilot, soll sich bitte darum kümmern, dass ich gut ankomme. Dafür hat er Unmengen von Daten abzuklopfen, sündhaft teures Material zu bewegen und dies, bitte unterschätzten wir das nicht, auf allen Flecken dieser Erde.

Ich muss doch von jemanden, der in TickiTakkaTuckaLand Probleme für mich lösen soll erwarten können, dass er sich an das Ausbildungszentrum von klm, LH, Swiss, Niki o.ä. wendet.

btw: Du bekommst das, was du mit deinem Arbeitgeber aushandelst...

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(Alb-) Traumjob Pilot - ARD Doku 2017

https://youtube.com/watch?v=fZIgQVl2cZM youtu.be/fZIgQVl2cZM

Es gibt Piloten, die im Flugzeug übernachten, weil sie das Geld fürs Hotel nicht haben (pay to fly).

Es gibt Piloten, die 10.000 Euro im Jahr verdienen. Werde doch lieber Taxifahrer!

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