Wie werde ich Pianistin bei einem Star?

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4 Antworten

Ein Klavierstudium wäre von Vorteil...

Die meisten, die so einen Job als Sessionmusiker ausüben, haben ihr Instrument an einer Musikhochschule in einem Jazzstudiengang studiert. (oder Jazz und Pop, was aber in Deutschland eher selten angeboten wird.)

Die Anforderungen an so einen Job sind außerdem etwas höher, als du zu glauben scheinst: Du mußt praktisch aus dem Stand fehlerfrei, gefühlvoll und perfekt in time spielen können, ohne großartig Zeit zu haben, die Stücke vorher zu üben oder zu Proben. Dazu gehört neben der Beherrschung des Instruments auch reichlich Bühnenerfahrung und Erfahrung mit einer Band zu spielen

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Kommentar von TheStone
21.03.2016, 12:17

Vielleicht nochmal etwas ausführlicher:

Das, was du beschreibst, ist ein sehr üblicher Broterwerb eines studierten Instrumentalisten. Normalerweise läuft das so ab, das du in sehr vielen Bands spielst, irgendwann deine Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule machst, immer noch in sehr vielen Bands spielst, dir einen Ruf als sehr guter, zuverlässiger Pianist erarbeitest, vielleicht mal von deinem Klavierdozenten auf einen kleineren Job geschickt wirst, für den er selbst keine Zeit hat, oder von dem er denkt, dass er dafür nicht gut genug bezahlt wird, geschickt wirst oder ein anderer Instrumentalist, mit dem du zusammen spielst, der selbst als Sessionmusiker arbeitet, empfiehlt dich, wenn irgend wann mal ein Pianist gesucht wird. Wenn du dich dann bei solchen Gelegenheiten immer als unproblematisch und zuverlässig erweist (und das meine ich nicht nur im Bezug auf deine Persönlichkeit sondern auch im Bezug auf dein musikalische Auffassungsvermögen und dein sauberes Spiel), werden die anderen Sessionmusiker auf dich aufmerksam, du wirst immer öfter empfohlen und die Jobs werden immer besser.

Auf der anderen Seite spricht es sich auch sehr schnell herum, wenn du dir mal einen schlechten Tag erlaubst. In der Hinsicht ist dieser Job sehr unbarmherzig und fast sogar unmenschlich weil immer nur ein paar versammelte Auftritte zwischen dir und Hartz 4 stehen.

Außerdem sehen das die meisten tatsächlich eher nur als Broterwerb. Auch wenns viele gibt, die es genießen, bei solchen Gelegenheiten auch mal im Stadion oder einer riesen Halle vor vielen Leuten zu spielen, liegt die musikalische Erfüllung dann doch eher in den kleinen, unbekannten, eigenen Projekten, da für solche Jobs kein Raum für Spielereien, Ausprobieren, Interpretation, also kurz für eigene Kreativität vorhanden ist. Dabei geht es vor allem darum, sauber und Präzise abzuliefern, was von dir verlangt wird. 

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Es gibt Seiten, wo Bandmitglieder gesucht werden.
Da kannst du dich melden oder inserieren.
Direkt bei einem Star.....ist etwas hoch gegriffen.
Du hast ja noch keine Erfahrung. Und viele werden Erfahrung haben.

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es gab mal ein Interview mit dem Pianisten-Keyboarder von Helene Fischer. Christoph Papendiek

Er hat zuvor schon bei Jean Michel Jarre Synthiebaß gespielt, dann für Helene Fischer die Arrangements neu geschrieben.

Das ist auch Mundpropaganda

Ferner auch Keyboarder von Grönemeyer. Er hat das komplette Orchester ersetzen müssen & hat sich nächtelang gequält, um ein VST Instrument, also eine DAW, digiale Audio Workstation, - virtuelles Instrument wie Vienna String Ensemble zu programmieren & mit dem Entwickler gesprochen.

Manche fangen als sog. Backliner an, also Instrumente zu stimmen & zu warten sowie zu transportierten.

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Das geht nur über Kontakte zum Star. Denke aber daran du bist nur ein "Beiwerk" und völlig unwichtig / und sofort austauschbar.

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Kommentar von TheStone
21.03.2016, 11:51

Ich bezweifle, dass die meisten sog. "Stars" die Musiker, die um sie herum auf der Bühne stehen überhaupt alle mit Namen kennen... ;)

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