Wie werde ich Offizier?

3 Antworten

Wenn du Abitur hast und dich für 12 Jahre verpflichtest, kannst du die Offizierslaufbahn einschlagen. Wenn du alle Lehrgänge bestehst, ist nach 3 Jahren die Beförderung zum Leutnant möglich. Kommt natürlich auch wie bei allen Beförderungen darauf an, ob eine Planstelle vorhanden ist.

Da die meisten danach erst mal ihr Studium absolvieren, dauert es etwas länger ehe man zum Oberleutnant befördert wird. Theoretisch kann man in den 12 Jahren bis zum Hauptmann befördert werden, für die Laufbahn der Stabsoffiziere muss man Berufssoldat werden.

Erkundige dich im Übrigen am besten bei deinem Wehrdienstberater - der ist für solche Gespräche die richtige Anlaufstelle und sitzt im nächsten Kreiswehrersatzamt. Das bekommst du, falls nicht bekannt, über die Seite der Bundeswehr heraus.

Denk abgesehen davon evtl. auch mal über die Reserveoffizierslaufbahn nach. Die dauert zwei Jahre, du gehst sicher nicht in den Auslandseinsatz und bist danach Leutnant d. R. - und kannst dich dann einem ernsthaften Studium widmen!

Abgesehen davon,dass du doch sicher nicht der Meinung bist,dass das Studium bei der Bundeswehr kein ernsthaftes Studium sei,solltest du nicht verbreiten,dass man als Reservist nicht in den Einsatz geht.

Erzähl das mal den in Afghanistan Gefallen,die ein "d.R." hinter ihrem Dienstgrad trugen...

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@Apfelkind1986

In Bezug auf deine Verbreitungsunterstellung rate ich dir, meinen Beitrag nochmal richtig zu analysieren. Ich habe lediglich erwähnt, dass man während seiner Reserveoffiziersausbildung (sofern in dieser Laufbahn in den Dienst eingetreten) laut aktuellem Stand definitiv nicht in den Auslandseinsatz geht und kann dies aus persönlicher Erfahrung bestätigen.

Den Freiwilligen, die in Afghanistan gefallen sind, werde ich dies mit Verlaub schlecht erzählen können. Ich warne dich des Weiteren davor, mich bezüglich der Begrifflichkeit "freiwillig" anzugehen. Niemand wird zum Dienst in der Bundeswehr gezwungen, jeder leistet diesen in der Tat freiwillig. Dass das einen realen Einsatz, auch in Afghanistan, möglich macht, hat jedem dort klar zu sein und gehört zum Berufsbild. Der Umstand der Freiwilligkeit trifft im Übrigen im Besonderen im Auslandseinsatz auf Reservisten zu!

Das ändert natürlich nichts an der besonderen Leistung, die unsere Soldaten dort unten verrichten und der oft fehlenden Achtung dergleichen zuhause in Deutschland.

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@Benehana

Natürlich wird man während der Ausbildung nicht in den Einsatz geschickt,denn Ausbildung geht vor Einsatz.Das trifft auf die aktiven Truppenoffiziere aber ebenso zu:Die ersten 5 Jahre hat man mit Einsätzen nichts am Hut.

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Wenn du Offizier werden willst, musst du dich auf eine entsprechende Laufbahn bei der Bundeswehr bewerben und dich für 12 Jahre verpflichten. Dann wirst du dort studieren, verschiedene Lehrgänge mitmachen etc. Alles in allem dauert es 4 oder 5 Jahre, bis du voll ausgebildeter Offizier bist, du kannst in den 12 Jahren bis zum Hauptmann aufsteigen, wenn du danach noch länger bleibst, kannst du auch noch weiter aufsteigen. Am besten machst du mal einen Termin in deinem Kreiswehrersatzamt und informierst dich da mal in eine Gespräch

Und bis zu welchem Rang kämpft man noch mit?

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@Warlog

Ab den Stabsoffiziersdienstgraden (Major aufwärts) ist davon auszugehen, dass du dich zumindest SELTENER an vorderster Front aufzuhalten haben wirst. Das ist aber von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, Truppengattung, konkrete militärische Einsatzlage etc....

Der Beruf des Soldaten ist es ferner, sein Land militärisch zu verteidigen, sprich: zu kämpfen. Das gilt bis in den Generalsrang!

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