wie werde ich nachsichtiger/zufriedener mit mir selbst?

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1 Antwort

Grüß Dich Manuel129!

Das ist eine Frage von Authentizität. Wenn Du wirklich bei Dir sein willst und das gilt besonders bei kreativen Tätigkeiten, ganz gleich ob Du Dich nun Künstler nennst oder nicht, dann solltest Du der sein, der Du bist. Und wenn Du merkst, das Du dabei bist, Dich zu verbiegen, dann entfremdest Du Dich von Dir selbst. Das gilt ebenso für das Reden und Ausdrücken eigener Gedanken. Du solltest wissen was Du sagst und warum.

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Entfremdung meint im Extremfall eine Beziehungslosigkeit zu seinem ursprünglichen Wesen, wenigstens aber eine Störung. Künstlerisches Tätigsein jedoch verlangt, neben der Erlernung der Methodik, den authentischen Ausdruck.

Wenn Du also in Zukunft bei Dir selbst eine künstlerische Entwicklung wünschst und damit auch befürwortest, dann sollte Dir klar werden, das dieser Prozess immer neue eigene Seiten aufzeigt, die nach Ausdruck verlangen.

Was das Schreiben eines Textes angeht und da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, denn ich habe schon sehr viel geschrieben und kenne daher dieses Phänomen. Es ist normal, das man oft nicht weiß, wie man einsteigen soll. Viele Schriftsteller fangen an und sitzen vor dem leeren Blatt Papier, schreiben etwas und dann wandert das Papier in den Müllkorb, weil es nicht gut genug erscheint. Irgendwann wird einem dann aber klar, was man will. Wichtig ist, das Du danach suchen musst, was das Wichtigste ist, was Du darlegen möchtest, den Hauptgedanken also!

Er muss Dir klar werden.

Und es gibt einige Regeln:

http://www.webwriting-magazin.de/guter-stil-klare-sprache-20-handwerkstipps-fuer-einsteiger/

Auch wenn es hier um Texte geht, die man ins Internet setzt, die Schreibregeln sind eigentlich dieselben.

Dieses Buch kann auch ungemein helfen, denn oft hat man nicht den genau treffenden Ausdruck im Kopf.

Textor - Sag es treffender

https://www.amazon.de/Sag-treffender-Synonym-W%C3%B6rterbuch-t%C3%A4glichen-Gebrauch/dp/3499617404

Sowas hilft übrigens auch hervorragend beim Reden, denn die eigene Sprache wird vielfältiger.

Letzlich muss man aber sagen: Je mehr man sich auseinandersetzt, gerade auch mit sich selbst, desto besser wird man. Diese Auseinandersetzung solltest Du aber positiv sehen, im Sinne von Lernen und sich vervollkommnen und nicht sich selbst als ungenügend zu betrachten. Das ist unverzichtbar für jeden, der künstlerisch tätig ist und völlkig normal!

Das kostet Mut und Zuversicht. Nur so lernst Du wirklich!

Also: drauf und dran und sei unverzagt! :-)

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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