Wie werde ich meine lebensmüden Gedanken nur los?

6 Antworten

Gib zu allererst den Kampf gegen Deine Gedanken auf. Es reicht, wenn du deine Gedanken zur Kenntnis nimmst. So im Sinne: Interessant, so denke ich. Und dann lass den Gedanken weiter ziehen.

Wenn Du medikamentös eingestellt bist, kann der Arzt sicherlich noch Veränderungen bewirken.

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Genau das versuche ich immer und verletze mich auch weniger selbst, aber meine Stimmung kippt einfach so heftig, da kann ich nichts gegen machen (schon so viel versucht, ganz ganz selten klappt es) und dann gehen die Gedanken erst recht los.

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Wichtig ist erstmal: hast du noch Personen mit denen du regelmäßig in Kontakt bist und mit denen du über dieses Thema reden kannst (Eltern, noch behandelnde Therapeuten...) und die möglichst in der Nähe wohnen, falls du Redebedarf hast?

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Das ist schwierig. Im Moment bin ich für 12 Wochen in Reha und komme mit der Therapeutin nicht so recht klar, die ich aber leider nicht wechseln kann. Freunde habe ich kaum noch und ich habe Angst sie zu verlieren, wenn ich zu viel darüber rede und will sie genauso wenig belasten wie meine Mutter. Also eigentlich Nein :/

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@Jules394

Ich kenne leider die genauen Umstände nicht, rate dir aber deiner Therapeutin zu vertrauen, auch wenn es zunächst schwer scheint. Die Therapeuten möchten dir ja helfen. 

Und Therapie (beziehungsweise die Arbeit an einem selbst) dauert etwas länger. Kann von Therapie auch ein Lied singen :)

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Danke, das versuche ich schon :)

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Mmm, sorry. Aus Erfahrung: Ich war "dem Umfeld" zuliebe in Einzelterapie bei einer Ärztin die mir von der 1. Sekunde an unsymphatisch war. Jeden Freitag MUSSTE ich dort hin. Eine Torrtur, der reinste Horror. Ich bin absichtich immer 15 min später gekommen und habe Gott gedankt (obwohl ich nicht religiös bin) als ich gehen "durfte". Extrem schlimm und äusserst kontraproduktiv!!!!! 

Ich rate allen BL Betroffenen immer zu einer DBT Gruppentherapie. Das Konzept (3Module) aber besonders die Gespräche und die Kontakte mit den anderen Teilnehmern haben mit 100 mal mehr geholfen als irgend ein Therapeut/in. Für die sind wir nur "Job und Geld verdienen". Auch wenn es oft heisst BL könnten nicht "untereinander auskommen". Stimmt nicht, glaub mir! Und die versthehn dich besser als Nicht-BL. Eltern, Kollegen etc.. sind überfordert und verunsichert, die verstehen das nicht. 

Lg

verlangen Drogen zu nehmen?

Hallo,

Ich habe Depressionen und Borderline (Diagnose von einer Klinik) und bin 16.

Ich habe in letzter Zeit immer wieder das unbegründete verlangen Drogen zu nehmen, zb.: Gras, LSD, Ritalin etc. zu konsumieren. Ich weiß absolut nicht warum ich diesen Wunsch habe, da ich mir bisher sehr klar darüber war das Drogen nicht gut sind und es viel zu schnell einfach kein "Spaß" mehr ist, vorallem weil meine leiblichen Eltern beide Drogen genommen haben (Nicht nur Gras). Woher kommt dann dieses verlangen?

Ich habe so gut wie jeden Tag Suizidgedanken, so gesehen auch Planung mit Datum, und habe das Gefühl mich mit diesem Gedanken ablenken zu wollen, kann das denn sein? Genau so denke ich das es daran liegen könnte das das ritzen einfach nicht mehr reicht, das ich etwas härteres brauche um mich zu zerstören... Aber ich will auf gar keinen Fall Drogen nehmen...

Was soll ich machen? Kennt das einer von euch? Und wie unterdrücke ich dieses Verlangen?

Und ich bin in Therapie und habe eine Psychiater!

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Tablettensucht bewältigen suizid gedanken

hallo, ich habe viele Krankheiten Depressionen, Borderline Störung, Soziale Phobie, mehrere Angststörungen, Ritzsucht und ich nehme immer Tabletten in der letzten zeit in über Dosis es fing mit 14 an heute waren es dann 25 aber gemischt aus Schlaf und nur Beruhigungstabletten es werden täglich mehr und denke auch an Suizid . ich will weg aber es reicht schon wenn ich paar Minuten unmächtig bin das schlaffe ich durch ritzen und Tabletten. ich frag mich daher ob ich süchtig nach Tabletten bin oder das sein könnte das mein verlangen nach dem tod so groß ist das ich mich unmächtig mache .

Bei der Unmacht ist es gut das ich nichts fühle und nichts denke es mir also eigentlich gut geht, muss dazu sagen hab täglich Stress und Suizidgedanken. Bin in Therapie aber traue mich nicht das mit den Tabletten oder Suizidsachen an zu sprechen wegen der Gefahr der Einweisung. Danke im Voraus

Liebe Grüße lunakris99

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Ab wann Borderline?

Kann mir jemand mal kurz sagen (am besten jemand aus der med. Richtung) ab wann man sich ernsthaft Gedanken machen sollte, ob man die Boderline-Persönlichkeitsstörung hat.

Zu mir: Ich leide seit über einem Jahr an Essstörungen (Bulimia nervosa mit Anorexie nervosa in Vorgeschichte) (ärztl. diagnostiziert), seit 3 Jahren an PTBS (ärztl. diagnostiziert und äußert sich in Alpträumen die mich keine Nacht mehr durchschlafen lassen). Ursache von allem dem ist das meine Mutter vor 4 Jahren eine Hirnblutung und einen Schlaganfall hatte und heute aufgrund dessen im Wachkoma liegt (eine von vielen familiären Schicksalsschlägen). Ich habe manchmal Tiefphasen die sogar manchmal bis zu Suizidgedanken führen (4-5x schon passiert - jedoch zum Glück kein einziger Versuch). Ich habe ständig das Gefühl von meinen Mitmenschen im Stich gelassen und verlassen zu werden (obwohl es eig. keinen trifftigen Grund zu gibt), Ich habe vor 2-3 Wochen meine Freundin verloren (hat sich von mir getrennt), Sie war immer eine gute Ansprechpartnerin für mich. Wenn ich extremst traurig oder depressiv bin greife ich zur Rasierklinge und ritze mich um einfach wieder runterzukommen - wissen tut es nur meine Exfreundin. Nun stellt ihr euch sicherlich die Frage: Wie kommt der auf Borderline?!? - Ganz einfach ich wurde als ich ein Krankenhauspraktikum gemacht habe von einer Ärztin für Pädiatrie auf meine Schnittwunden und Narben angesprochen - worauf ich keine Antwort gab. Sie erkundigte sich und sprach einen Verdacht auf Borderline aus. Nun stelle ich mir die Frage: BIN ICH GEFÄHRDET ODER BEREITS SCHON DRIN? In allen Tests die ich bereits online gemacht habe (8-10) hatte ich immer 80-90 Prozent für Boderline. Ich bin 15 Jahre (männlich).

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Wie bekomme ich schnell einen Termin beim Neurologen?

also ich glaube meine Depressionen sind wieder zurück und werden von Tag zu Tag schlimmer . Ich bin den ganzen Tag über total müde und ausgelaugt und selbst das einkaufen oder überhaupt raus zu gehen fällt mir schon schwer weil ich so müde bin und überhaupt nicht hoch komme. Ich hab kein keine Lust irgendwas zu unternehmen sag allen Freunden ab und will l für mich alleine sein . In der Einsamkeit kommedieuch dir schlechten Gedanken . Zu dem hab ich kaum Hunger bzw esse kaum was m und wenn muss ich mir das förmlich reinzwingen . M an manchen Tagen wache ich morgens auf und muss mich übergeben . Aber da ich nichts zum auskotzen habe . Ich war schon mal in einer Klinik vor 2 Jahren damal damald wurde mir Depressionen und Borderline diagnostiziert . Ein Psychologe wo ich damals war hst mich auf Manisch und Depressiv (Bipolar ) eingestuft Abee bis heute weiss ich immer 6noch nicht was ich genau habe und beim Psychiater wo ich mal war will ich nicht hin weil ich mit dem psychische nichr auskomme . Alle anderen sind aber besetzt und es gibt kein Platz frei n . Wie bekomme ich am schnellsten Hilfe ?

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Weiß jemand, warum ich mich so "daneben" fühle?

Etwa die letzten 2-3 Wochen hatte ich (w,21) immer wieder so einen seltsamen Schwindel, der bisher nur aufgetreten ist, wenn ich mein Antidepressivum nicht genommen hatte. Außerdem ist es mir im Durchschnitt etwa alle zwei Tage so komisch, dass ich dachte ich könnte jederzeit umkippen und bewusstlos werden. Nun hat es vor etwa zwei Tagen angefangen, dass ich mich teilweise total "unwirklich" gefühlt habe, ich war gar nicht richtig da, wie in einem Traum. Diese Woche hatte ich auch ein paarmal leichtes Fieber, bei dem ich mir auch nicht sicher bin, ob es von einer körperlichen Krankheit kam. Ich ziehe mich sehr stark zurück, habe kaum Appetit (wenn, dann meist nur auf ungesunde Sachen), schaffe es kaum noch mich zum Bewegen zu zwingen und fühle mich allgemein ziemlich leer. Nun war ich heute draußen und ich war so weggetreten, dass ich alles wie im Traum wahrgenommen habe und alles extrem schwierig und kraft- und aufmerksamkeitsaufwendig (sagt man das so?) war. Die Dinge, die ich getan habe, müssen für außenstehende echt seltsam gewirkt haben, da ich selbst gemerkt habe, dass ich mich total komisch bewege und gar nicht mehr natürlich bin. Hätte mich jemand angesprochen, wäre ich maßlos überfordert gewesen. Außerdem habe ich oft gleichzeitig (!) das Bedürfnis mich zu bewegen und mein Körper zuckt sehr viel (Das habe ich schon eine Weile) und das Bedürfnis mich hinzulegen und zu schlafen, weil ich mich (von nichts) müde und erschöpft fühle. Das widerspricht sich total und ich kann auch gar nicht mehr auf meinen Körper hören oder weiß, was er will. Falls das von Bedeutung ist: Ich bin nun 17 Tage überfällig, obwohl ich sonst meine Periode immer regelmäßig bekommen habe (Außer bei Medikamentenumstellung). Bei mir sind eine rezidivierende Depression, Borderline, Somatisierungsstörung und Essstörung diagnostiziert, aber ich kann es mit keinem so recht verbinden, weil ich sowas, soweit ich mich erinnern kann, noch nie hatte. Hatte jemand von euch schonmal sowas oder weiß, was das sein kann?

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Habe ich als Borderlinerin überhaupt die Chance eine lebenslange Beziehung zu führen?

Ich bin im Moment mit meiner Beziehung ziemlich unglücklich und ich glaube auch nicht, dass das ewig halten kann. Er verletzt mich zu oft, regt mich auf und hat selbst recht große psychische Probleme.

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Die Symptome

  • Impulsivität bei potentiell selbstzerstörerischen Verhaltensweisen (bei mir Fressanfälle, Geld ausgeben, riskante Situationen "hervorrufen")
  • Starke Stimmungsschwankungen
  • Häufige und unangemessene Wutausbrüche/Niedrige Reizschwelle
  • Selbstverletzungen und Suiziddrohungen/ -versuche
  • Intensive aber instabile Beziehungen

sagen ja eigentlich schon alles. Wer möchte mit so jemandem zusammen sein? Dazu kommt noch das Übergewicht und die vielen Narben am ganzen Körper, die ich nicht mehr weg bekomme. Zudem habe ich leider noch andere psychische Störungen/Probleme, die eine Beziehung erschweren. Hübsch bin ich auch nicht.

Ich will nicht mein Leben allein verbringen müssen und bin auch schon in Therapie, aber ich glaube nicht, dass es jemand auf längere Zeit mit mir aushält (oder ich mit ihm). Ich brauche jemanden, der mich stützt und dem ich vertrauen kann und allgemein habe ich irgendwie ziemlich viele Ansprüche an einen Partner, die ich kaum herunterschrauben kann.

Ich bin mir so unsicher, was ich machen soll.

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