Wie werde ich Jugendpsychologin?

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12 Antworten

1. einen Durchschnitt von 1,0 - 1,2 für eine staatliche Uni oder genügend Geld für eine private oder eine Einklagung
2. 6 Semester Bachelor, 4 Semester Master+ eine therapeutische Ausbildung
3. etwa zwischen 2800€ und 8500€ brutto

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Kommentar von Gabyi
03.08.2016, 00:53

Ok danke :)

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Jugendpsychologie gibt es in Deutschland so nicht. Man studiert halt Psychologie.

Kinder- und Jugendpsychotherapie: entweder klassisch durch ein Medizinstudium mit Facharztweiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Oder durch eine Ausbildung (teuer) zur Kinder- und Jugendlichentherapeutin. Infos bei Wikipedia und im Psychotherapeutengesetz.

Verdienst: als Arzt relativ ordentlich (Ärzte-Tarif als Facharzt TVÖD-Ärzte Entgeldgruppe II oft, wegen Ärztemangel, darüber hinaus), bei Aufstieg (Oberarzt usw. noch mal erheblich mehr) in der Niederlassung etwas mehr oder gleich viel wie angestellter Facharzt.

Als angestellter Kinder- und Jugendlichentherapeut sehr deutlich weniger als ein Assistenzarzt in Weiterbildung (ist eine recht schlecht bezahlte Tätigkeit), etwa wie Sozialpädagogen im TVÖD. Bei Niederlassung (Kauf einer Kassenzulassung) statistisch bei ca. 50 Zeitstunden / Woche an gesamter Arbeitszeit ca. 80.000 EUR Honorareinnahmen pro Jahr, also nach Abzug aller Kosten, Versicherungen etc. und Steuern bleiben rund 1.800 EUR pro Monat netto übrig.

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Kommentar von Harald2000
03.08.2016, 14:38

Schlechte Rechnung ...

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Also die Kinder und Jugend Psychotherapeutische Ausbildung kannst du anfangen mit einem :
- Psychologiestudium (Master) oder
- Sozial Arbeit / Sozialpädagogik Studium (Master)

Dazu muss man sagen das du für die Ausbildung komplett selber aufkommen musst, die Kosten belaufen sich auf über 14.000€. Die Ausbildung dauert außerdem 3 Jahre.

Und ja, das man die Ausbildung mit einem sozial Arbeit Studium anfangen kann hat mich auch gewundert, jedoch kann man wirklich nur die Kinder und Jugend Psychotherapeutische Ausbildung mit einem sozial Arbeit Studium beginnen, wenn man normale Psychologische Psychotherapeutin werden möchte, die auch erwachsene Therapieren darf, führt kein Weg am Psychologiestudium vorbei.

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Hallo "Gabyi"!

Erstmal bin ich begeistert: In deiner 3. Frage tauchte auf, wieviel man dabei verdient. - In allen Antworten bisher, und das find ich Klasse, steht erstmal, was es kostet.

Das solltest Du jetzt nicht falsch verstehen. Denn wenn, wäre es die falsche Berufswahl.

Alle soweit wichtigen Dinge wurden so angesprochen, daß Du hierüber die Antworten bekommen hast, die Dir tatsächlich nützlich sind.

Neben den ausbildungstechnischen Dingen ist natürlich auch der Umgang mit Menschen insgesamt wichtig. Sich auf Probleme sozusagen auch einlassen zu können, sich damit auseinandersetzen, ohne dabei jemals zu vergessen, daß Du auch nur ein Mensch bist.

Bei dieser Arbeit geht es nicht um deinen Kontostand, sondern mit medizinischem, geistigem Wissen verbunden, um den Zustand deines Gegenübers. Da geht man nicht einfach so Punkt 16.31 Uhr heim.

Habe von Bekannten gehört, die schon einige Semester Psycholgie auf dem Buckel hatten: Ist so trocken, hier brech ich jetzt aber echt endgültig ab! - Da hätt´ ich mich förmlich fast selbst um drei verschiedene Lichtmasten, an drei verschiedenen Orten, gleichzeitig wickeln können.

Du scheinst das richtig ernst zu nehmen. Find ich einfach nur gut.

Große Erfolge, Schritt für Schritt, auf steinigem Weg, durch Pfützen ohne Gummistiefel, barfuß durch´s Geäst im Wald, nackt durch das Maisfeld, um am Ende mit Splittern in den Füßen in das eiskalte Wasser des endlich erreichten See´s zu springen... - das nenn ich Hingabe!

Versuch es nicht, sondern tue es einfach.

Alles Gute

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Kommentar von Gabyi
17.01.2017, 20:38

Dankeschön, tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte. Ja ich nehme das ganze sehr ernst und mir ist auch bewusst, dass man bei diesen Beruf Vertrauen zu den Menschen aufbauen muss und ich bin bereit zu helfen und sie zu ermutigen an sich selbst zu glauben, völlig egal um was es sich handelt. Ich habe auch oft gehört, dass man beim Studium dann etwas anderes macht als erwartet aber das ist ja wohl kaum unwichtig. Danke nochmal für deine Antwort und die Ermutigung :)

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Kommentar von ChloeSLaurent
17.01.2017, 21:12

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Die Zeitspanne ist völlig unwichtig. Also dafür brauchste Dich nicht zu entschuldigen. Freut mich aber riesig, daß Du dich noch mal gemeldet hast, also auch noch was geschrieben hast.

Alles Gute Dir, vor allem eigene Gesundheit und "große" Erfolge, wobei "Großer Erfolg" - das sind ja eigentlich viele kleine, teils winzige Erfolge letztendlich, zusammengesetzt sozusagen.

...und natürlich auch Glück bei der Sache. Und rechne Glück nie in Stunden, sondern in Sekunden - nie den Augenblick verlieren oder vergessen.

...dann wird aus vielen minimalen, kleinen Dingen ein großes Ganzes.

Das ist schon auch ähnlich so zu sehen, bissl um die Ecke gedacht, wie wenn Du ein Glühwürmchen am Rande einer Lichtung entdeckst. Wenn Du dich bedacht, sensibel und vorsichtig genug weiter in den Wald hinein bewegst, triffst Du womöglich auf den ganzen Schwarm Glühwürmchen. Das ist Glück - und man kann dies so sicherlich aus sehr vielen "Blickwinkeln" sehen und betrachten. Oder?

LG ChloeSLaurent

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1. Psychologiestudium

2. Weiterbildung zur Psychotherapeutin und Approbation zur Kinder- und Jugendtherapeutin

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hey :) also ich wollt auch mal was in der richtung machen, bin nach meinem realschulabs hluss dann aufs sozialwissenschaftliche gymnasium, weil man da 6 stunden psychologie unterricht hat.. und also ich muss sagen ich hab das jz seit einem jahr und hab mich komplett davon verabschiedet.. der lehrer da ist selbst psychologe und ich hatte ne komplett falsche vorstellung von dem beruf.. da geht es wirklich um wissenschaft und das ganze hat ziemlich wenig mit in menschen hineinversetzen und versuchen herauszufinden was sie denken zu tun.. also darum geht es zwar schon aber es gibt da wirklich richtlinien und so..ja gut das hört sich grade komisch an, lässt sich schwer erklären aber ich würd dir raten, wirklich mal nen professionellen kurs zu besuchen, bevor du dich für das studium entscheidest.. außerdem brauchst du dafür nen richtig guten schnitt, das ändert sich zwar jedes jahr aber ist in den letzten 3 jahren von 1.6 auf 1.3 gestiegen, meinte mein lehrer mal.. und ja.. das studium hat außerdem viel mit mate zu tun, also falls dir das nicht liegt wirds schwer.. weil man viele statistiken auswerten muss und das ist wohl komplizierter als man denkt.. gehalt ist sehr unterschiedlich aber man verdient definitiv nicht schlecht..

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Kommentar von Gabyi
03.08.2016, 01:01

Das es was mit Wissenschaft zutun hat habe ich auch oft gelesen aber das ist ja vielleicht nur ein Einstieg oder so etwas in der Art... Ja gut Mathe ist jetzt nicht so mein Ding aber was hat das mit Mathe zutun? Ok einen Schnitt von 1,3 zu bekommen wird schwer ist aber nicht unmöglich :D danke für deine Antwort ich werde mich aufjedenfall nochmal irgendwo richtig informieren müssen :D

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Kommentar von amiliii
03.08.2016, 01:37

ja genau das wollt ich klarmachen :D diese wissenschaftliche denkweise ist wirklich tief in diesen leuten verankert..

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Ich befürchte, den für Dich wichtigen Teil konnte man auf meiner Grafik nicht sehen. Hier ein erneuter Versuch:

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Du meinst Jugend- und Kinderpsychotherapeutin, nehme ich an.

1. Abitur

2. Psych.studium mit Masterabschluss

3.Therapieausbildung.

Ich weiß nicht, ob es immer noch möglich ist, aber früher konnte man auch als grad. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge oder Diplompädagoge eine Zusatzausbildung zum Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten machen und dann auch mit der Kasse abrechnen. Aber dann nur für den Kinder- und Jugendbereich.


Ach ja, das Ganze geht natürlich auch über den Medizinbereich.


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Psychologin und Kinder-und-Jugend-Psychotherapeutin sind zwei unterschiedliche Berufe. Für das eine musst du Psychologie studieren, für das andere nicht zwingend.

Den zweiten Beruf kannst du auf mehrere Arten erlernen. Entweder du studierst Medizin, Psychologie (dann bist du psychologischer Psychotherapeut) oder etwas wie Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit oder sogar manche Lehrämter. Anschließend kannst du eine (relativ teure) Ausbildung zum Kinder.-u.-Jugend-Psychotherapeuten machen :)

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Erste Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Du hast auch Chancen auf ein Psychologiestudium mit Fachabitur, allerdings nur auf  Privatunis, die ab 600€ aufwärts pro Monat kosten und sehr strenge Auswahlkriterien haben. 

Wenn du dein Abitur hast, gibt es zwei Möglichkeiten, um später als Psychotherapeutin arbeiten zu können. Zwischen Psychologin und Psychotherapeutin gibt es einen Unterschied, da solltest du dir vorher dann mal Gedanken machen, was du möchtest.

Möglichkeit eins ist, dass du Medizin studierst. Da liegt der NC momentan durchschnittlich zwischen 1,0 und 1,4, wobei die Chancen eben schlechter stehen, je höher dein Durchschnitt ist. Im Laufe des Studiums, welches 12 Semester dauert (kann variieren), kannst du dich dann - soweit ich weiss - auf Psychotherapie spezialisieren.

Möglichkeit zwei ist, dass du Psychologie studierst. Das dauert inklusive Master ca. 10 Semester (kann variieren). Dort liegt der NC momentan durchschnittlich zwischen 1,1 und 1,6, wobei die Chancen ebenfalls schlechter stehen, je höher dein Durchschnitt ist. Nach einem Psychologiestudium kannst du dann als Psychologin arbeiten. Um als Psychotherapeutin arbeiten zu können, musst du noch eine 5-jährige, unbezahlte Ausbildung/Fortbildung anhängen. 

Ist ja schön, dass man sich in der 9. Klasse schon was ausgesucht hat, was man unbedingt machen möchte.. Allerdings solltest du dich dann auch eigenständig informieren können und wirklich wissen, was Sache ist. Sehe da nicht wirklich, dass du wirklich "into it" bist, wenn du diese einfachen Dinge, nicht einmal selbst herausfindest. 

Psychologie ist ein sehr begehrtes Studienfach, weil sich einfach viele denken "ja ist cool, kann man mal machen" und nehmen somit anderen, die es wirklich wollen, die Plätze weg. Aber davon brechen sehr viele ab, weil sie im Prinzip gar nicht als Psychologe/Therapeut arbeiten möchten. Deshalb überleg es dir wirklich gut, hast ja noch genug Zeit. 

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Kommentar von Gabyi
03.08.2016, 01:21

Danke :) ja ich werde mich definitiv noch mehr darüber informieren. Ich weiß ja für mich was ich werden will und um das umzusetzen muss ich ja auch was dafür tun ^^

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Kommentar von Sanja2
03.08.2016, 01:52

Wenn man Medizin studiert kann man kein Psychotherapeut werden. Vom Medizinstudium aus könnte man Psychiater werden, das ist aber ein Arzt und kein Therapeut. Psychotherapeut wird man durch eine Weiterbildung nach dem Psychologiestudium. Manche Therapeutenausbildungen kann man auch mit einem abgeschlossenen pädagogischen Studium machen, da muss man sich aber genau die Zugangsvoraussetzungen anschauen.

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Kommentar von Dahika
03.08.2016, 09:32

Ein Psychiater ist kein Psychotherapeut. Dazu muss er wie die Psychologen noch eine Zusatzausbildung machen.

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1: In der Regel braucht man heut zu Tage für jedes Zeug Abitur. Ob NC frei oder nicht

2: In der Regel immer 6 Semester. D.h. 3 Jahre

3: Das kann ich dir nicht genau beantworten da ich nicht weiß ob du dich evtl. später Selbs ständig machen willst.

PS: Ich finde echt cool das du jetzt schon weißt was du machen möchtest :D (Bin M und 17 Jahre alt und weiß es auch schon lange) 

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Kommentar von mgvxdstjcjffsxc
03.08.2016, 00:48

Was willst du mal werden ? ;)

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Kommentar von Gabyi
03.08.2016, 00:52

Abi habe ich auch vor zu machen muss halt nur gut werden :D und ob ich selbstständig werden will weiß ich noch selber nicht Landschaftsarchitekt ist auch voll cool viel Glück dabei ^^

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Hier eine kleine Übersicht!

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