Wie werde ich High Carb Low Fat vegan?

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6 Antworten

Hallo, 

wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf? 

Wenn man wirklich konsequent vegan lebt, dann hilft man vielleicht dem ein oder anderen Tier, aber natürlich ist diese Ernährung auch nicht. Weshalb man sie grade jüngeren, älteren oder immunschwachen Menschen nicht empfehlen kann. Ich kann deine Eltern verstehen. Ich würde dir das auch nicht erlauben. 

 Ist es da nicht besser erstmal Vegetarier zu bleiben? Wenn man bewusst einkauft, dann kann man sehr wohl Tiere retten. Schweinefleischproduktion und Fische fallen im Vegetarismus schon mal weg. Ansonsten könntest du  Milch aus muttergebundener Kälberaufzucht kaufen und Eier von Hobbyhalter und Züchter. Ist natürlich etwas teurer, aber ob deine Familie sich selbst und dich zusätzlich vegan ernährt oder eben so macht keinen Unterschied. 

Rede nochmal mit deinen Eltern und schlage ihnen diese Alternative vor. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Hallo,

das ist ein guter Entschluss für Umwelt und Tierwelt, muss aber sorgfältig geplant werden, damit du alle Nährstoffe bekommst, die du brauchst, insbesondere, da du noch so jung bist.

https://vebu.de/fitness-gesundheit/

Schau mal da rein, dort findest du gute Infos mit seriösen Quellenangaben zur Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung.
Was du auf jeden Fall brauchst, ist ein Vitamin B12-Präparat, da dieses Vitamin in pflanzlicher Nahrung nicht vorkommt, sondern bakteriell produziert wird (und Tiere kriegen es über Erdverunreinigungen oder, häufiger, selbst als Nahrungsergänzungsmittel). Auch eine zusätzliche Versorgung mit Vitamin D kann sinnvoll sein, nicht nur für Veganer übrigens.

Grundsätzlich sind Kohlenhydrate in Form von Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten prima, da zugleich tolle Lieferanten von Eiweiß und diversen Mineralien sowie B-Vitaminen. Aber du solltest auch nicht zu wenig Fette aufnehmen, und insbesondere die richtigen Fette. Gut ist z.B. Rapsöl und Leinöl, da es viele ungesättigte Fettsäuren hat, insbesondere auch die Versorgung mit Omega 3- Fettsäuren musst du sicherstellen. Auch dazu findest du Infos auf der verlinkten Seite.

Wenn du dich mit der Nährstoffversorgung auskennst und die Versorgung sicher stellst (!), ist es aber gesundheitlich unbedenklich, dich vegan zu ernähren.
Am besten wäre es, wenn du ein Blutbild beim Arzt machen lässt, um deine Werte zu prüfen und sicher zu gehen, dass alles im grünen Bereich bleibt.

Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben.

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Wie kamst du zu der Entscheidung HCLF?
Was genau ist denn das Problem bei vegetarischer Ernährung?
Kochst du bereits häufiger selbst?

Ich hab mit 17 angefangen komplett allein für mich und meinen Freund zu kochen.
Vor etwas über einem Jahr haben wir uns dann entschieden uns vegan zu ernähren.
Ich kann dir sagen, manchmal will man wirklich nicht kochen und dann muss man sehr überzeugt von seinem Lebensstil sein.
Du solltest möglichst bald B12 supplementieren. Wenn du zu wenig in die Sonne kommst auch Vitamin D.
Möchtest du dich regional/saisonal ernähren?
Mir fiel auf, dass einem viele Menschen ein Kochbuch schenken, wenn man sich vegan ernährt. Um das richtig zu nutzen, hab ich vor einigen Wochen alle Rezepte katalogisiert und erstelle einen Wochenplan.
Motiviert mich richtig Neues auszuprobieren. ;)
Für mich bringt der Wochenplan auch Abwechslung.

Wenn du noch fragen hast, schreib mir einfach.
Vegane Ernährung ist wirklich nicht schwer.

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Sie lassen NICHT mit sich reden und immer wenn es zu einer Diskussion
kommt und ich sie mit Argumenten zuschmeiße interessiert es einfach
keinen, also stehe ich ziemlich alleine mit meiner Meinung und ohne
Unterstützung da.

Wozu reden? Wozu überzeugen? Iss einfach alles was auf den Tisch kommt aber eben "vegan" ist. Also wenn auf den Tisch Gemüse, Fleisch, Nudeln und Sosse kommt, dann isst du eben nur das Gemüse.

Vielleicht solltest du sie nicht mit Argumenten zuschmeißen sondern einfach die Sachen vermeiden, die du nicht essen willst.

Ansonsten gibt es massenhaft Bücher und Info im Netz, welche Nahrungsmittel Vegan sind.

Ich bin gegen die vegane Ernährung - gegen vegetarisch hab ich nichts.

Wenn dir wiklich daran liegt, und es nicht nur ein Modetrend für dich ist, dann mach doch was du willst - keiner hindert dich daran zu einem Vegiladen zu gehen und dir Nahrungsmittel zu kaufen. Allerdings wird da Kindergeld nicht ausreichen.

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Coole Sache!
Ich würd an deiner stelle garnichts darüber sagen und einfach machen. Ich glaub das fällt garnicht so auf wenn da mal ne andere milch steht und eh nur du die trinkst. 
Ich würde einfach erstmal Ersatzprodukte austesten die dir gefallen
Ich persönlich find z.B. den Vego Käse den es bei Netto gibt voll gut.
Mach einfach dein Ding :)
Du schaffst das!

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auch mit Vegan hilfst du keinem Tier. Der Verzicht bringt keine bessere Haltung sondern bewirkt das gegenteil. Auch Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) hilft Vegan nicht. Deine Eltern haben recht Vegan ist nicht als Dauerkost ausgelegt.

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die

niedrige Energieversorgung

ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S.165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin.
(Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte
und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination
erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind
Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner
fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu
tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der
DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme
zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während
einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4
Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen,
indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen.
Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte
können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme
verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts
eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des
Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen
vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere
Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur
Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus
Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Du musst Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D wenn es länger geht. Das künstliche B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure.

Und eine hohe Folsäurezufuhr kann  hämatologische Symptome einer
Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum
Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt.

In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren
haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12
Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen.
Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken
für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig
Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige Fleischverzicht/tirprodukteverzicht kein bischen. Du meinst Nutztiere nicht Tiere allgemein...

von diesem Lifestyle

RICHTIG es ist ein Lifestyle das mit Tierschutz oder Umweltschutz rein garnischt zu tun hat. Es dient mehr der profilierung der Persöhnlichkeit als der Gesundheit oder der Umwelt oder den Tieren...

NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen
sondern die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn
Lebensmittel ökologisch nachhaltig produziert werden, ist es für die
Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst.
Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt
auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf
industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu,Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Veganer werden bringt nix
denn man ist schon Veganer wenn man nur auf teirisches verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

kaufe also deine Produkte bei Hofläden, bei Direktvermarktern regional ein. Schau dass sie ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut wurden sondern mit Tierischem Dünger. Meide industriell hoch verarbeitete Produkte sondern bereite deine Mahlzeiten selbst zu.

Warum siehst du hier:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

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