Wie werde ich das Verlangen Windeln zu tragen los?

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19 Antworten

Spontan fällt mir dazu ein:

Der Wunsch nach einem gut gewärmten und geschützten Unterleib. 

Den kann ich nachvollziehen denn den habe ich nach einer Operation in dem Bereich auch sehr lange gespürt. Ich trage seither nur noch Männer-Unterhemden denn diese sind in der Regel länger. Und ich trage entsprechende Unterhosen. Also nicht mehr dieses sexy Zeug welches sicherlich gut aussieht  aber einfach nur eine Zierde ist und kein richtiger Wetterschutz. Weiter habe ich eine ganze Weile - einige Jahre - über der Unterhose eine kurze Hose getragen. Die fällt auch unter einer langen Hose nicht unbedingt auf. 

Ich halte nicht allzu viel davon mit dem Thema in Therapie aufzuschlagen. Jedenfalls so lange nicht wie nicht mein Gedanke mal ausprobiert wurde. Nicht weil er von mir stammt. Sondern einfach weil nun mal jeder Mensch anders ist, nicht jeder Mensch jede Mode mitmachen kann. Wobei mit meinem Vorschlag durchaus der Mode Rechnung getragen werden kann, auch für erwartete intime Gelegenheiten keine Begründung nötig wird. 

Dann möchte ich Dir raten täglich von Hand auf Papier Tagebuch zu schreiben. Bestenfalls vor dem einschlafen. Und bestenfalls mindestens eine halbe Stunde. Wenn wir mit der Hand auf Papier schreiben können wir nur einen einzigen Gedanken denken. Ansonsten denken wir viele verschiedene Gedanken gleichzeitig. Ja: Wir merken nicht bewusst dass uns viele verschiedene Gedanken gleichzeitig durch den Kopf gehen. Die Wissenschaftler aber können es nachweisen. Auf diese Weise geführtes Tagebuch wird zu Klarheit führen. Nicht sofort. Es dauert. 

Psychotherapie ist ja eine gute Sache. ABER sie macht absolut keinen Sinn wenn die behandelte Person daran gehindert ist die Vorgänge in ihrem nichtstofflichen Bereich zu zeigen. Denn diese Vorgänge kann nun mal kein Mensch einfach so sehen. Wir haben zwar Möglichkeiten uns auch ohne Worte auszudrücken. Aber auch diese sind durchaus eingeschränkt. Mancher Psychotherapeut mag spontan aus eigener Facherfahrung heraus oder weil es so gelernt wurde gleich an sexuellen Missbrauch denken, vielleicht an eine bestimmte Form des inneren Infriedens mit dem eigenen Geschlecht. Fällt mir jetzt so spontan ein. Dabei handelt es sich dann aber um Übertragungen. Diese können nicht zu einem Erfolg führen. Wesentlich ist also sich selbst zu trainieren sich in Therapie auch zeigen zu können. Früher war das handschriftliche Tagebuch genau deswegen eine durchaus anerkannte und beliebte Therapie die gerne als ständige Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben wurde. Je einflussreicher die Pharmaindustrie wurde je mehr wurde diese Hilfe verdrängt. 

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Dann lese ich Du versuchst diesen Wunsch zu bekämpfen. Es macht wenig Sinn einen eigenen Wunsch bekämpfen zu wollen. Zudem ist es respektlos Dir gegenüber. Du darfst Dir gegenüber aber Respekt leben. Du bist ihn wert. Ob es Dir nun gefällt oder nicht. Es ist einfach so. 

Ich bin Alkoholikerin. Ich habe also lange Zeit die Droge Alkohol zu irgendwelchem Zweck missbraucht. So wie Du das Gefühl hast Windeln zu missbrauchen. Ich habe wie wohl viele suchtkranke Menschen gedacht wenn ich mich in Disziplin übe hört dieser Drang auf. Das war ein großer Irrtum. Ich habe wie Du jetzt mit den Windeln nachts davon geträumt. Und mich deswegen verurteilt. Ich habe ein Urteil darüber gefällt und wollte diesen Drang bekämpfen. Das war als würde ich versuchen einen Panzer der auf mich zurollt dadurch zu stoppen dass ich mich vor ihn stelle. Mein Drang wurde immer stärker bis ich wieder zur Droge griff.

Dann kam ich auf die Idee diesen Drang einfach mal willkommen zu heißen, ihn mir vielleicht wie eine Tasse von allen Seiten ansehen zu wollen. Vielleicht würde die Tasse sogar zulassen dass ich sehen kann welchen Inhalt sie hat? Letzteres hat tatsächlich eine Weile gedauert denn ich musste erst mal lernen mit mir liebevoll umzugehen. Ich musste lernen dass dieser Drang ein Teil von mir ist. Das dauerte eine Weile. Gut Ding will eben Weile haben. Die Tasse hat mir nach und nach sehr Viel erzählt über mich, über meine verdrängte Vergangenheit. Es kam vor dass ich über mich geschrieben habe ohne bewusst mitzubekommen worüber ich eigentlich schrieb weil es so ein schmerzhaftes Thema war. Ich habe also angefangen mein Tagebuch erst mit einigem Abstand noch mal lesen zu wollen. Immer dann wenn ich mich dazu bereit fühlte. Und nur so lange wie ich auch aufnahmebereit war. 

Heute bin ich 30 Jahre trocken. Ich will Sucht nicht mit Deiner Lebensaufgabe vergleichen. Aber  ich weiß dank mancher ehrlicher Berichte von Mitmenschen dass dieser Art des Umgangs mit einer ungewollten Lebensaufgabe die nichtstofflich beginnt zum gewünschten Erfolg führt. 

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Kommentar von jerdeluxe
12.01.2016, 15:49

Finde ich supermutig und auch mal aus der Sicht einer unwissenden Person in dem Thema sehr interessant. Ich habe nur einen - geouteten, vermutlich sinds mehr - trockenen Alkoholiker im Freundeskreis, der redet aber darüber zero. Manchmal ist aber was darüber zu hören für Freunde ebenfalls hilfreich, um zu wissen, was braucht die Person etc.

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Ich glaube es nützt wenig über die Ursachen zu spekulieren, denn die wirst Du vermutlich nicht ergründen. Ich kenne Deine Situation, denn ich trage bis heute Windeln. Nicht weil ich's aufgrund körperlicher Ursachen müsste, sondern weil ich das Verlangen danach habe. Ich kenne auch Deine Zweifel, denn mir ging es nicht anders, als ich jünger war. Aber es gibt in der Tat wenig Möglichkeiten davon loszukommen. Ich habe mich damit abgefunden, weiß dass die Windeln zu mir gehören und ich vermutlich mein ganzes Leben welche tragen werde. 

Du kannst entweder gegen dieses Verlangen ankämpfen und unglücklich sein oder Du findest Dich damit ab, gibst Deinen Gefühlen nach und trägst weiterhin Windeln. Wenn Du Probleme damit hast, solltest Du psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Aber auch dort wird man Dein Verlangen nicht wegtherapieren, sondern Dir lediglich helfen damit umgehen zu können. 

Letztendlich ist es nichts schlimmes eine Windel zu tragen. Du tust damit niemandem Weh. Klar, in der Gesellschaft ist so etwas verpönt und es soll keiner wissen, aber das muss es ja auch nicht. Sein Liebesleben bindet man ja auch nicht jedem auf die Nase. Vielleicht fast Du ja eines Tages den Mut deinem Partner davon zu erzählen, denn das wäre gut, aber sonst? Wer müsste sonst davon erfahren? Es gibt tausende, die genauso empfinden wie Du. Wir sind vielleicht etwas anders, aber krank oder "unnormal" sind wir deshalb noch lange nicht. 

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Die Frage die du dir stellen musst ist nicht "Wie werde ich das Verlangen los?", sondern "Wo liegt der Grund für dieses Verlangen?"

Du willst primär das Symptom, dein Verlangen nach Windeln, bekämpfen. Wenn du mit dem Auto fährst und merkst, dass der Motor zu heiß wird, wartest du aber auch nicht einfach bis er wieder kalt ist und fährst weiter, sondern prüfst das Kühlwasser und bringst das Auto gegebenenfalls in die Werkstatt. Dort wird der Grund ermittelt, warum der Motor überhitzt und der Fehler dann behoben.

Du musst bei deinem Problem genauso wie beim überhitzten Motor den Grund aufspüren. Wenn du den gefunden hast, kannst du versuchen ihn zu beheben.

Würdest du dein Auto nicht in die Werkstatt bringen, würde irgendwann der Motor endgültig kaputt gehen. Der Unterschied ist nur, dass dir bei diesem Problem nicht die Werkstatt helfen kann, sondern eben eine dementsprechend qualifizierte Person.

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:51

Das ist ein toller Vergleich, vielen Dank für deine Antwort :)

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Kommentar von way432
10.11.2015, 22:16

Coole Metapher!

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Ich kann dich voll und ganz verstehen. Wieso möchtest du vom Fetisch loskommen, wenn es dich krank und dir Spaß macht Windeln zu tragen? Obwohl ich bisher keine Freundin gefunden habe, kam es mir noch nicht in den Sinn vom Fetisch loszukommen. Jeder Mensch hat andere (sexuelle) Interessen, deshalb sollte niemand urteilen was normal oder nicht normal ist. Musst keinem von deinem Windeln erzählen. Kann aber sagen, dass es genug Jungs / Männer gibt, die eine Freundin wie dich suchen. Eine Therapie ist sehr zeitintensiv und muss nicht unbedingt bedeuten, dass es dir hinterher besser geht. Dennoch viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

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Die Vorliebe die Du beschreibst ist zwar nicht "Normal" wie einer der anderen Communitymitglieder schon geantwortet hat, aber nicht so selten. Nur reden tut natürlich niemand darüber. Du hast nur zwei Möglichkeiten mit dieser Neigung umzugehen.

Entweder Du lernst mit dieser Eigenart von Dir umgehen und leidest auf diesem Wege nicht mehr darunter.

Oder

Du versuchst tatsächlich diese Neigung zu unterdrücken oder ganz los zu werden. 

Bei beidem kann Dir ein/e Psychotherapeut/in helfen. Psychotherapie macht nur Sinn, wenn Du keine Geheimnisse vor dem Therapeuten hast. Er/Sie ist per Gesetz zur Verschwiegenheit verpflichtet und hat sicher schon schlimmere Dinge von Patienten erfahren müssen, als das sie sich zu Windeln hingezogen fühlen. 

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 19:18

Fühle dich "komlimentiert" ;) (Ich weiß leider nicht, wie man anderen Nutzern Komplimente macht)

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Mir ergeht es ähnlich wie dir, nh Lösung dagegen hab ich auch nicht gefunden, geborgen und sicher Fühl ich mich darin, hab angst das andere es merken und schlecht Urteilen deswegen, kann mit keinem darüber reden und mich austauschen
Bis jz hab ich es versucht zu verdrängen aber es kommt immer wieder dieser Wunsch diese Sehnsucht, Raucher können mich vielleicht verstehen nur der drang nach Windeln sind stärker und irgendwann gibt mein Kopf nach und der eigentliche Wille gewinnt. Dir bleibt nichts anderes übrig es zu akzeptieren, ich hab versucht es weg zu Therapieren vergeblich wie der Psychiater sagt, der fetisch ist mit der Homosexualität zu vergleichen indem Sinne -> Homosexualität lässt sich nicht wegtherapieren, und ein windelfetisch auch nicht :/

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Es ist kein unmöglicher Traum wie der schnelle Ferrari. Wenn Du Dir das im geheimen wünschst, solltest Du dem vielleicht einmal nachgeben. Nur einmal wieder probieren. Vielleicht ist es dann genug. Als ich Kind war, hatte ich auch immer den Traum aufs Klo zu müssen. Ich lief einen ewig langen Gang entlang, mußte ganz eilig und die Toilette schien unerreichbar. Irgendwann hatte ich es scheinbar erreicht und konnte mich erleichtern. Als ich früh jedoch aufwachte, war das Bett naß. Das war eine viel schlimmere Situation, vor allem weil das so lange ging.

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Wahrscheinlich hast du dich in deinem Alter wo Windeln tragen normal ist sicher und geborgen gefühlt, und das ist dir später mal verloren gegangen das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit.
Du hast dich dann in dein kindliches Verhalten zurück gesetzt so zusagen,

Das haben wir mal in Pädagogik gelernt, mit Windeln hab ich das noch nicht gehört aber das gibt es mit anderen Verhaltensmustern.

Alles Gute und Liebe
UNGEWISSEKOFFER

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:20

Das kann sogar sehr gut sein. Und formuliert hast du es auch toll. Ja, das stimmt, dann gab es Gewalt in der Familie, die Trennung der Eltern und eine sehr sehr schwierige Zeit.

Hast du denn eine Idee wie ich das meinem Kopf klar machen kann, dass ich das nicht will? Dass die Zeit vorbei ist?

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Kommentar von UNGEWISSEKOFFER
10.11.2015, 13:31

Danke : ) All die Gründe Gewalt in der Familie, Trennung der Eltern und eine schwere Zeit, sind Auslöser für so ein Verhalten, dein Selbstvertrauen hat sehr stark unter diesen Faktoren gelitten. All das ist gar keine Frage, es ist sicherlich sehr unangenehm weil du weißt, dass andere keine Windeln tragen, aber glaub mir dein Wunsch dein Bedürfniss nach Windeln hat einen Grund und einen Sinn, den du noch nicht siehst. aber glaub mir deine Handlung erfüllt deiner Seele ein Verlangen. Mein Tipp versuche deine Vergangenheit , Trauma auf zu arbeiten um dein Altes Selbstvertrauen wieder zu kriegen wieder zu erlangen! Das ist schwer aber Machbar ich glaube das du das ganz gut schaffst da du dich getraut hast es hier anzusprechen ! :) ich schick dir gleich weitere Lösungsvorschläge Kopf hoch du schaffst das! !!!!

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Kommentar von UNGEWISSEKOFFER
10.11.2015, 13:42

Ich nenne dir einfach mal mehrere Vorschläge, du kannst sie dir angucken und dich für einen entscheiden, oder aber du sagst das da nix bei ist und ich denk weiter nach und teile dir meine Ideen umgehend mit ! Als erstes solltest du dir Gedanken machen wem du bereit bist davon zu erzählen, ob du es lieber anonym behandeln möchtest oder ob du dich jemandem öffnen möchtest. Zweitens egal für was du dich entscheidest DU musst dich dabei glücklich fühlen, nicht ich nicht deine Mama oder irgendein anderer nur DU! Drittens musst du dir bewusst machen was bist du bereit zu tun? viertens wo sind deine Grenzen, wann ist deine Schmerzgrenze erreicht? Funftens mit wem möchtest du das Problem bearbeiten? Mit deiner Psychologin so wie es scheint ja nicht, wegen deiner Hemmschwelle, das ist auch mehr als ok. Mach dir d jetzt erstmal Gedanken zu schreib mir deine Antworten gleich einfach auf von mir aus auch als Freund damit es nicht jeder lesen kann. Ich würde dir auch anbieten, dass mit dir zu erarbeiten, mehr als schief gehen kann es ja nicht : ) dann würdest du deine Anonymität waren und könntest trotzdem offen drüber reden. Nimm dir Zeit, denk nach und dann melde dich ! Hoffentlich bis später Liebe Grüße UNGEWISSEKOFFER

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Kommentar von UNGEWISSEKOFFER
10.11.2015, 15:09

Prima! Siehst du wie weit du schon gekommen bist, was du für einen super Fortschritt gemacht hast? du hast dir Gedanken gemacht wie du etwas ändern kannst, was du tun kannst und musst, und wem du es erzählen könntest, wem du es nicht erzählen möchtest. Aber vor allem hast du mir veroffenbart, dass du dich schon mal getraut hast es zu erzählen, was allerdings ausgenutzt wurde dein entgegen gebrauchtes Vertrauen missbraucht wurde. Zu Diesem Fortschritt Herzlichen Glückwunsch! Merkst du wie sich ein Muster eine Vorgehensweise ergibt? anhand der Sachen und Infos die du ganz anonym Preis gegeben hast? siehst du ,mich kennst du nicht und mit mir hast du auch nix weiter zu tun. es kostet dich zwar viel aber weniger Überwindung mit mir zu schreiben als mit deiner Therapeutin. Glücklich sollst du dich nicht fühlen, bzw kannst du dich dabei nicht aber alles was du tust musst du mit dir vereinbaren können. Eben du musst etwas tun, das tust du gerade. Halte es geheim wenn es dir hilft, deine Entscheidung, es ist dein Leben, du hast das recht dazu. Mach es solange es sich richtig anfühlt! Du gehst schon mit deiner 4 Antwort einen Kompromiss ein gut so. Weiter so! Fällt es dir leichter So Fragen zu beantworten, wenn du dein gegenüber nicht Kennst? Das ist eine ganz wichtige Frage, in du ehrlich beantworten darfst, wo ich dich drum Bitte. Du kannst es auch erstmal ohne deine Therapeutin ausprobieren, was deine Mutter ihr erzählt hat ist erstmal zweitrangig wichtig ist, was du sagst. Das braucht dir nicht peinlich zu sein, wir kennen uns doch gar nicht. ich bin stolz auf dich! Das machst du prima weiter so! Bis gleich Liebe Grüße UNGEWISSEKOFFER

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Vielleicht kannst du für den Anfang auf dicke Binden oder sowas umsteigen, bis du es ganz lassen kannst. Aber wie hier schon angemerkt, ich würde es der Therapeutin sagen, wozu ist die da? Wahrscheinlich wird sie es schon ungewöhnlich finden, aber was meinst, was die sonst so hört/hörte! Kannst es ja so rüberbringen, dass du sagst, du hättest manchmal das zwanghafte Verhalten, um Geborgenheit und Sicherheit zu spüren, in ein kindliches Verhaltensmuster zu fallen, was sich auch durch das Tragen von Kinderutensilien zeigt. Das klingt dann vielleicht für den Anfang etwas distanzierter und langsam kannst du dich dem Thema mit ihr nähern, kannst ja anfangs erstmal so sagen und dass du noch nicht bereit bist, das Thema beim Kern anzusprechen, aber du das Thema trotzdem mit ihr zusammen aufarbeiten willst, da es dich sehr belastet. Sprich das definitiv an!!!

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:29

Wie schon geschrieben, ich trage sie ja nicht mehr. Aber das klingt ganz gut wie du das scheibst. Nur aus meinem Mund wird dann wahrscheinlich nur irgend ein genuschel kommen :/

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Hallo, kenne das "Problem" sehr gut. Bin 49, w., und brauche momentan 1-3 Mal im Jahr Windeln für einige Tage bis zu vielleicht 10 Tagen. Verwende sie dann intensiv. Mein Therapeut wusste auch nichts von den Windel. Dennoch hat sich vieles verbessert. Verlustängste sind besser geworden, kann Konflikte und Krisen viel besser als früher aushalten. Seit heute trage ich wieder Windeln, wahrscheinlich für das Wochenende. Verwende sie und schäme mich gleichzeitig über den Rückfall in die Sucht. (Mein Vater trinkt sehr viel, bin damit aufgewachsen, was jedoch nicht die Ursache für das Tragen von Windeln sein muss.) Soweit mal. Freue mich über einen Austausch.

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Kommentar von AnnetteWindel
29.11.2015, 04:28

Ergänzung: bei mir hat es ca. mit 13 Jahren angefangen. Es gab auch viele Jahre ohne "Windelsucht". War auch in Windelforen aktiv. Nach wie vor möchte ich die Windeln nicht ganz selbstverständlich betrachten. Sie sind etwas "Besonderes", auch ein wenig Ersatz für Sexualität bzw. wohl (?) für eine Spielart davon. Oft auch ein Rückzug aus Familienproblemen" (Streit der Elterm etc.).

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Hallo, kenne das "Problem" sehr gut. Habe weiter oben schon geantwortet, möchte dies nun zusammenfassend tun.
Bin 49, w., und brauche momentan 1- max. 3 Male im Jahr Windeln für einige Tage bis zu vielleicht 10 Tagen. Verwende sie dann intensiv. Bei mir hat es ca. mit 13 Jahren angefangen. Es gab (und gibt?) auch viele Jahre ohne "Windelsucht". War auch in Windelforen aktiv. Nach wie vor möchte ich die Windeln nicht ganz selbstverständlich betrachten.
Sie sind etwas "Besonderes", auch Ersatz für Sexualität bzw. wohl (?) für eine Spielart davon. Oft waren sie früher ein Rückzug aus Familienproblemen" (Streit der Eltern, Unsicherheit, große Einsamkeit – trotz Freundeskreises etc.), ein Ersatz für Geborgenheit, Halt.
Mein Therapeut wusste (weiß) auch nichts von den Windeln, nur dass es etwas gibt, in dem ich regressive Gefühle auslebe. Dennoch hat sich vieles verbessert. Verlustängste sind besser geworden, kann Konflikte und Krisen viel besser als früher aushalten, stelle mich „mehr“ oder anders, lebe intensiver.
Seit heute trage ich trotzdem wieder Windeln (Pants), wahrscheinlich für das Wochenende (außer wenn ich außer Haus bin). Verwende sie neugierig und schäme mich gleichzeitig über den Rückfall in die Sucht (es ist für mich eine Sucht im Sinne von Suche). (Mein Vater trinkt sehr viel, bin damit aufgewachsen, was jedoch nicht die Ursache für das Tragen von Windeln sein muss.) Dass ich darunter sehr litt, ja sehr ...
Für mich wurde heute Nacht mal wieder klar, dass ich mich in Reduktion + im Lernen von Selbstkontrolle, so wie im  Leben von Partnerschaft üben möchte, muss da noch disziplinierter werden.

Sich verändern, fällt mir nicht leicht, genauso wie das Bewältigen von Trennungsängsten und doch einigen Überforderungssituationen etc.Es hilft nur, sich all diesen Situationen aktiv und selbstverantwortlich zu stellen. Selbst stehe ich mitten im Leben, bin beruflich sehr aktiv usw. Nur Mut!
(Auch meine Nachricht ist leider alles andere als ein Fake …).

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Die Windeln geben dir Schutz, Wärme und Vertrautheit. Du fühlst dich mit ihnen ganz sicher und geborgen. Eine andere Möglichkeit diese Sicherheit für dich zu empfinden, ist dir nicht gegeben. Ich denke, dass dir das Windeltragen keine Sorgen bereiten sollte. Nimm es so, wie es ist. Andere haben Kuscheltiere und du eben Windeln. Wenn du dir bewusst machst, dass du auch ohne eine Windel in dir und mit dir sicher sein kannst, dann kannst du sie sicher auch mal weglassen. Solange du sie brauchst, benutze sie. Und außerdem ist eh bald Winter und sie schützt dich vor Blasenentzündungen :-)

Sieh deine Windeln als deine Vertrauten an. Niemand nimmt sie dir weg, sie bleiben, wenn du willst. Und sie helfen dir. Vielleicht kannst du ja auch mal einen Tag sagen:" so, meine liebe Windel. Heute hab ich keine Lust auf dich. Ich gehe heut mit mir allein.".

Wenn du zu dir stehst und deine Windeln als deine Freunde betrachtest, dann wirst du erkennen, dass man Freunde auch mal nach Hause schickt. Weil man auch mal allein sein möchte.


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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:17

Ich nutze sie ja schon seit über einem Jahr nicht mehr, aber träume davon. Und die kosten ja auch und das heimliche Entsorgen geht mir auch aufn Keks. Die Möglichkeit finde ich leider nicht so gut. Dennoch Danke für die Antwort :)

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Ich bin selbst inkontinent und kann das irgendwie nicht nachvollziehen, würdest du auf Windeln angewiesen sein, würdest du froh sein, dass du keine Tragen musst.

Aber solange du niemand dabei mit belästigst ist es deine private Sache!

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Nimm doch einfach Slipeinlage. Die Tragen sowieso so ziemlich alle Frauen. Die Industrie hat es geschafft, alle Frauen zu Windelträgerinnen zu machen.

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:02

Das ist echt was absolut anderes.

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Weiß dein Psychiater davon? Wenn nicht, berichte es ihm. Ich denke es Therapien gegen solch ein Zwangsverhalten.

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:04

Ich kann das meiner Therapeutin nicht sagen. Das ist mir einfach zu peinlich. Jetzt habe ich mich entdlich überwunden hier zu fragen, in der Hoffnung dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

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Hey
Ich kann dich total verstehen aber das wird man nicht einfach los wie eine grippe
Du musst zu diesem Fetisch stehen und kannst doch viel Spaß dabei haben wenn du ihn auslebst ☺️

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Das ist wahrscheinlich dein Fetisch, das ist nicht krank, beim Psychologen kann man so etwas abtrainieren.

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Mir eürde einfallen du hast rin Windelfetisch  auch: Autonepiophilie gennant

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Warum willst du es loswerden? Sowas ist doch ganz normal!

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Kommentar von 0815Lady
10.11.2015, 13:17

Ich kenne niemanden außer mir, dem es so geht.

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Kommentar von Diapercutie96
18.11.2015, 19:11

mir ergeht es ähnlich wie dir 0815Lady wenn du magst kannst du mir mal schreiben meine Vergangenheit ist ähnlich und mein Vorhaben das gleiche. Würde mich freuen MfG AE

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