Wie weit zurück kann das Finanzamt neu veranlagen wenn man als Kleinunternehmer Verluste macht?

6 Antworten

Damals konnte mir vom Finanzamt keiner weiterhelfen. Es hieß, "das kennen wir hier nicht"

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Liebhaberei ist in diesem Zusammenhang ein Begriff aus dem Steuerrecht.

ein fetter Brief vom Finanzamt mit Neuveranlagung aller Jahre!! Dürfen die das?

Ja, das dürfen die, da die Bescheide mit Sicherheit vorläufig bzw.. unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erlassen wurden.

Können können sie einiges, denn du hast eine Aufbewahrungsfrist bei bestimmten Dingen einzuhalten und die beträgt je nach Art des Dokuments 6 bis 10 Jahre. Sowas ist ein Fall für den Steuerberater.

Wenn über Jahre natürlich über die Firma Kosten abgerechnet werden aber fast keine dazu passenden Einküfte wird das Finanzamt eben stutzig. Du redest von den ersten Jahren aber dein Unternehmen besteht mit 7 Jahren fast ein Jahrzehnt, das ist keine Anfangsphase mehr. Ein ernsthafter Unternehmer hätte schneller versucht Gewinn zu realisieren oder z. B. nachweisbare Ausgaben zur Unterstptzung des Unternehmens. Genau dafür sind wiederum Managmentberatungen da, die auch sog. Unternehmen in Schwierigkeiten zur Seite stehen, die Finanzierung des Unternehmens regeln und Konzepte mit den Geschäftsführern erarbeiten. Das hätte zumindest die Absicht Gewin zu erzielen schon einmal unterstützt.

Irgendwo muss ja nun etwas an Einkünfte rein kommen, man wird also nun schauen wollen ob du je ernsthaft etwas verdienen wolltest oder einfach nur dafür sorgen wolltest an einigen Stellen unberechtigt deine Steuern zu mindern bzw. Rückzahlungen zu bekommen.

Mit Steuerberater wär das nicht passiert. 10 Jahre kann normalerweise zurückgerechnet werden.

Verhindern hätte man das durchaus können, einfach mal Gewinn machen ! Das neueste Objektiv privat kaufen und nicht absetzen .. da gäbe es legale Möglichkeiten.

Liebhaberei muss man übrigens nicht anmelden, einfach im Bedarfsfall Quittungen über Unkostenbeteiligungen ausstellen,wenn jemand drauf besteht, und Buch führen, dass man immer weit mehr Kosten als Einnahmen hatte. Aber klar ist dann immer das andere Risiko, dass die Steuereintreiber ein nicht angemeldetes Gewerbe vermuten. Einziger Trost, nach Aberkennung der Gewinnerzielungsabsicht, kann es mit dem Argument kaum Ärger geben ...

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