Wie weit muss ich bei der Mülltrennung gehen um der Umwelt keinen Schaden zuzufügen? Bei der Müllt

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32 Antworten

Eigentlich bräuchte man nicht zu trennen, es gibt Maschinen die das machen können. Alles auf eine Abfuhrtour zu beschränken wäre auch viel günstiger. Das ist einfach nur Geldmacherei. Und das meiste vom "Grünen Punkt" wird sowieso verbrannt. Natürlich darf man jetzt keine Schadstoffe wie Altöl oder Batterien in den Abfall mischen, aber das ist auch nicht das Problem. Genauso ist es bei Papier, welches auch nicht mit anderen Sachen vermatscht werden sollte. Die Sortieranlagen, die den Abfall nochmal nach Sorten sortieren gibt es sowieso schon, da nie 100% richtig getrennt wird.

"Problematisch und für die Verbraucher nicht immer durchschaubar sind die regional unterschiedlichen Vorgaben, was denn nun in die Gelbe Tonne gehört und was nicht. So ist z. B. in Berlin seit der Einführung der „Gelben Tonne plus“ das Einwerfen von Elektrokleingeräten, Holz, Kunststoffresten und metallischen Abfällen erlaubt[9], in anderen Regionen dürfen nur die ursprünglich vorgegebenen Stoffe eingeworfen werden."

Mal ein Zitat von Wikipedia, welches belegt, was das für ein Schwachsinn ist. Die Berliner können nicht mehr als der Rest.

man kann schon mit den ganz einfachen Mitteln seinen Geldbeutel und zugleich die Umwelt schonen: beim Getränkekauf und Milchprodukten auf Pfandflaschen achten- die gibt man zurück, bekommt das Pfand wieder- und muß nicht so oft zum Altglascontainer Papier wird noch von Vereinen gesammelt, alle zwei Monate etwa- die bekommen Geld dafür- und mir spart es die Fahrt zum Papiercontainer

Also in Sachen Mülltrennung nehme ich es ja ganz genau!

Ich trenne in:

  • Kunststoffe (Entsorgung über den Gelben Sack)
  • Altpapier / Kartonagen (da habe ich ´ne Hammer-Menge von einer 240l-Tonne in der Woche)
  • Altglas (natürlich nach Farben getrennt)
  • Grüngut (mein Garten ist seeehr groß)
  • Altmetalle / Elektroschrott / Haushaltsmetalle (das verkaufe ich alles; "Kleinvieh macht auch Mist!")
  • Altholz
  • Schadstoffe
  • Alttextilien (auch umbrauchbare Dinge werden über den Container entsorgt, sie werden dort dem Recyclingprozess zugeführt)
  • Lebensmittelreste (verfüttere ich an meinen kleinen Zoo)
  • Biomüll (bei uns gibts keine Tonne, ich habe aber einen Komposter)
  • Sperrmüll (fällt fast nicht an)
  • Restmüll (Ich denke, du kannst euch vorstellen, dass nicht mehr viel übrig bleibt!)

Zu deinen Fragen, Julia:

  1. Das Sichtfenster kann mit ins Altpapier, da es in der LVP-Sortieranlage (Gelber Sack) sowieso nicht richtig fraktioniert werden könnte!

  2. Wenn du den Müll so trennst, wie es in deiner Gemeinde "vorgeschrieben" wird, dann bist du immer auf der sicheren Seite. Manche Leute trennen ja überhaupt nicht, da "man den Müll ja auch komplett maschinell trennen könnte." Das ist zwar theoretisch richtig, allerdings wird es nicht überall angewandt und mann sollte es deshalb nicht verallgemeinern. Desweiteren kann man z.B. eine alte Tageszeitung nicht mehr so gut recyclen, wenn sie zuvor mit einer alten Windel, faulem Gemüse und den restlichen Nudeln vom Vortag durch den Sortierprozess gewandert ist. Gleiches gilt auch für alle anderen Fraktionen.

  3. Informieren kannst du dich in dem für dich zuständigen Entsorgungszentrum / Recyclinghof, auf der Homepage sämtlicher Entsorgungs- und Recyclingunternehmen, auf allen anderen Internetseiten zum Thema und natürlich hier auf gutefrage.net!

  4. Wie ich meinen Müll trenne, habe ich ja bereits aufgelistet. Ich denke, der Umwelt hilft es auf jeden Fall, wenn mann den Müll mit Sinn und Verstand trennt. Beispiel: Ein Joghurtbecher, an dem noch der Aluminiumdeckel hängt, ist nicht gut, da die einzelnen Wertstoffe ja sortiert werden. Das Recyclingunternehmen kann sich verständlicherweise keinen Mitarbeiter leisten, der den Deckel noch schnell abreißt. Außerdem sollte mann nicht nach dem Grünen Punkt trennen und somit alle Produkte mit ihm in den Gelben Sack werfen. Altpapier und Glas sind da nämlich fehl am Platz!

In meinem Landkreis wird derzeit ein Pilotprojekt durchgeführt, bei dem keine Restmülltonne mehr benötigt wir. Weitere Informationen dazu im angehängten video und unter http://www.awn-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=210&Itemid=114

Also wir trennen: Papier, Gelber Sack, Biomüll, Restmüll und Glas. Sichtfenster aus einem Briefumschlag rei? ich allerdings nicht raus. Plastik vom Restmüll zu trennen ist aber schon mal nicht blöd. Ausser man lebt in Hamburg. Da wird hinterher alles auf eine Müllkippe gehauen. Also Mülltrennen = Sinnfrei.

Da man Plastik wiederverwenden kann find ich es schon sinnvoll das zu trennen.

Aber insgesamt sollte man auch drauf achten Müll gar nicht erst zu produzieren. Ich hab inzwischen Milchflaschen die ich bei meinem Bauern um die Ecke wieder auffülle (mal davon abgesehen, dass die Milch viel besser schmeckt) und eine Eierbox die ich mit nehmen zum Einkaufen und dann dort wieder voll mache. Zum Brötchenkaufen haben wir einen extra Beutel auf Jute wo die Brötchen direkt reinkommen und Plastiktüten benötigt man auch nicht, wenn man immer so niedliche kleine Einkaufstaschen in der Handtasche hat (zumal das auch Geld spart).

Sorg auf alle Fälle dafür, dass du so sorgsam wie nur möglich darauf achtest den Müll zu trennen. Die Sichtfernster aus Briefen rauszunemen Ist bestimmt keine schlechte Idee, aber du musst jetzt auch nicht krankhaft deinen Mülleimer durchwülen. Achte möglichst darauf, so wenig Müll wie nur möglich zu produzieren, werfe deinen Müll auch immer weg (wenn du z.B. draussen bist) und trenn den Müll sogut es geht. Wenn du das beachtest, hilfst du der Natur schon :)

Mülltrennen ist gut - wirklich!

Aber mir wäre es lieber wenn du, und alle anderen, einfach von Haus aus viel weniger Müll produzieren! Früchte/Obst/Gemüse lose kaufen, dieses ganze Verpackungsmaterial bringt nichts! Lieber auf einen Markt gehen und dort mit einem Korb bewaffnet auf die Stände los gehen. Plastikflaschen sein lassen, einfach eine richtige (!!!) Glasflasche nehmen und die immer wieder mit Leitungswasser auffüllen (wer Kohlensäure mag dafür gibt es Geräte die das wieder reinpumpen) - das ist auch viel gesünder wie das PET-Zeug.

Diese kleinen Dinge, wir sollten wirklich lieber wie die Menschen in Afrika leben -_-

Bei uns ist es so: Wir haben Plastik, Biomüll, Restmüll, Papier, Glas geben wir im aden ab (Pfand!) oder schmeißen es in eine der Container bei den Sammerlstellen, getrennt nach Grün-, Weiß- und Braunglas. Wir selbst reißen das Sichtfenster aus den Briefen raus, aber wir entfernen nicht die Alufolie aus Tetra-Paks ;-). Ich denke, dass man sich bei Ministerium für Umwelt und Natur (oder so ähnlich) informieren kann (hoffentlich ist es in der Nähe) oder auch bei Naturschutzorganisationen. Ich selbst versuche möglichst immer der Natur zu helfen und trenne alles immer sorgfältig. tipp: Bei den Entsorgungfirmen nicht nachfragen! AUßerdem Batterien immer in den Sondermüll!!! LG basketballfreak

Wenn eine Firma nur die Mülltonnen leert, aber nichts mit der Reststoffbeseitigung zu tun hat, dann wird sie dich an diese Firma verweisen.

Es wird doch für jeden in seinem Gemeindegebiet ein Gemeindeamt oder ein Landratsamt in seinem Stadtbezirk geben, wo man sich dazu erkundigen kann, wenn man den Zettel verschlampt hat, der an jeden Haushalt schon einmal abgegeben wurde, was wie und wo gesammelt wird und was in der Restmülltonne landen kann und was als "Gefahrengut" wieder extra getrennt wird, wo, wann und wie.

Wenn man als bewußter Mensch lebt, der für die Umwelt etwas aktiv tun will, dann kann jeder Einzelne einmal als erstes bei sich selbst beginnen.

Und wenn er dazu zu faul und zu bequem ist, dann braucht er auch nicht zu schreien, wenn wir und weil wir auch daran beteiligt sind, unsere Umwelt jeder auf seine eigene Art und Weise, langsam aber sicher zugrunde richten.

Deshalb gibt es gar nichts anderes, als Müll zu vermeiden und Energie überall zu sparen, damit auch die Verantwortlichen, die wir nicht selbst wirklich beeinflussen können, sehen, wo wir eigentlich alle hinwollen.

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........das solltest du deine Müllentsorgungsfirma alles fragen oder in der Mülldeponie nachfragen, wo du dein Zeug evtl. alles hinbringst. Wo anders gibt es evtl. bereitgestellte Säcke, wo draufsteht, was hineingehört.

Wie du richtig schreibst, wird das in allen Bundesländern etwas anders gehandhabt deshalb kannst du das letztlich nur dort erfragen, damit du alles in deinem Bundesland dann "richtig" machst . Denn was bei dir richtig ist, kann evtl. bei uns für dich "falsch" sein.

Entsorgen musst du deine Überreste und Müll sowieso, denn wo willst du denn damit hin?

Du kannst alles in Deine Mülltonnes stecken, aber es wird auch oft nachgesehen, was da oben auf liegt und dann wirst du darauf hingewiesen, was vielleicht nichts dort zu suchen hat.

Dein Sichtfenster aus einem Briefumschlag gehört zum Papier und was dann damit geschieht, das kann nur der Wissen, wer sich im Einzelnen genau dazu erkundigt hat. Dein Sichtfenster, wird garantiert nicht als Sichtfenster o.ä. wiederverwertet Nicht anders verhält es sich bei der Wiederverwertung. Das wird dir die Entsorgungsfirma dann hoffentlich ehrlich und offen beantworten, was in welcher wie modernen Müllverbrennungsanlage landet und weshalb es dort warum landet. Und was wieder letztlich dann verwertet wird.

Es wird alles einfach alles getrennt, ob es nun zum "Schrott" gehört oder zu sonst was, gekennzeichnetes Plastik, Hartplastik, Becher, Milchbecher u. Ähnliche, Plastikflsaschen, Styropor, großes ungekennzeichnetes Plastik kommt bei uns in eine Presse, Eisen, Elektrogeräte, Blechdosen, ect. ect., vom Kugelschreiber bis zur Mine, aber diese Behältnisse können Dir nur die in der Mülldeponie zeigen oder du musst halt deine Entsorgungsfirma fragen, ob sie selbst dann aussortieren..

Zuersteinmal sollte man vermeiden den Müllberg zu vergrößern indem man auf aufwändig verpackten Kram weitgehend verzichtet.

Das geht am besten indem man z.B. sein Obst und Gemüse auf dem Wochenmark einkauft und dabei seinen Korb mitnimmt. Und Fertiggerichte meidet!

Da es regional sehr unterschiedlich ist, was mit dem Müll passiert, kann man da keine wirklich gute Antwort drauf geben.

Was nützt es mir, den Müll sorgsam zu trennen, wenn mein gelber Sack in der Müllverbrennungsanlage landet? Dann lieber erst garkeinen Müll kaufen- denn den bezahlen wir teuer mit!

Man sollte so viele Rohstoffe wie möglich sparen. Daher ist eine konkrete Trennung von jeglichen Abfall unbedingt notwendig. Wir haben halt nur einen Planeten, und effektiv Recyceln geht halt nur, wenn man dies konsequent macht.

Informieren kann man sich bem lokalen Umweltschutzamt (einfach googeln und PLZ dranhängen dann dürfte das passende kommen)

Aber nicht nur die passende Entsorgung über die Mülltonnen spielen eine Rolle - auch Batterien Altglas und Elektrogeräte sollten auf jeden Fall dort zurückgebracht werden, wo man sie auch gekauft hat - diese Dinger gehören in keine Mülltonne!

Dort sind wichtige Ressourcen drin die auf unserem Planeten knapp werden.

Man kann auch groß von dem Mülltrennen profitieren, denn wenn man richtig trennt, kann die Stadt die Müllgebühren senken, und diese anderweitig in den Umweltschutz investieren, besonders da, wo dringend Geld gebraucht wird (z.b. bei der Modernisierung/Renovierung/Sanierung von Gebäuden was acuh sehr viel zum Umweltschutz beiträgt, das aber nur ganz am Rande).

Falls man jdoch wissen möchte, welche Tonnen man braucht bzw. welche von der Stadt geliefert werden, sollte man direkt bei der Stadt anrufen, da es dazu keine Bundeseinheitlichen Regelungen gibt, was leider leider leider auch teilweise sehr an der Effizienz der Entsorgung nagt.

Grüße vom JokeCracker"

denn wenn man richtig trennt, kann die Stadt die Müllgebühren senken, und diese anderweitig in den Umweltschutz investieren,

Ich geb dir ja grundsätzlich Recht, aber erkennst du den Haken an der Sache? ;)

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Zunächst vermeiden. Wir Müll beim Einkaufen, dazu wurde ja schon an anderen Tagen viel geschrieben. Und dann gibt es hier einen Reststoffhof bei dem man viele Kategorien abgeben kann Gartenabfälle , Styropor, Elektrogeräte nach Typ getrennt, Batterien, Akkus, Leuchtmittel, Alu, Korken, Folien, Baumreste, Tapeten, Kartonagen, Papier, Chemikalien.... Es stehen praktische Transporthilfen bereit und man kann um Hilfe bitten wenn etwas schwer ist. Wir nutzen das sehr oft und viele andere auch, es ist kostenlos und die Öffnungszeiten sind lang.

Wir sind hier sehr bedacht darauf, den Müll zu trennen, weil der Restmüll pro Kilo bezahlt werden muss. Das motiviert schon sehr und ist ein guter Anreiz.

Wir haben einen Komposthaufen für einen Teil des Biomülls, da leider auch der Biomüll pro Kilo bezahlt werden muss, wass ich eigentlich nicht nachvollziehen kann.

Praktisch hier ist, dass es auch für den Karton, Mülltonnen gibt, so ist alles immer schön sauber sofort getrennt.

Wir haben also im Hof für unser Einfamilienhaus, eine Tonne für Restmüll, eine für Biomüll, eine für Papier, eine Tonne für Plastik, da sonst die Katzen die Säcke zerreissen, und einen Komposthaufen.

Für den Umweltschutz wäre es sicher gut, wenn Überall der Restmüll pro Kilo bezahlt werden müsste, dann würden die Leute noch mehr trennen.

Schönen Abend und gutes Mülltrennen.

Informationen kann man auch beim Landratsamt einholen. Bei uns im Landrkreis hat das Landratsamt eine Broschüre ausgegeben, wo man lesen kann, was, wann und wo entsorgt werden kann.

Papier und Karton kommt in die Papiertonne, Gemüse-, Obst- oder Gartenabfall kommen in den Kompost oder in die Biotonne, Glas- oder Metallabfall sortiert in die passenden Container, alte Kleidung zum Roten Kreuz oder in die Altkleidercontainer, Verkaufsverpackung in den gelben Sack oder gleich beim Verkaufsladen oder was noch besser ist gar nicht anfallen lassen, indem man seinen eigenen Behälter zum Metzger mitnimmt, abgelaufene Medikamente in die Apotheke oder Problemmüll, ......

In erster Linie sollte natürlich Müll vermieden werden.

Bei uns wir getrennt: Plastik-, Bio-, Rest-, Papier- und Flaschenmüll. Manchmal kommt auch Sperrmüll oder Elektroschrott dazu.

Zwei Dinge sind mir noch besonders wichtig:

  1. Alte Batterien und Akkus richtig entsorgen. Dafür gibt ja auch an jeder Ecke extra Eimer.

  2. Flaschenkorken gehören nicht in den Müll!!! Korkeichen brauchen ziemlich lange bevor sie groß und dick sind. Deshalb ist Kork recht wertvoll auch wenn es den wenigsten bewussr ist. Deshalb sollte man darauf achten, dass sie nicht im Müll landen sondern wieder verarbeitet werden.

Für die Entsorgung von Schadstoffe sollte man sich extra informieren, da man damit richtig große Schäden verursachen kann!

ziemlich oft ist mülltrennung ohnehin für den arsc*, was eigentlich traurig ist.

liegt daran, dass viele entsorgungsunternehmen das ganze aus kostengründen sowieso wieder zusammenmischen und gemeinsam entsorgen/verbrennen/deponieren,...

Die notwendigen Infos, was wo rein darf, findet man in der Regel bei seinem örtlichen Müllentsorger.

Was man definitiv nicht darf, ist Restmüll via Bio-, Papier- oder Gelber Tonne zu entsorgen.

Leider ist es aber genau so, dass viele Menschen, die zum Sortieren zu faul sind, einfach alles in den Gelben Sack schmeißen - vorzugsweise solche Leute, die sich ihre Mülltonnen mit anderen Menschen teilen, wie beispielsweise Kollegen oder Nachbarn.

Guten Morgen Julia, guten Morgen liebes Team,

es gibt wesentlich mehr zu trennen, als nur Glas, Kunststoffe, Restmüll, Biomüll und Papier. Richtiges Trennen ist zwar manchmal umständlich, aber es hilft, Gebühren zu sparen bzw. erleichtert es die Wiederverwertung bei den Sortierstellen.

Auskunft darüber, was wohin entsorgt werden soll, erteilen die örtlichen Abfallwirtschaftsbetriebe. Ausserdem hilft ein Blick in die am Jahresende an die Haushalte verteilten "Müllfibeln" oder Müllkalender. Darin steht auch beschrieben, was wohin sortiert werden soll.

So gehört beispielsweise in den Glascontainer kein Spiegelglas und keine Glühbirnen.

Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Haushaltschemikalien und Altmedikamente müssen beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Das gilt auch für Lacke, Farben, Holzschutzmittel, Kfz-Betriebsmittel, Batterien, Akkus.

Altöl, Ölfilter und Öllappen nimmt der Händler kostenlos zurück, bei dem man es gekauft hat.

Falsches Trennen verursacht weitere Kosten. Es mag oft schneller gehen, den Müll einfach in die Tonne zu schmeissen, die gerade leer ist. Aber damit erschwert man eine effiziente Verarbeitung und eine Nachbearbeitung ist teuer, zeitaufwändig und kostet mehr Geld.

Gerade Verpackungen bestehen aus Rohstoffen, die wiederverwertbar sind. Um das zu erreichen, ist auf diesen ein grüner Punkt aufgedruckt. Diese Verpackungen gehören ausschliesslich in die gelbe Tonne.

Je niedriger der Restmüll ist, desto mehr kann an Müllgebühren gespart werden.

Ich finde es übrigens schade, dass es kein einheitliches Gebührensystem beim Müll gibt. Im Sauerland habe ich folgendes System kennengelernt, von dem ich mir wünsche, dass es bundesweit umgesetzt wird:

Die Abholung von Plastik- und Biomüll ist kostenlos. Der Restmüll wird nach Gewicht berechnet. So überlegt es sich der Verbraucher viel eher, was er alles in die Restmülltonne gibt und ist bereit, richtig zu trennen.

Lieben Gruss vom Polarfuchs

...........oder er übelegt sich, wo er es evtl. irgendwo in der Prärie entsorgt, oder dem Nachbar heimlich in dessen Tonne unterjubelt, um evtl. Gebühren zu sparen?

Also bei uns wird deshalb an Müllgebühren ganz sicher nicht gespart werden, weil der Restmüll niedriger wird.

Was ist denn das für ein Aufwand für jeden einzelnen Haushalt das Gewicht von Restmüll festzuhalten? Wo gibts denn sowas?

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@1f2in

Wieso Aufwand? Die Tonne wird am Müllwagen vor dem Entleeren gewogen und der Besitzer der Tonne bekommt einen Bon. Ausserdem gibt es auch bei anderen Müllsystemen Ferkel, die ihren Müll im Wald oder sonstwo entsorgen, dass hat nichts mit dem System zu tun. Wird aber sicherlich eher in Gebieten mit Einfamilienhäusern, als in Hochhausgebieten funktionieren.

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@polarfuchs

Vermutest du nur, oder gibt es das so?

Und gerade in Gebieten mit Einfamilienhäusern, kann ich dem anderen meinen Müll reinstecken.

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@1f2in

Das gibt es so.

Aufgrund der fehlenden Anonymität beurteile ich das in Gebieten mit Einfamilienhäusern anders. Aber das soll jetzt auch hier nicht weiter vertieft werden.

Ich jedenfalls würde allzugerne ein System unterstützen, in dem derjenige, der auch trennt, belohnt werden soll. Scheinbar fangen manche Leute erst dann an nachzudenken, wenn es ans Portemonnaie geht - und nicht nur in dem Bereich.

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Hat dir das ein Lobbyist erzählt?

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@pantilo

@pantilo: Ich bin durchaus in der Lage, mir eine Meinung selbst zu bilden!

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Hier gibt es einen Behälter für

  • Restmüll
  • Papier
  • Glas (zu dem kommen auch die Weißblechdosen, wenn ich mal welche habe)
  • Plastik

Biomüll könnte sich wieder lohnen, wenn im Gärtchen (geschätzte 4m²) neu bepflanzt wird.

Die Umschläge können - wie die ohne Fenster - zum Altpapier.

Bei uns kann man sich auf der Gemeinde über die Abfallentsorgung informieren.

Hallo Julia,

unverständlicherweise ist selbst in den Zeiten der großartig angepriesenen Globalisierung und einer europäischen Gemeinschaft das Thema Müll so unterschiedlich, dass man darüber mehrere Bücher schreiben kann. Bei uns hier in Bayern brauchst du nur 5km weit fahren und hast tasächlich schon ein ganz anderes System zur Müllentsorgung.
Viele Landkreise praktizieren das Bringsystem und in jeder Gemeinde gibt es einen Wertsoffhof. Bei uns kannst du wie folgt entsorgen:

  • PE-Folie
  • PET-Flaschen
  • Alu und Weißblech
  • Styropor
  • Joghurtbecher
  • Tetra-Packs
  • Restkunststoff
  • Hartplastik
  • Holz
  • Sperrmüll
  • Elektroschrott
  • normalen Schrott
  • Papier und Kartonagen
  • Bauschutt
  • Gartenabfälle
  • Glas
  • Batterien
  • Altkleider
  • Kerzenwachs (!)
  • Ein- bis zweimal im Jahr gibt es Altpapiersammlungen von diesersen Vereinen. Ebenso kannst du zu bestimmten Terminen Problemmüll in den Wertstoffhöfen abgeben.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Die relativ umfangreiche Trennung ist zwar sehr aufwändig, führt aber dazu, dass du dir von vorneherein schon immer überlegst, wo du noch Müll vermeiden kannst, denn du willst ja nicht ständig zum Wertstoffhof fahren. Denn die beste Trenn-Methode ist allemal, Garnix von Überhauptnix zutrennen..... wer keinen Müll verursacht, muss ihn auch nicht wegbringen, bzw. für die Entsorgung bezahlen. Und natürlich macht es sich unser Bringsystem auch noch finanziell bemerkbar. Ich zahle im Monat gerade mal 13 Euro für eine 80l Restmüll und eine 80l-Biotonne bei 14-tägiger Leerung. Hätte ich nur einen Privathaushalt, würde mir sogar eine 40l-Tonne ausreichen- dann würde ich noch weniger bezahlen.
Informieren kann sich jeder bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung- alle haben eine extra Abteilung für "Müllfragen".

Viele Grüße und ein schönes Wochenende für euch alle

Moin, Moin,

oh ja, das mit dem Müll ist hier in Franken/Bayern echt eine Wissenschaft für sich. Besonders irritierend empfinde ich, dass ich den Recyclin Müll selber einen Monat lagern muß ehe der abgeholt wird. Ehrlich gesagt fand ich da das System mit einer gelben Tonne in NRW doch sinnvoller. Lustig ist auch die Biotonne ist nicht gleich Kompost. DOch das sind ja Kleinigkeiten, dienoch gehen. Das absolute Geht nicht war aber denn, dass die hier die Weihnachtsbäume nicht abgeholt haben. Stimmt, es gibt die Wertstoffhöfe, die sind klasse, aber wie soll ich da einen ausgedienten,nicht kleinen Exweihnachtsbaum hinschleppen. An das Auto binden und hinterher ziehen?? Die Zweige hab ich ja noch an eine Nachbarin verhökern können,deren Esel frassen die. Blieb derdicke,lange Stamm. Gut, als erfahrener GF-ler weiß man, ein Balken oder Baumstamm ist immer ein schönes Geschenk für den support, so wegen blaue Balken schmeißen.Aber bis München ist auch so 2,5 Std. Fahrt und wieder den Balken hinter einemherziehen?? Nee, jetzt vor 1 Woche habe ich den Baumstamm einem Nachbarn geben können, der verbrennt ihn im Ofen, aber i'wie haben wir doch nicht alle Holzöfen. Nein, da muß noch dran gearbeitet werden.

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Hat sich was, mit gelber Tonne und gelben Säcken! Ich sah neulich einen Bericht im TV, da sprach so ein Umweltfuzzi über die Mülltrennung. Der meinte, die gelben Säcke und der Inhalt er gelben Tonnen käme ebenso in die Verbrennungsanlagen der Energieproduzenten, wie auch der restliche Müll. Das Plastik brenne sogar super, besser, wie der andere Müll. Also eine große Verarsche, das mit dem Trennen von Plasik von dem restlichen Müll. Obwohl ich das jetzt weiß, benutze ich weiterhin den gelben Sack, aber nur, weil ich es so gewohnt bin und der häusliche Mülleimer (in der Küche) nicht überquillt. Ein Biotonne haben wir nicht, das kommt darum in den Normalmüll. Kommt ja eh alles zur selben Verwertungsstelle. Nur Glas kommt natürlich in den dafür bestimmten Container.

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